VW Santana: Limousine war zu nah am Passat für Europa
Der VW Santana kam in seiner Heimat zwar nicht gegen seinen Bruder Passat an, hat aber trotzdem eine spannende Geschichte zu bieten. Eine Classic Cars-Vorstellung!
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Die klassische dreigeteilte Bauform einer Limousine wie etwa beim VW Santana – Motor vorn, Fahrgastraum, Kofferraum – war im VW-Portfolio schon immer problematisch. Seit dem 1600 (Typ 3) boten die Wolfsburger von vielen Modellen eine Stufenheck-Variante an, der K70 war gar ausschließlich als typische Limousine konzipiert. In den 70er-Jahren folgten Derby und Jetta, 1981 dann eben der VW Santana. Offiziell etwas oberhalb des Passat positioniert, war er offenbar doch zu dicht an diesem dran.
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Die bessere Ausstattung konnte nicht verhindern, dass vom "überteuerten Passat" gesprochen wurde, der Passat war mit seiner großen Heckklappe oder gar als Variant zudem deutlich praktischer. Der Santana heimste seinerzeit mit seinem Platzangebot, der guten Bedienbarkeit und den ausgezeichneten Fahreigenschaften in markenübergreifenden Vergleichstests viel Lob ein. Doch das konnte der Passat fast genauso gut – und zwar erheblich günstiger.
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Der VW Passat (2024) im Fahrbericht (Video):

VW Santana: International ein Dauerbrenner
Dass der VW Santana sich den Platz beim Händler mit den bereits etablierten Audi-Limousinen teilen musste, kam erschwerend hinzu. Diese wurden dem Premium-Anspruch der Kundschaft auch optisch deutlicher gerecht als der "Rucksack-Passat". Dass der Santana in Deutschland und Europa hinter den Erwartungen zurückblieb, heißt aber nicht, dass er global gesehen ein Misserfolg war: Während sein Name 1985 aus Europa verschwand (als "Passat Stufenheck" blieb das Auto bis 1988 im Programm), wurde er unter anderem in China bis 2019 angeboten. Trotz diverser Modifikationen blieb die Urform zu erkennen. Immerhin: Der europäische Nachfolger, der Passat 35i, wurde nur als Stufenheck-Limousine oder Variant angeboten, nicht mehr mit dem Schrägheck ...











