Neuer Aston Martin DB11 Volante (2018): Erste Testfahrt

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Aston Martin DB11 Volante (2018)
Aston Martin DB11 Volante (2018) Foto: Aston Martin

Der neue Aston Martin bietet Frischluftvergnügen pur!

Aston Martin DB11 Volante (2018)
Aston Martin DB11 Volante (2018) Foto: Aston Martin

Das elegante Heck teilt er sich mit der Coupé-Variante.

Aston Martin DB11 Volante (2018)
Aston Martin DB11 Volante (2018) Foto: Aston Martin

Unter der langen Haube werkelt ein V8 von AMG mit 510 PS.

Aston Martin DB11 Volante (2018)
Aston Martin DB11 Volante (2018) Foto: Aston Martin

14 Sekunden...

Aston Martin DB11 Volante (2018)
Aston Martin DB11 Volante (2018) Foto: Aston Martin

....dauert das Öffnen...

Aston Martin DB11 Volante (2018)
Aston Martin DB11 Volante (2018) Foto: Aston Martin

...der eleganten Stoffmütze.

Aston Martin DB11 Volante (2018)
Aston Martin DB11 Volante (2018) Foto: Aston Martin

Der Innenraum ist mit zahlreichen Mercedes-Bauteilen bestückt.

Aston Martin DB11 Volante (2018)
Aston Martin DB11 Volante (2018) Foto: Aston Martin

Hinten bietet der noble Engländer zwei Notsitze.

Aston Martin DB11 Volante (2018)
Aston Martin DB11 Volante (2018) Foto: Aston Martin

Die Silhouette verliert geschlossen nichts von ihrer Eleganz.

Im neuen Aston Martin DB11 Volante (2018) Frischluft und Sonnenschein genießen – das geht im britischen Sportwagen besonders stilvoll. Erste Testfahrt oben ohne und mit V8-Power von Mercedes-AMG.

Das Design des neuen Aston Martin DB11 Volante (2018) wirkt mit geöffnetem wie geschlossenem Stoffverdeck wie aus einem Guss und mindestens so elegant-lasziv wie das des Coupés. In 14 Sekunden lässt der eindrucksvolle Klappmechanismus die Stoffkapuze verschwinden und benötigt zum Schließen nur zwei Wimpernschläge mehr Zeit. Ab auf die Straßen Südfrankreichs: Der Fahrtwind zerzaust die Haare, das dumpfe V8-Wummern hallt von der Felswand wider und der skulptural gezeichnete neue Volante beschleunigt mit leichtem Schlupf an der Hinterachse aus einer Kurvenkombination. Ein Blick in den rahmenlosen Rückspiegel sorgt für beruhigende Gewissheit: Den Verfolger in seinem dunklen SUV haben wir abgeschüttelt. Klingt ein bisschen nach James Bond? Fühlt sich auch genauso an. Denn wir treiben die neue Cabrio-Version des britischen Sportwagens durch die französischen Seealpen. Die Queen ahnt davon allerdings vermutlich nichts. Dass der echte 007 bei der nächsten Dienstwagenbestellung aber ganz ernsthaft über den mindestens 199.000 Euro teuren neuen Aston Martin DB11 Volante (2018) mit V8 nachdenken sollte, wird bei unserer Testfahrt deutlich.

Der neue Aston Martin DB11 Volante (2018) im Video:

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Erste Testfahrt im neuen Aston Martin DB11 Volante (2018)

Der Innenraum des neuen Aston Martin DB11 Volante (2018) ist mit seiner feinen Architektur, dem üppig Einsatz von Leder sowie der ein oder anderen Verarbeitungs-Schrulle very british – auch wenn das Multimedia-System oder der Scheibenwischerhebel von Mercedes stammen. Apropos Schwaben: Der 510 PS starke Vierliter-V8 kommt aus Affalterbach und verrichtet seinen Dienst in diversen Mercedes AMG-Modellen. Das Klangbild haben die Ingenieure von der Insel aber gründlich überarbeitet und so legt das Triebwerk etwas feinere Manieren an den Tag, vermeidet zu bassige Töne und klingt insgesamt etwas heller. Ansprechverhalten und Leistungsentfaltung überzeugen in jeder Fahr- und Lebenslage und die Achtstufen-ZF-Automatik setzt das bärige Drehmoment von 675 Newtonmetern gekonnt in Szene. Dank adaptiven Dämpfern überzeugt der Aston auch auf Landstraßen zweiter Güte mit manierlichem und GT-würdigen Federungskomfort. Jetzt Antrieb und Dämpfung per Lenkradtasten auf Sport Plus stellen und schon wetzt der immerhin 1812 Kilo schwere neue Aston Martin DB11 Volante (2018) behände und mit rückmeldungsfreundlicher Lenkung die kurvige Passstraße hinauf, ohne dabei ein kompromissloser Racer sein zu wollen.

Fazit

Bildschön, komfortabel und bärenstark – der neue Aston Martin DB11 Volante (2018) begeistert mit der perfekten Kombination aus britischem Charme und deutschem Motoren-Knowhow. Der einzige, nicht unerhebliche Haken: Knapp 200.000 Euro Grundpreis.