Vorstellung

"Fahren im Stehen": Ultratiefer VW T2 mit 300-PS-Subaru-Boxer

Wie tief ist zu tief? Wer diesen spektakulär gepimpten VW T2 Bulli gesehen hat, meint die Antwort zu kennen. Die Devise heißt nun "Fahren im Stehen", dafür hat der Tuning-Transporter immerhin einen Subaru-Boxer mit 300 PS an Bord.

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Der VW T2 Bulli mit Subaru-Motor stehend von schräg vorne
Eigentlich denkt man bei diesem VW T2 Bulli von 1972: "Gut, da hat sich jemand die Karosserie von 'nem alten Bulli in den Hof gelegt." Kann man ja machen. Foto: Tomoyuki Nonoshita
Der VW T2 Bulli mit Subaru-Motor stehend seitlich
Aber dann entdeckt man die Räder und wird stutzig. Sollte dieser T2 etwa nur bis auf Straßendecken-Niveau tiefergelegt sein? Foto: Tomoyuki Nonoshita
Der VW T2 Bulli mit Subaru-Motor mit offener Tür
Ist so ein krasses Vehikel nachher sogar tatsächlich fahrbereit? Ja und nein. Wenn man nichts gegen Fahren im Stehen hat, dann kann es losgehen. Foto: Tomoyuki Nonoshita
Der Motor des VW T2 Bulli mit Subaru-Motor
Hauptsache Boxer: Im Bulli arbeitet ein 300 PS (221 kW) starker Vierzylinder aus dem Subaru Impreza. Foto: Tomoyuki Nonoshita

Nicht der Vierzylinder-Boxer, den man erwartet: VW Bulli T2 mit 300-PS-Subaru-Maschine

Eigentlich denkt man bei diesem 1972er VW T2 Bulli: "Gut, da hat sich jemand die Karosserie von einem alten Bulli in den Hof gelegt." Kann man ja machen. Aber dann entdeckt man die Räder und wird stutzig. Sollte dieser T2 etwa nur bis auf Straßendecken-Niveau tiefergelegt sein? Ist so ein Vehikel nachher sogar tatsächlich fahrbereit? Ja und nein.

Fahrbereit ist der VW, aber nicht straßenlegen. Von den fehlenden Sitzen mal abgesehen ist der Bulli nämlich so brachial tiefergelegt, dass kein Krümelchen mehr auf der Straße liegen darf, sonst spielt er entweder Kehrmaschine oder reißt sich – bei größeren und oder härteren Objekten – komplett die Verkleidung auf. Was schade um die nette Lackierung wäre, den dieser Bulli verpasst bekommen hat.

Der VW T-Roc im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

VW T2 – Vom Lastentier zum Design-Objekt

Die puristische Anmutung der grauen Lackierung ist so unauffällig, dass sie schon wieder auffällig wirkt. In Kombination mit den weinroten Leichtmetallfelgen bietet sich ein interessanter Kontrast. Was ebenfalls sofort bei einem Blick auf die Bilder auffällt, ist die saubere Verarbeitung der verbauten Komponenten. Und das Adjektiv sauber ist hier wirklich sprichwörtlich angebracht. Alles sieht so aus, als könne man es ablecken. Bis auf die 17-Zoll-Felgen von BBS mit 195ern vorne und 265ern hinten vielleicht.

Übrigens hat Nonoshita alles bis auf die Lackierung eigenhändig und alleine umgesetzt. So auch den Motorumbau, denn im Heck boxert nun ein Turbo-Vierzylinder aus einem 1998er Subaru Impreza, der ordentliche 300 PS (221 kW) auspackt und immerhin 353 Nm maximales Drehmoment entwickelt. Was das mit den Fahrleistungen anstellt? Blanke Theorie, weil wirklich fahren kann man bei der Tiefe wohl wirklich nicht.