Toyota Corona: Classic Cars

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Toyota Corona (1973)
Toyota Corona (1973) Foto: Auto Zeitung Archiv

In der Auto Zeitung 3/73 forderte der Toyota Corona den Platzhirsch Opel Rekord heraus.  >> Mehr zum Thema Classic Cars​​

Toyota Corona (1974)
Toyota Corona (1974) Foto: Toyota

Ein ähnlicher Corona Mark II steht heute in der Toyota Classic Collection in Köln-Marsdorf.

Toyota Corona (1974)
Toyota Corona (1974) Foto: Toyota

Das Fließheck wirkt viel schicker als ein herkömmliches Stufenheck, erschwert aber die Sicht nach hinten.

Toyota Corona (1975)
Toyota Corona (1975) Foto: Toyota

Das Facelift im Jahr 1975 brachte eine neue Front sowie veränderte Rückleuchten.

Toyota Corona (1975)
Toyota Corona (1975) Foto: Toyota

Er kommt mit dem gleichen 89-PS-Motor wie sein Vorgänger.

Toyota Corona (1970)
Toyota Corona (1970) Foto: Toyota

Der Corona der dritten Generation schaffte es zwar noch nicht nach Deutschland, dafür aber in andere europäische Länder.

Toyota Corona (1970)
Toyota Corona (1970) Foto: Toyota

Das Modell aus der Toyota Classic Collection stammt aus dem letzten Baujahr 1970.

1973 kam Corona schon einmal nach Deutschland, aber auf vier Reifen und mit Toyota-Logo: Vor knapp 50 Jahren sollte der Toyota Corona die deutsche Mittelklasse aufmischen und schaffte es sogar auf die Titelseite der AUTO ZEITUNG!

Als das Corona-Bier hierzulande noch nicht bekannt war und der Virus schon gar nicht, gelangte schon einmal ein Corona nach Deutschland: Der Toyota Corona. Ab 1973 kam die Mittelklasse-Limousine zu uns, wo die AUTO ZEITUNG sie prompt auf Herz und Nieren testete. In Heft 3/1973 lieferte sich ein roter Corona ein packendes Duell mit dem Mittelklassen-Platzhirsch Opel Rekord. "Wann überholen die Japaner die Deutschen?", stand damals groß auf dem Titel. Gut, zum Überholmanöver kam es noch nicht. Aber die Tester lobten schon vor knapp 50 Jahren unter anderem die reichhaltige Ausstattung des Japaners. Auf dem Heimatmarkt hatte sich der Corona längst zum Zugpferd von Toyota etabliert: Seit Ende der 1960er-Jahre dominierte er sein Segment, noch vor dem ebenfalls sehr populären Datsun Bluebird. Die ersten Modelle ab 1957 hießen noch Toyopet Corona und zielten auf die Oberklasse unterhalb des Flaggschiffs Crown ab. Mit der Einführung des edleren Corona Mark II zehn Jahre später quetschten die Japaner sogar noch ein Modell in das prestigeträchtige Segment. In zweiter Generation durfte der Corona dann endlich nach Deutschland, als Spitzenmodell von Toyota. Mehr zum Thema: Der Toyota 2000 GT ist ein unwiderstehlicher Klassiker

Der Fahrbericht zur Toyota Supra im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Toyota Corona in Japan sogar als Sportvariante

Der Zweiliter-Vierzylinder im Toyota Corona leistet 89 PS, was für die damalige Zeit völlig ausreichend war. In Japan bot Toyota sogar eine Sportvariante namens 2000 GSL mit 125 PS an. Der schaffte es leider nicht nach Deutschland. Überhaupt blieb der Corona Zeit seines Lebens in Europa eine Ausnahmeerscheinung. Erst sein Nachfolger Cressida gelang die Etablierung sowohl in den Köpfen als auch auf den Straßen der Bundesrepublik. Unterdessen baute Toyota den Corona für Japan munter weiter. Ab 1984 trug der Mark II nicht mehr die Bezeichnung Corona. Für den normalen Corona war nach elf Generationen im Jahr 2001 endgültig Schluss. Heute erinnert nur noch wenig an den Toyota, der einst Europa erobern sollte. Selbst auf Oldtimertreffen gilt der Toyota Corona als echter Exot. Wer einen hautnah erleben möchte, für den lohnt sich der Besuch in der Toyota Collection in Köln-Marsdorf. Die Sammlung öffnet einmal im Monat und beherbergt unter anderem drei Corona, die an eine Zeit erinnern, als Corona noch ein Auto war.