Kunst am Breitbau: BMW M4 (G82) wird zur extradicken Leinwand

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Der BMW M4 von Brixtonforged stehend von schräg vorne.
BMW M4 von Brixtonforged Foto: Brixtonforged

Die Custom-Lackierung des BMW M4 von Brixtonforged tanzt derart aus der Reihe, dass man die modifizierte Doppelniere erst auf den zweiten Blick bemerkt.

Der BMW M4 von Brixtonforged stehend von schräg hinten.
BMW M4 von Brixtonforged Foto: Brixtonforged

Michelin-Männchen schon gefunden? Tipp: Der Kopf befindet sich direkt oberhalb der Endrohre.

Die Motorhaube des BMW M4 von Brixtonforged.
BMW M4 von Brixtonforged Foto: Brixtonforged

Hauben-Kunst: Je länger man hinsieht, umso mehr kuriose Motive erkennt man am BMW M4.

Die Räder des BMW M4 von Brixtonforged.
BMW M4 von Brixtonforged Foto: Brixtonforged

Tiefer als die Isar: Die Tiefbettfelgen von Brixtonforged zählen zu den Highlights des Tuning-Bajuwaren.

Wer diesen BMW M4 (G82) einfach nur als Aufmerksamkeits-geiles Breitbau-Biest mit Tarnfolierung abtut, liegt daneben: Brixtonforged hat aus einem Tuning-Gemeinschaftsprojekt ein handgemaltes Art Car geschaffen, dass selbst das Werk stolz machen würde.

Wie so oft mag der erste Eindruck auch bei diesem BMW M4 (G82) täuschen: Wer nur kurz hinschaut, erblickt ein düster-dickes BMW-Tuning, das aussieht, als könne man damit einen Cannonball Run zur ukrainisch-russischen Grenze unternehmen. Dabei steht der Wagen weit weit weg in Los Angeles (USA), driftet lediglich durch die Sphären der Tuningwelt und will mit seiner Lackierung nur ein bisschen anecken, weil Kunstwerke das eben manchmal so tun. Moment mal, ein Kunstwerk? Ganz recht, der M4 ist kein ulkig tapezierter Backen-Bimmer, sein Farbschema pinselte der philippinische Künstler Roland Ventura aufwendig per Hand auf die Karosserie.

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Das Faszinierende daran: Je länger man den Sportler betrachtet, desto mehr süffisante Details fallen ins Auge. Da wäre zum Beispiel das kopfüber zwischen Heckspoiler (Diese Spoiler-Typen gibt es) und Abgasanlage positionierte Michelin-Männchen. Oder der Pitbull-Kopf am frontalen BMW-Logo. Was der Skelettreiter mit Cowboyhut wiederum auf der tief gefurchten Motorhaube zu suchen hat, lässt Spielraum für Interpretationen. Was dagegen keinen Interpretationsspielraum braucht, ist das mächtige Bodykit des Bimmers. Es ist ein Werk des ebenfalls in LA ansässigen Unternehmens Adro, das sich auf Verbreiterung und insbesondere auf die Modifikation der polarisierenden Riesenniere spezialisiert hat.
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Video: AUTO ZEITUNG

Art Car mit neuer Niere: Breitbau-BMW M4 (G82) von Brixtonforged

Letztere ist auch am gepimpten BMW M4 (G82) noch eine Wucht, präsentiert sich dabei aber kürzer und breiter. Mit ihrer neuen Form ermöglicht sie einen doppelten Frontsplitter, der wiederum von einer ganzen Batterie an Lufteinlässen eingerahmt wird. Die Seitenschweller entspringen einer Art Kotflügel-Schwert am vorderen Kotflügel, dass Adro geradewegs von einem Porsche 911 GT3 RS geklaut haben könnte. Auch an den hinteren Kotflügeln wiederholt sich das brachiale Motiv. Trotz des Schwanenhals-Heckflügels präsentiert sich das Heck noch am seriennahsten. Ein dickerer, die Endrohre umschlingender Diffusor (So funktioniert ein Diffusor) durfte natürlich nicht fehlen.

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Zu den absoluten Highlights des BMW M4 (G82) gehören zweifelsfrei die Tiefbett-Felgen von Brixtonforged. Die bronze- und graufarbenen 20-Zöller sind tiefer als die Isar und bilden einen stimmungsvollen Rahmen für die orange-roten Bremssättel des Sportlers. Auch im Inneren scheint sich die Farbe Orange breitgemacht zu haben, leider wurde der Innenraum fotografisch wohl nicht dokumentiert. Zu den technischen Daten schweigt sich Brixtonforged ebenfalls aus, was die Vermutung naheliegt, dass das Einzelstück weiterhin auf den serienmäßigen Sechszylinder mit 480 bis 530 PS (353 bis 390 kW) setzt.