Nordschleife in unter 7 Minuten: Yangwang U9 fährt E-Auto-Rekord
Der Yangwang U9 Xtreme ist das schnellste Elektroauto auf der Nürburgring-Nordschleife und unterbietet als erster Stromer die Sieben-Minuten-Marke.
Yangwang löst Xiaomi in Nordschleifen-Bestenliste ab
6:59,157 min – mit dieser Rundenzeit knackt der Yangwang U9 Xtreme als erstes Elektroauto die scheinbar magische Marke von sieben Minuten auf der Nürburgring-Nordschleife und ist damit neuer Rekordhalter. Der deutsche Rennfahrer Moritz Kranz absolvierte die Runde bereits im August 2025, kommuniziert wurde der Rekord jedoch erst im Oktober.
Laut offizieller Bestenliste des Nürburgrings unterbietet der Yangwang damit den Xiaomi SU7 Ultra um über fünf Sekunden, der erst im April den bisherigen Rekord aufgestellt hatte. Auch der Porsche Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket brauchte gut sieben Sekunden länger als der Yangwang. Bezieht man Serienfahrzeuge mit Verbrennungsmotor ein, landet das Flaggschiff der BYD-Tochter auf Rang acht und reiht sich hinter dem Porsche 911 GT3 ein, der im April eine Zeit von 6:56,294 min gefahren war. Der Geschwindigkeitsdurchschnitt des U9 Xtreme beläuft sich über die 20,832 km lange Strecke auf rund 180 km/h.
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Hier gibt es die Rekordfahrt des Yangwang U9 Xtreme im Video:
Nicht der erste Rekord für den U9 Xtreme
Die Nordschleifenrunde des Yangwang U9 Xtreme ist nicht sein erster Rekord: Im September 2025 fuhr das Elektroauto laut Herstellerangaben auf einem Testgelände im niedersächsischen Papenburg 496,22 km/h. Demnach wäre er antriebsunabhängig das schnellste Serienauto der Welt (hier mehr Infos zum U9-Geschwindigkeitsrekord).
Der U9 Xtreme war zuvor als U9 Track Edition bekannt und geht in eine streng limitierte Kleinserie von 30 Exemplaren in den Verkauf, was ihm ermöglicht, als Serienauto gewertet zu werden. Für den Antrieb sorgen vier Elektromotoren – jeweils einer pro Rad – die gemeinsam über 2220 kW (3000 PS) bereitstellen. Grundlage ist die E4-Plattform, die mithilfe einer hochpräzisen Drehmomentverteilung für maximale Traktion sorgen soll und bis zu 100 Mal pro Sekunde das Antriebsmoment an die jeweilige Fahrsituation anpasst. Bemerkenswert ist zudem die Betriebsspannung: Während der reguläre U9 auf 800 V ausgelegt ist, nutzt der U9 Xtreme ein 1200-V-System.







