VW Amarok V6: Test

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VW Amarok: Test
VW Amarok: Test Foto: Presse

Pickups sind eigentlich praktisch veranlagte Arbeiter. Doch der VW Amarok verprüht je nach Ausstattung richtig Glamour. >>Mehr zum Thema Pickup 

VW Amarok: Test
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Die Zusatzscheinwerfer auf dem Dach kosten extra.

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Die Ladefläche misst 2,52 Quadratmeter.

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Der Top-Diesel, ein V6, leistet 258 PS.

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Amarok-Interieur mit bequemen Sitzen, rustikalen Kunststoffen und recht kleinem Touchdisplay.

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Komfortabel reisen auf den serienmäßigen, elektrisch einstellbaren ergoComfort-Sitzen mit ausziehbarer Schenkelauflage.

VW Amarok: Test
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Bärenstarker Diesel und souveräner Komfort. 

Der VW Amarok V6 macht im Test sowohl als Anpacker wie als Lifestyle-Mobil eine gute Figur. Der kraftvolle V6-Diesel ist wohl das größte Highlight!

Der VW Amarok V6 im Test ist ein untrügliches Zeichen, dass der Markt für Pickups auch in Deutschland wächst. Allerdings nicht, weil die Zahl der Handwerker und Landwirte drastisch zunimmt oder weil man sich neuerdings an den amerikanischen Autovorlieben orientiert, sondern weil Pickups inzwischen einfach richtig cool daherkommen – und weil sie schwere Lasten auch offroad transportieren, gleichzeitig aber ein beachtliches Komfortniveau bieten. So auch der VW Amarok V6, den es nur noch mit einem kraftvollem 3,0-Liter-V6-Dieselmotor gibt. Dieser verfügt über eine moderne Abgasreinigung mit AdBlue-Technik und SCR-Katalysator, erfüllt derzeit aber "nur" die Euro- 6b-Abgasnorm. In der stärksten Ausbaustufe leistet der V6 TDI 258 PS. Der Sprint auf Tempo 100 gelingt in beachtlichen 7,7 Sekunden, maximal schafft das 2317 Kilogramm schwere Trumm 207 km/h. Angesichts von Fahrleistungen und Gewicht geht der Testverbrauch von 10,4 Litern durchaus in Ordnung. Einen guten Job macht auch die obligatorische Achtstufen-Automatik mit ihren sanften Schaltvorgängen und der lang übersetzten achten Fahrstufe, die bei höherem Autobahntempo für niedrige Drehzahlen sorgt. Mehr zum Thema: VW Amarok gegen Ford Ranger und Mercedes X-Klasse

VW Amarok im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

VW Amarok V6 im Test

Dass längere Autobahnetappen souverän abgespult werden, verdankt der VW Amarok V6 neben seinem kraftvollen Antrieb vor allem auch der sicheren Straßenlage. Generell fühlt sich der VW eher wie ein stattliches SUV denn ein Nutzfahrzeug an: Trotz starrer Hinterachse samt Blattfedern hinterlässt der Pickup auch unbeladen einen harmonischen Eindruck und verarbeitet selbst gröbere Straßenschäden souverän. Nur auf welligem Fahrbahnbelag neigt die Karosserie zum Schaukeln. Die serienmäßig elektrisch einstellbaren ergoComfort-Sitze mit ausziehbarer Schenkelauflage komplettieren den guten Komforteindruck. Im Innenraum des VW Amarok V6 geht es markentypisch übersichtlich zu, allerdings wirkt der relativ kleine Touchscreen nicht mehr ganz zeitgemäß. Ähnliches gilt für die Verfügbarkeit von modernen Assistenten: Außer einer Rückfahrkamera und Bi-Xenonscheinwerfern sind keine weiteren Sicherheitsfeatures erhältlich – hier hat VW einen klaren Rückstand zu Konkurrenzmodellen à la Mercedes X-Klasse oder Ford Ranger. Auch als stylisches Modell Adventura ist der Amarok noch immer ein echter Anpacker: Zwar sorgen die 20 Zoll großen Felgen oder die Chromtrittleisten für einen gewissen Glamour-Faktor – wenn es aber hart auf hart kommt, kann man sich jederzeit auf den VW verlassen: Dank permanentem Allradantrieb und optionaler Differanzialsperre kommt man auch im gröberem Gelände richtig weit. Zudem nimmt die Ladefläche 2,52 Quadratmeter auf, und im Zugbetrieb verträgt der Wolfsburger bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger. Mehr zum Thema: Alle Einzeltests 

Fazit

Der VW Amarok V6 macht im Test als klassischer Anpacker und als Lifestyle-Mobil eine gleichermaßen gute Figur: Die hohe Anhängelast oder die große Ladefläche gehen einher mit cooler Optik. Highlight ist jedoch der überaus kraftvolle V6-Diesel mit SCR-Katalysator.