Premiere

VW ID.3 Neo: Das zeichnet das weitreichende Facelift aus

VW stellt den ID.3 neu auf: Das kompakte Elektroauto erhält ein umfassendes Facelift samt Umzug auf die neue „MEB+“-Plattform und obendrein einen neuen Namenszusatz. Das ist ab 2026 neu beim VW ID.3 Neo!

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Video: AUTO ZEITUNG

Mit dem VW ID.3 hat Wolfsburg bereits 2020 ein kompaktes Elektroauto an den Start gebracht – eine emissionsfreie Alternative zum Golf also. Um den ID.3 frisch zu halten, bis er 2029 durch den angekündigten ID. Golf mutmaßlich ersetzt wird, erhält er ein zweites Facelift. Und die Modellpflege fällt umfangreich aus: Eine neue Plattform, neue Antriebe mit mehr Reichweite, ein überarbeitetes Design und ein neues Interieur mit physischen Tasten sollen die Kundschaft überzeugen.

Technisch spricht VW davon, dass der ID.3 Neo auf der neuen „MEB+“-Plattform steht, die auch die neuen Kleinwagen und City-SUV Cupra Raval, VW ID. Polo & Co. nutzen. Anders als die genannten Modelle setzt der Kompakte allerdings wie bisher auf Heckantrieb – die kleinen Geschwister fahren ausschließlich mit Frontantrieb, was im Klassenvergleich riesige Kofferraumvolumina ermöglicht.

Bestellungen für den VW ID.3 Neo sollen noch im April 2026 entgegengenommen werden, erste Auslieferungen sollen laut VW ab Juli erfolgen. Preise nennt der Hersteller zur Premiere noch nicht, doch wir erwarten keine allzu große Abweichung von den bisherigen 33.330 Euro Basispreis (Stand: April 2026).

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Der VW ID.3 Neo steht vor einer Beton-Fassade, von vorne rechts fotografiert.
Die Front des ID.3 Neo orientiert sich an der neuen Designsprache, die wir auch am ID. Polo finden. Foto: VW
Der VW ID.3 Neo steht vor einer Beton-Fassade, von hinten rechts fotografiert.
Die Grenzen des Facelifts: Die Grundform bleibt dem ID.3 auch trotz umfassend überarbeitetem Exterieur erhalten. Foto: VW

Effizientere Antriebe, teils geringere Ladeleistungen

Auch wenn die Antriebe des VW ID.3 Neo effizienter ausfallen sollen als bisher, sind die Leistungsdaten teilweise deckungsgleich. Die schwächste Motorisierung kommt weiterhin auf 125 kW (170 PS) und der stärkste Standard-ID.3 mit 170 kW (231 PS). Die mittlere Motorisierung reduziert die Leistung um zehn Kilowatt (14 PS) auf 140 kW (190 PS). Ein Topmodell soll analog zum bisherigen GTX folgen – diesmal mit GTI-Label.

Auch die Batteriegrößen fallen vergleichbar aus wie beim Vorfacelift. VW gibt als Nettokapazitäten 50, 59 und 79 kWh an. Durch die bessere Effizienz sollen die Reichweiten von 388 km fürs Einstiegsmodell auf etwa 417 km steigen und von 568 km für die 170-kW-Variante auf rund 630 km (vorläufige Prognosewerte). Effizienzsteigernd ist auch das neu eingeführte One-Pedal-Driving.

Interessanterweise macht der ID.3 einen teilweisen Rückschritt bei den maximalen Ladeleistungen: Die beiden kleineren Batterien laden lediglich mit 105 kW statt wie vorher mit 145 und 160 kW, die größte Batterie steigert sich von 175 kW auf 183 kW. Dafür spricht VW von einer besonders konstanten Ladekurve – tatsächliche Ladezeiten in der Praxis werden wir noch abwarten müssen, auch hier liegen lediglich Prognosen vor.

VW ID.3 Neo: Haptische Tasten statt Touch-Slider

Das Cockpit des VW ID.3 Neo.
Foto: VW

Neben dem modernisierten Exterieur-Design nimmt sich Volkswagen die verbreitete Kritik an der Touch-Bedienung zu Herzen und verpasst dem VW ID.3 Neo einen überarbeiteten Innenraum. Dieser wartet etwa mit einem völlig neu designten Lenkrad samt physischen Tasten statt Touch-Slidern auf. Auch unterhalb des zentralen Touchscreens befindet sich nun eine Reihe haptische Tasten für die Klimabedienung. Zudem spricht VW von einer gesteigerten Materialqualität.