Nissan X-Trail (2008) als 2.0 dCi: Test

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Nissan X-Trail (2008)
So macht sich der X-Trail Foto: Nissan

Die zweite X-Trail-Generation wurde zwar komplett neu gestylt, behält jedoch bewusst Designelemente der beliebten Ur-Form des Vorgängers bei

So macht sich der X-Trail

In Kurven neigt sich der X-Trail stark zur Seite

So macht sich der X-Trail

Stämmige D-Säulen kennzeichnen den neuen X-Trail, der sich komfortabel fährt

So macht sich der X-Trail

Die Heckklappe öffnet in einer Höhe von 1,88 Metern

So macht sich der X-Trail

Der Innenraum empfängt den Fahrer mit weichen Oberflächenmaterialien und wohnlicher Atmosphäre

So macht sich der X-Trail

Die Instrumente sind nicht mehr in der Mittelkonsole, sondern im Fahrerblickfeld

So macht sich der X-Trail

Für 2500 Euro extra gibt es neben einem DVD-Navigationssystem auch eine Rückfahrkamera

So macht sich der X-Trail

Das Panorama-Schiebedach (Serie bei LE-Ausstattung) schränkt die Kopffreiheit ein

So macht sich der X-Trail

Das Gepäckabteil hält zwischen 603 und 1773 Liter Stauvolumen bereit

So macht sich der X-Trail

Praktisch: der doppelte Ladeboden mit ausziehbarer Schublade,...

So macht sich der X-Trail

...die Platz für allerlei Kleinigkeiten bereit hält

So macht sich der X-Trail

Der kraftvolle Zweiliter-Turbodiesel mit 173 PS ist drehfreudig und kultiviert

Der Nissan X-Trail (2008) hält an Bewährtem fest, bietet aber deutlich mehr Platz und Komfort, dazu einen neuen Turbodiesel. Wir haben den Test gemacht!

Keine Experimente beim Design des Nissan X-Trail (2008), so lautete die Devise des Herstellers. Denn eine Kundenbefragung unter den X-Trail-Besitzern ergab, dass ihnen die kantige und geradlinige Form des bisherigen Modells ausgesprochen gut gefiel. Also blieben die Japaner ihrer Linie treu und präsentieren die zweite Generation komplett neu gestylt, ohne aber die beliebte Ur-Form des Vorgängers zu vernachlässigen. Geblieben ist die fast waagerecht verlaufende Motorhaube, die eine sehr gute Übersicht nach vorn gewährt. Da zudem das Reserverad nicht – wie bei vielen SUV üblich – an der Heckklappe, sondern unter dem Wagenboden sitzt, ist die Sicht durch das Heckfenster ebenfalls gut. Beides ist äußerst hilfreich, denn der Neue hat an Größe zugelegt. Am deutlichsten in der Außenlänge, die mit 4,63 Meter um knapp 18 Zentimeter gewachsen ist und hauptsächlich dem Gepäckabteil zugute kommt. Bereits im Normalzustand stehen satte 603 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Faltet man die neigungseinstellbare und dreigeteilte Rückbank zusammen, ergibt sich sogar ein maximales Volumen von 1773 Litern. Der doppelte Ladeboden mit darunter liegender Schublade sorgt zudem dafür, dass Kleinkram im Nissan X-Trail (2008) rutschsicher untergebracht ist.

Nissan X-Trail (2017) im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Test: So schlägt sich der Nissan X-Trail (2008) als 2.0 dCi

Der Innenraum des Nissan X-Trail (2008) empfängt den Fahrer mit weichen Oberflächenmaterialien und wohnlicher Atmosphäre. Zur besseren Ablesbarkeit wanderte die Instrumenteneinheit von der Cockpitmitte jetzt endlich hinter das Dreispeichenlenkrad. Wo bisher die Rundinstrumente thronten, befindet sich nun ein großes Ablagefach. Überhaupt bietet der X-Trail reichlich Verstaumöglichkeiten – da lassen sich selbst die etwas schmal geschnittenen Türtaschen leicht verschmerzen. Die wenig Seitenhalt und Auflage bietenden Vordersitze verdienen dagegen Kritik. Und im Fond der von uns getesteten LE-Topversion wünschen sich Großgewachsene mehr Luft über dem Scheitel, da das serienmäßige Panorama-Glasschiebedach die Kopffreiheit spürbar einschränkt. Einmal unterwegs, überrascht der fast zwei Tonnen schwere Nissan X-Trail (2008) mit hohem Fahrkomfort. Das Fahrwerk mit neuer Mehrfachlenkerhinterachse steckt selbst derbe Stöße geschmeidig weg: Nichts klappert oder rappelt, der Geländewagen zeigt sich qualitativ solide verarbeitet. Kurven umrundet das kompakte SUV hingegen mit starker Seitenneigung. Dafür bietet die Lenkung genügend Gefühl.

Nissan X-Trail (2008) mit 173-PS-Turbodiesel

Lob verdient auch der Antrieb im Nissan X-Trail (2008). Der neue Common-Rail-Turbodiesel mit kraftvollen 173 PS vom Allianz-Partner Renault spricht nach einer leichten Anfahrschwäche lebendig auf Gasbefehle an, er ist gleichermaßen drehfreudig wie elastisch. Der Verbrauch: angemessene 7,9 Liter pro 100 Kilometer. Zudem erfreut die leichtgängige Sechsgangschaltung mit einfachster Handhabung. Gleiches gilt für den Drehregler davor, der das neue Allradsystem (All Mode 4x4i) elektronisch steuert und vom reinen Fronttriebler auf 4x4-Betrieb mit variabler Kraftverteilung schaltet oder mittels Differenzialsperre die Kraft je zur Hälfte nach vorn und hinten verteilt. So hat der Nissan X-Trail (2008) auf nahezu allen Wegen genügend Grip. Da das Allradsystem außerdem mit ESP, ASR und ABS vernetzt ist, gibt es jetzt auch eine Berganfahr- und eine Bergabfahrhilfe dazu, die nicht nur auf festem Asphalt hilfreich unterstützend eingreifen.

Guido Borck

Technische Daten
Motor 
ZylinderVierzylinder-Turbodiesel
Hubraum1995
Leistung
kW/PS
1/Min

127/173
4000 U/min
Max. Drehmom. (Nm)
bei 1/Min
360
2000 U/min
Kraftübertragung 
Getriebe6 Gang manuell
AntriebAllradantrieb, autom. zuschaltend
Fahrwerk 
Bremsenv: innenbel. Scheiben
h: innenbel. Scheiben
Bereifungv: 215/60 R 17
h: 215/60 R 17
Messwerte
Gewichte (kg) 
Leergewicht (Werk)1720
Beschleunigung/Zwischenspurt 
0-100 km/h (s)9.5
Höchstgeschwindigkeit (km/h)200
Verbrauch 
Testverbrauch7.9l/100km (Diesel)
EU-Verbrauch7.4l/100km (Diesel)
Reichweitek.A.
Abgas-Emissionen 
Kohlendioxid CO2 (g/km)k.A.