Der VW Tbug: Käfer-Restomod für die Offroad-Piste

Extrem-Tuning mal anders: Um den VW Käfer zum Tbug zu adeln, lässt Twisted keine Schraube ungedreht. Ein Leistungsexzess sollte man allerdings nicht erwarten.

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Zwei VW Twisted Tbug am Strand, fotografiert von schräg vorne.
VW Twisted Tbug Foto: Twisted Automotive

Der Käfer hat fast 80 Jahre gebraucht, um sich zum Twisted Tbug zu entwickeln. Mit seinen Riesenreifen und 79 PS (58 kW) klettert er problemlos die Evolutionsleiter hoch.

Rad, Kotflügel und Schweinwerfer des VW Twisted Tbug, fotografiert von vorn.
VW Twisted Tbug Foto: Twisted Automotive

Mit den LED-Scheinwerfern und den abstehenden Ohren/Kotflügeln sieht der Twisted Tbug noch menschlicher aus als das Original.

VW Twisted Tbug am Strand mit Surfbrett, fotografiert von hinten.
VW Twisted Tbug Foto: Twisted Automotive

Der luftgekühlte Boxer im Heck wird großzügig freigelegt.

VW Twisted Tbug am Strand, fotografiert von der rechten Seite.
VW Twisted Tbug Foto: Twisted Automotive

Die erhöhte Bodenfreiheit und große Geländereifen verhelfen dem Twisted Tbug zu mehr Geländetauglichkeit.

Holzlenkrad im VW Twisted Tbug, fotografiert von links.
VW Twisted Tbug Foto: Twisted Automotive

Auch innen wird der VW Twisted Tbug auf Wunsch nostalgisch aufgemöbelt.

VW Twisted Tbug
VW Twisted Tbug Foto: Twisted Automotive

Twisted Automotive bleibt den heiligen Käferprinzipien treu: Es bleibt beim Hinterradantrieb und dem klassischen Boxermotor.

Twisted Automotive ist für die Restomod-Szene in etwa so stilbildend wie die Eichenschrankwand für deutsche Wohnzimmer: abonniert auf Rustikales und augenscheinlich Ewigwährendes. Bekannt wurde die britische Firma durch aufwendig restaurierte und modifizierte Land Rover Defender, für deren Preis man sich auch einen neuen Range Rover in die Garage stellen kann. Zwischenzeitlich haben die detailverliebten Spezialist:innen noch ein anderes Original durch die Mangel gedreht, nämlich den Suzuki Jimny.

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Und die Ideen scheinen ihnen nicht auszugehen: Das jüngste Opfer der Tuningschmiede hat fast 80 Jahre auf dem ikonischen Buckel und musste schon für einige wüste Abenteuer herhalten: der VW Käfer. Twisted rückt dem Käfer mit der Blechschere zu Leibe und amputiert so ziemlich alles, was beim Dünenhüpfen hinderlich sein könnte. Jawohl, die Brit:innen legen mit dem Tbug nämlich wieder einen Buggy auf, wie sie ab den driftlustigen 1960er-Jahren die Baja California unsicher machten.  
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Der Twisted Tbug im Video:

Twisted ertüchtigt den alten VW zum wahren Krabbelkäfer

Dabei darf auch übertrieben werden. Die Käferkarosse wird heftig hochgelegt, um die Bodenfreiheit zu begünstigen und den Krabbelkäfer mit Geländereifen zu versehen, die seitlich gefühlt einen halben Meter überstehen. Die gigantischen Stahlfelgen werden von BF Goodrich besohlt. Bilstein liefert langhubige und schluckfreudige Dämpfer, um den VW Tbug pistentauglich zu machen. Der Gesichtsausdruck wirkt mit runden Dioden noch knuffiger als der des Original-Käfers. Auch dem Vierzylinder im Heck geht Twisted an die Nocken. Nach umfangreicher Überarbeitung boxt der antike Motor röchelnd sage und schreibe 79 PS (58 kW) raus. Nicht schlecht. Aber bei weitem nicht genug, um modernen Baja-Boliden die ovalen Rücklichter zu zeigen.

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Der Tbug lässt sich je nach Wunsch und Geldbeutel individualisieren

Für das ursprüngliche, geniale Konzept des VW Käfers haben die Land Rover-Liebhaber:innen den höchsten Respekt. Also kein Elektro-, Turbo- oder Allradantrieb. Der Rest hängt von den Kundenwünschen ab. Twisted hat traditionell ein offenes Ohr für Ausgefallenes und bietet neben allen erdenklichen Lackfarben individuell überarbeitete Interieurs an, gerne auch in Eiche. Preislich wird die Sache dann schnell sechsstellig, zumal ja auch ein geeigneter Spender-Käfer zum Aufmöbeln gefunden werden muss.