Ballistol-Universalöl im Test: Unser Fazit zum Praxis-Check
Ballistol-Universalöl im Praxistest
Mit einem Tropfen Öl an der richtigen Stelle geht alles leichter – das ist auch beim Auto so. Scharniere, Schlösser, Laufschienen, kurz: Überall, wo bewegte Teile aufeinander reiben, wirken Schmiermittel Wunder. An Stellen, wo sich auch Gummi-Materialien befinden, empfehlen wir das Universalöl von Ballistol, denn bei dieser organischen Rezeptur quillt Gummi nicht auf.
Seit 1904 braut Ballistol sein Universalöl nach der gleichen Rezeptur. Das Allzwecköl ist biologischer Herkunft und kann ganz unbedenklich auch auf Edelstahl, Eisen und Buntmetall angewendet werden. Sogar mit Holz verträgt sich Ballistol problemlos. Es reinigt, pflegt, schützt, konserviert, löst Rost und macht ausgehärtetes, alterndes Leder wieder schön geschmeidig. Noch dazu ist es lebensmittelecht. Als Zutat für die Vinaigrette sollte man es trotzdem nicht verwenden. Dafür gibt es schmackhaftere Öle.
Dabei ist Ballistol umweltneutral. Es enthält weder Silikon noch Teflon, ist säure- und harzfrei. Dank der biegbaren Spraydüse kriecht es auch in versteckte Winkel. Im Test zeigte sich die handliche Dose mit dem patenten Allzweckmittel als unverzichtbar. Weitere Öl-, Schloss- und Silikonsprays hatten wir hier im Test.
Gute Alternativen zum Ballistol-Universalöl
WD-40
Das von vielen Heimwerker:innen als Wundermittel angesehene WD-40 ist ein Wasserverdränger und sollt auch zuvorderst als solcher genutzt werden. Sehr praktisch: die klappbare Düse.
Caramba-Silikonspray
Das Caramba-Silikon-Gleitspray eignet sich perfekt zum Pflegen, Schützen und Schmieren von Kunststoff, Reißverschlüssen, Gummi und Metall an Karosserien sowie im Auto-Innenraum.
Sonax SX90 Plus
Das Multifunktionsöl Sonax SX90 Plus ist Schmiermittel, Rostlöser, Reiniger, Korrosionsschutz, Kriechöl und Kontaktspray zugleich. Mit seinem Easy-Spray-Sprühaufsatz lässt es sich punktgenau oder aber flächig auftragen.
Welches Öl für welche Schmierung?
Universalöle können vieles, aber nicht alles schmieren. Bestimmte Anwendungen erfordern manchmal bestimmte Öle oder Fette. Beim Auto setzen Werkstätten mit Premiumanspruch auf sogenanntes Weißfett. Das tropft nicht ab und schmiert sicher sowie länger, da der Lithium-Anteil für eine bessere Haftung sorgt. Für filigrane Spalten sollte man dagegen ein Öl mit hoher Kriechfähigkeit wählen, damit es auch im Innersten wirkt und dort keinen Rost zulässt. In Schlösser gehört kein Mechaniker-Öl, sondern nur Türschloss-Öl. Dieses härtet nicht aus und vermeidet ölige Reste am Schlüssel und damit unangenehme Flecken in der Hosentasche.