VW ID.4 alias ID. Tiguan: Neueste Fotos & Bilder zum 2026er-Facelift
2020 kam der VW ID.4 auf den Markt, sechs Jahre später soll er eine umfangreiche Modellpflege erhalten. Laut VW-Chef Thomas Schäfer wird das elektrische Kompakt-SUV außen wie innen stark umgekrempelt – so stark, dass er einem Medienbericht zufolge in VW ID. Tiguan umbenannt wird.
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VW bestätigt VW ID.4-Umbenennung
Seit 2020 ist in der Autolandschaft viel passiert, besonders bei den Elektroautos – daher dürfte kaum jemand infragestellen, dass sich der 2020 eingeführte VW ID.4 eine umfassende Modellpflege verdient hat. Zumal der ID.4 und sein dynamischer gezeichneter Bruder ID.5 die elektrischen Volkswagen sind, die entwicklungstechnisch am längsten nicht angefasst wurden.
Wie VW-Chef Thomas Schäfer gegenüber dem britischen Magazin autocar erklärte, erhält das elektrische Kompakt-SUV 2026 eine umfangreiche Überarbeitung: "Wir erneuern den ID.4 innen und außen komplett. Er wird ein anderes Auto werden – ein riesiger Fortschritt." Oder anders formuliert: Intern wird gar vom elektrischen VW Tiguan gesprochen, so stark soll das Facelift ins Blech gehen.
Laut einer Meldung der Automobilwoche wird der ID.4 wird mit der Modellpflege umbenannt in VW ID. Tiguan. Die IG Metall Emden habe diese Info bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben, Volkswagen äußere sich auf Nachfrage nicht. Das Gerücht einer Umbenennung war vorher bereits in Umlauf und wirkt besonders in Hinblick auf die neue „alte“ VW-Namenspolitik realistisch. So ist bereits offiziell, dass der elektrische Kleinwagen als ID. Polo kommt und dessen City-SUV-Ableger in Anlehnung an den T-Cross unter dem Namen ID. Cross.
Immerhin: Auf einer Presseveranstaltung bestätigt VW-Produktkommunikations-Chef Stefan Voswinkel die Umbenennung, ohne aber auf den neuen Modellnamen einzugehen. Die Premiere erfolgt Ende September 2026.
Preis: VW ID.4 Facelift alias ID. Tiguan ab 43.000 Euro?
Dass die Modellpflege voraussichtlich technisch und optisch umfassend ausfällt und der ID.4 vermutlich zudem einen neuen Namen erhält, spricht dafür, dass VW ihn als neue Generation, wenn nicht gar als völlig neues Modell vermarkten wird. Das dürfte sich allerdings auch im Preis niederschlagen: Startet der ID.4 derzeit bei 40.800 Euro, rechnen wir im Zuge der Modellpflege mit einem Aufschlag – alles, was unter 43.000 Euro liegt, wäre demzufolge eine Überraschung (Stand: April 2026).
Apropos: Manchen VW-Fan dürfte überraschen, dass wir nicht stärker auf das Coupé-ähnlich gezeichnete ID.5-Schwestermodell eingehen. Dieses wird unseren Informationen zufolge früher oder später eingestellt – ohne noch von einer Modellpflege zu profitieren.
Der VW ID.7 GTX im Video

Effizientere Antriebe, höhere Reichweite
Analog zum zweiten VW ID.3 Facelift erwarten wir auch für den modellgepflegten VW ID.4 beziehungsweise ID. Tiguan effizientere und kräftigere Antriebe. Eine neue Generation von Batteriezellen soll eine größere Reichweite und kürzere Ladezeiten bieten. Einen grundlegenden Eingriff in die Plattform wie etwa einen Wechsel hin zur ladestarken 800-V-Technik schließen wir nach derzeitigen Informationen hingegen aus.
Der noch aktuelle ID.4 wird wahlweise von einem 125 kW (170 PS) oder einem 210 kW (286 PS) starken Motor an der Hinterachse angetrieben. Als performantere GTX-Version fährt der ID.4 mit 250 kW (340 PS) und Allradantrieb vor. Die Batteriegrößen der Hecktriebler belaufen sich derzeit auf 52 oder 77 kWh, während der GTX mit 79 kWh eine kleine Schippe drauflegt.
Exterieur: Erlkönig verrät klarere Designsprache
Volkswagen verpasst dem ID.4 ein dermaßen umfangreiches Update, dass es praktisch ein anderes Auto ist – was auch zur mutmaßlichen Umbenennung in ID. Tiguan passen würde. Erlkönigfotos zeigen: Das Design wirkt eckiger und linearer, unter anderem aufgrund neuer Türen mit klassischen Bügeltürgriffen, einer neuen Fensterlinie und einem geradlinigen Heck – unabhängig vom optischen Effekt ein hoher Entwicklung- und Fertigungsaufwand. Unsere Computerillustrationen (siehe Bildergalerie) visualisieren, wie das Serienmodell aussehen könnte.
Interieur: Mehr Qualität und physische Knöpfe

Laut autocar wird der VW ID.4 alias ID. Tiguan zudem ein überarbeitetes Armaturenbrett mit neuer Bedienstruktur erhalten. Demnach werde der Fokus wieder stärker auf physische Tasten gelegt, beispielsweise mit einem Lautstärkeregler. Auch die Materialgüte soll von der Modellpflege profitieren. Wie das Ergebnis aussehen kann, zeigt das Bild vom ID.3 Neo-Interieur (siehe oben). Am bestehenden Platzangebot und dem Kofferraumvolumen von 543 bis 1575 l dürfte sich indes wenig bis gar nichts ändern.
Fahreindruck vom Vorfacelift: Hoher Komfort, wenig Fahrdynamik
Komfort-orientierte Menschen würden den VW ID.4 als gelassen bezeichnen. Gleichwohl wartet er mit einem neutralen Eigenlenkverhalten auf, was der gleichmäßigen Gewichtsverteilung von nahezu 50:50 zu verdanken ist. Die Lenkung arbeitet zielgenau und mit ordentlicher Rückmeldung. Der kleine Wendekreis, der vor allem im Stadtverkehr nützt, beeindruckt. Der tadellose Geräuschkomfort speist sich einerseits aus der akustisch gut gedämmten E-Maschine, andererseits aus den geringen Wind- und Abrollgeräuschen. Verblüffend ist, wie gekonnt der ID.4 trotz seiner 20-Zoll-Winterbereifung Bodenunebenheiten ausbügelt. Währenddessen tritt die hohe Verwindungssteifigkeit der Karosserie zutage. Von Elmar Siepen
Fazit
Das Bild vervollständigt sich: Gingen wir anfangs noch von einem erstaunlich umfangreichen Facelift für den ID.4 aus, könnte er nun als neues Modell unter dem Namen ID. Tiguan kommen. Das würde nicht nur zur aktuellen Benennungsstrategie passen, sondern wirkt auch in Hinblick auf den Erfolg des Verbrenner-Tiguan nachvollziehbar. Damit träte er jedoch in große Fußstapfen: Ein ID. Tiguan sollte schon beim Erstaufschlag ins Schwarze treffen!
Quellen
autocar
Automobilwoche
IG Metall Emden
SH Proshots
Stefan Voswinkel (LinkedIn)
VW
Eigene Recherche
KI zur Bildgenerierung























