Manhart CRE 700: 725-PS-Tuning für die Über-C-Klasse

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Manhart CRE 700: schräg vorne
Manhart CRE 700 Foto: Manhart

Der Manhart CRE 700 wartet mit noch mehr Leistung und Dezibel auf als der Mercedes C 63 S E-Performance, auf dem er basiert.

Manhart CRE 700: schräg hinten
Manhart CRE 700 Foto: Manhart

Die Wuppertaler Tuningschmiede presst bis zu 725 PS (533 kW) aus dem Zweiliter-Vierzylinder heraus.

Manhart CRE 700: seitlich
Manhart CRE 700 Foto: Manhart

Dank verkürzter Federn liegt der Manhart CRE 700 20 mm tiefer als der Serienpendant.

Manhart CRE 700: Vorderrad
Manhart CRE 700 Foto: Manhart

Die 20 Zoll-Felgen entstammen der Serie. Allerdings versieht Manhart sie mit einem roten Zierstreifen. Auf Wunsch gibt es auch weitere Individualisierungen.

Manhart CRE 700: Vordersitze
Manhart CRE 700 Foto: Manhart

Das Interieur bleibt unangetastet.

Manhart CRE 700: Cockpit
Manhart CRE 700 Foto: Manhart

Beim Fahren fällt erst beim Druck aufs Gaspedal auf, dass es sich um einen getunten Mercedes C 63 S E-Performance handelt.

Mit seinen 680 PS (500 kW) ist der Mercedes-AMG C 63 S E-Performance schon von Hause aus nicht gebrechlich. Tuner Manhart zeigt mit seinem CRE 700 aber, dass er noch Reserven mobilisieren kann, stimmlich und leistungsmäßig.

Als Mercedes-AMG im Zuge des letzten Modellwechsels den C 63 von einem Acht- auf einen Vierzylinder herunterbuchste, war das Gejaule groß. Offenbar hatte die Marketingabteilung von Mercedes unterschätzt, dass sportliche Autos nicht nur zum Schnellfahren dienen, sondern auch zum Posen und, ja, zum Zuhören. Das bassige Brabbeln eines V8 hat eben seinen eigenen Charme, sonst hätte es Generationen von amerikanischen "Sportwagen" mit untenliegender Nockenwelle und Starrachse nie gegeben.

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Trotz Zylinderverknappung bringt der Mercedes-AMG C 63 S E-Performance haufenweise Leistung mit, dazu einen famosen Drift-Modus und den Gipfel des Understatements: Mit dem Plug-in-Hybriden kann man sogar nahezu lautlos posen, wenn einem danach ist. Damit ist er so eine Art Alleskönner unter den Hardcore-Sportlimousinen. Tuner Manhart veredelt ihn nun zum CRE 700, einem Über-Alleskönner.
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Mercedes-AMG C 63 S E-Performance (2022) Fahrbericht im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Mehr Leistung gehört beim Manhart CRE 700 zum guten Ton

Sicher, auch die Tuningschmiede aus Wuppertal fügt die verloren gegangenen Zylinder nicht einfach wieder an. Somit geht auch der Manhart CRE 700 nicht mehr als Bariton durch, sondern eher als Tenor. Als solcher singt er jetzt aber noch höher und lauter. Manhart überarbeitet die Elektronik und macht sich an der Auspuffanlage zu schaffen. Damit spuckt der Zweiliter 45 PS (33 kW) mehr aus, begleitet von einer Zusatzportion Dezibel. Kleiner Haken: Bislang müssen die Manhart-Teile ohne TÜV-Zulassung auskommen. Das muss aber nicht so bleiben: Falls genügend Nachfrage besteht, will der Tuner die Zertifizierung für den dann 725 PS (533 kW) starken Mercedes-AMG C 63 S E-Performance nachreichen. Außerdem gibt es einen Trostpreis: Die Drehmomentwelle türmt sich jetzt noch höher auf als im Serienpendant. Statt 1020 darf die Neungang-Automatik jetzt sagenhafte 1120 Nm an die vier Räder verteilen.

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Optisch bleibt der Manhart-getunte Mercedes-AMG C 63 S E-Performance dezent

Die anderen Tuning-Modifikationen des Mercedes-AMG C 63 S E-Performance halten sich in Grenzen. Rein optisch fallen der Dekorsatz und die rot umrandeten Originalfelgen auf. Der Manhart CRE 700 duckt sich dank verkürzter Federn auch um 20 mm. Auf Kundenwunsch hält Manhart aber Individualisierungen bereit, etwa für die Bremsen.