Renault Wind Gordini im Einzeltest

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Renault Wind Gordini 1.6 16V 130 - Frontansicht
Renault Wind Gordini 1.6 16V 130

Der Name Gordini sorgt bei frankophilen Automobilisten immer noch für erhöhten Pulsschlag

Renault Wind Gordini 1.6 16V 130 - unübersichtliches Heck
Renault Wind Gordini 1.6 16V 130

Als Hommage an alte Zeiten lässt Renault die Gordini-Serie wieder aufleben

Renault Wind Gordini 1.6 16V 130 - Frontansicht
Renault Wind Gordini 1.6 16V 130

Nach Twingo und Clio darf nun auch der Wind den berühmten Namen tragen

Renault Wind Gordini 1.6 16V 130 - Erkennungszeichen
Renault Wind Gordini 1.6 16V 130

Technisch unverändert, sticht optisch der längs über die Karosserie verlaufende Doppelstreifen auf dem „Gordini Blau“ (450 Euro) ins Auge

Renault Wind Gordini 1.6 16V 130 - Ledersportsitze
Renault Wind Gordini 1.6 16V 130

Innen setzen die blaue Schalthebelmanschette, blaue Sitzwangen und das teilweise blau bezogene Lenkrad Akzente

Renault Wind Gordini 1.6 16V 130 - Cockpit
Renault Wind Gordini 1.6 16V 130

Die Ausstattung ist komplett, denn CD-Radio, Klimaanlage und Ledersitze sind serienmäßig

Renault Wind Gordini 1.6 16V 130 - Motor
Renault Wind Gordini 1.6 16V 130

Das 133-PS Aggregat lebt von der Drehzahl. Dem griffigen Lenkrad fehlt eine Längseinstellung

Mit dem Wind im Gordini-Trimm und 133 PS bläst Renault zum Angriff auf die automobile Langeweile

Eckdaten
PS-kW133 PS (98 kW)
AntriebVorderrad, 5 Gang manuell
0-100 km/h9.9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit201 km/h
Preis20.900,00€

Amédée Gordini (1899 bis 1979), seit 1957 Haustuner in Diensten des Rhombus, gehört zu sportlichen Renault wie der Eifelturm zu Paris. Zwar ist das Unternehmen des gebürtigen Italieners längst in „Renault Sport Technologies“ aufgegangen, doch sorgt der Name Gordini bei frankophilen Automobilisten immer noch für erhöhten Pulsschlag. Schließlich war er es, der Modellen wie Dauphine, Caravelle, Renault 8, 12 und 17 einst gehörig auf die Sprünge half. Äußeres Erkennungszeichen der frechen Franzosen: blaue Lackierung mit weißen Streifen.

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Als Hommage an alte Zeiten lässt Renault die Gordini-Serie wieder aufleben. Nach Twingo und Clio darf nun auch der Renault Wind den berühmten Namen tragen. Technisch unverändert, sticht optisch der längs über die Karosserie verlaufende Doppelstreifen auf dem „Gordini Blau“ (450 Euro) ins Auge. Innen setzen die blaue Schalthebelmanschette, blaue Sitzwangen und das teilweise blau bezogene Lenkrad Akzente. Die Ausstattung ist komplett, denn CD-Radio, Klimaanlage und Ledersitze sind serienmäßig.

GANZ GORDINI: HOHE AGILITÄT

Man muss gar nicht Hand ans Fahrwerk anlegen. Auch in der Serienabstimmung lässt sich der Franzose behände durch kurviges Geläuf treiben. Zackiges Einlenken, ein eindrehendes Heck beim Gaswegnehmen und wenig Seitenneigung heißen die Zutaten für den Fahrspaß, der dank ESP ohne Reue genossen werden kann. Wer will, öffnet das elektrische Klappdach und lässt sich zusätzlich eine frische Brise durchs Haupthaar blasen. Der Motor sorgt für ordentliche Fahrleistungen: null auf 100 km/h in 9,9 Sekunden und 201 km/h Spitze. Munter wird er aber erst bei höheren Drehzahlen. Beim Testverbrauch gibt sich der Renault Wind Gordini  mit 7,8 Litern auf 100 km ebenso volksfreundlich wie beim Preis von 20.900 Euro. Wenn Gordini das noch erlebt hätte …
Elmar Siepen

Technische Daten
Motor 
Zylinder4-Zylinder, 4-Ventiler
Hubraum1598
Leistung
kW/PS
1/Min


98/133
6750 U/min

Max. Drehmom. (Nm)
bei 1/Min
160
4400 U/min
Kraftübertragung 
Getriebe5 Gang manuell
AntriebVorderrad
Fahrwerk 
Bereifungv: 205/40 R 17 V
h: 205/40 R 17 V
Messwerte
Gewichte (kg) 
Leergewicht (Werk)1178
Beschleunigung/Zwischenspurt 
0-100 km/h (s)9.9
Höchstgeschwindigkeit (km/h)201
Verbrauch 
Testverbrauch7.8l/100km (Super)
EU-Verbrauch6.9l/100km (Super)
Reichweitek.A.
Abgas-Emissionen 
Kohlendioxid CO2 (g/km)159