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Volvo EX30 im Leasing: Schon ab 79 Euro pro Monat

Volvo steht wie kein anderer Hersteller für lange Kombis mit riesigem Laderaum. Der EX30 ist dagegen ein krasser Gegenentwurf: kompakt, wendig und vollelektrisch. Doch gerade das macht ihn im Leasing zum günstigsten Modell der Marke.

Der Volvo EX30 fahrend von schräg vorne rechts auf einer Straße in städtischem Umfeld.
Der kompakteste Volvo der Neuzeit nennt sich EX30 – und fährt ausschließlich batterieelektrisch vor. Das macht ihn insbesondere im Leasing zur Günstigen XC40-Alternative. Foto: Volvo
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Volvo EX30 im Leasing: Ab 79 Euro pro Monat bei Carwow

Volvo kann auch klein, wenngleich in der langen Firmengeschichte noch nicht allzu oft. Mit maximal 4,23 m Länge waren es bisher nämlich genau zwei Modelle: der bis 1979 gebaute Volvo 66 als DAF-Schwestermodell aus niederländischer Produktion und der Volvo EX30.

Letzterer stellt aktuell den Einstieg in die schwedische Premiummarke dar, und das vollelektrisch. An der BeNeLux-Tradition des historischen Kompakt-Ahnen hält aber auch der kleine Stromer-Crossover fest: Seit Herbst 2025 rollt der mit Smart #1 und Zeekr X verwandte EX30 für den europäischen Markt nämlich nicht mehr in China, sondern im belgischen Gent vom Band.

Endgültig spannend ist der Elektro-Umstieg zum Volvo EX30 spätestens seit Januar 2026: Mit dem Neuanlauf der Elektroauto-Prämie wird der Kauf des mindestens 34.990 Euro teure SUV nämlich mit bis zu 6000 Euro subventioniert. Davon profitieren auch Leasing-Interessent:innen: Bereits ab schmalen 79 Euro (Alle Preise: Stand Mai 2026) lässt sich der Volvo EX30 aktuell über Carwow leasen.

Leasing-Kund:innen kommt dabei das im Frühjahr 2026 neu eingeführte Basismodell „Essential“ zugute. Er bietet eine leicht reduzierte Ausstattung, verzichtet etwa auf den Frunk oder den serienmäßigen adaptiven Tempomaten, und reduziert die Motorleistung mit dem neuen Antrieb P3 Electric auf nur 110 kW (150 PS) – die bisherige Basis „Core“ leistet als P5 Electric mindestens 200 kW (272 PS). Doch dank identischem 51-kWh-Akku bleibt die WLTP-Reichweite mit 335 km gleichauf, die Ladeleistung von maximal 134 kW DC und -zeit von knapp 26 Minuten (10 bis 80 Prozent SOC) ändern sich ebenfalls nicht.

Nur der Preis ist es nicht: Den neuen „Essential“ gibt es im Leasing bereits ab 79 Euro im Monat, womit der Premium-Kompakte so günstig wie ein Kleinwagen ist. Möglich macht das natürlich auch die E-Auto-Förderung, die seit Mitte Mai 2026 offiziell beantragt werden kann. Der Deal: Man zahlt den Bonus von maximal 6000 Euro an, den man später vom Staat zurückerhält. Dafür sinkt die monatliche Rate. Das konkrete Angebot fordert zudem noch Überführungskosten in Höhe von 1490 Euro, bietet die für die Förderung mindestens geforderten 36 Monate Laufzeit und ist auf 5000 km jährliche Laufleistung begrenzt. Die Werte sind individuell anpassbar, beeinflussen aber die Höhe der Monatsrate.

Wer mehr Ausstattung wünscht, bekommt diese etwa mit der „Black Edition“ in der zweithöchsten „Plus“-Ausstattungslinie. Diese bietet nahezu Vollausstattung und ist im Leasing mit mindestens 169 Euro pro Monat daher ebenfalls ein Schnäppchen.

Der Volvo EX60 im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Der Volvo EX30 bei der ersten Testfahrt: Kompakter Schwede mit Bestseller-Potenzial

Für die erste Testfahrt stand uns der Volvo EX30 in der höchsten Ausstattungslinie Ultra zur Verfügung. Fällt das Arsenal an Sicherheits- und Komfortfeatures schon in der Basis sehr umfangreich aus, ist es hier opulent. Das fängt beim Panorama-Glasdach an und hört beim automatischen Einparken nicht auf. Natürlich ist auch ein Soundsystem von Harman Kardon mit 1040 W Leistung und neun Lautsprechern an Bord. Außerdem kann der Volvo in der Ultra-Version an der Wallbox mit bis zu 22 kW laden. Das Schnellladen mit Gleichstrom funktioniert serienmäßig mit bis zu 153 kW, was den Ladevorgang bis 80 Prozent auf 26 Min. verkürzt.

Bei der Feinabstimmung hat Volvo einen guten Kompromiss aus Dynamik und Komfort gefunden. Die Lenkung arbeitet präzise und mit guter Rückmeldung. Das Fahrwerk ist zwar eher sportlich abgestimmt, filtert aber Querfugen und Wellen im Asphalt gleichermaßen gut.

Das Platzangebot auf den bequemen Vordersitzen überzeugt, im Fond geht es etwas enger zu. Zwei Erwachsene reisen aber auch hier komfortabel, wenn die Personen auf den Vordersitzen in Sachen Beinfreiheit entgegenkommend sind. Über dem Scheitel wird es jedoch für Großgewachsene schnell eng, was aber auch am optionalen Glasdach liegt.

Nicht gerade üppig ist zudem das Laderaumvolumen von 318 bis 904 l. Der EX30 hat tatsächlich das Zeug zum Bestseller der Marke Volvo. Das Elektro-SUV ist agil, wendig, komfortabel und gut ausgestattet. Der relativ günstige Preis wird der Konkurrenz Unbehagen bereiten. Von Klaus Uckrow

Für wen lohnt sich der Volvo EX30?

  • Urbane Pendler:innen: Der Volvo EX30 eignet sich besonders für Fahrer:innen, die überwiegend in der Stadt und im Umland unterwegs sind. Dank kompakter Abmessungen ist er leicht zu rangieren und zu parken, bietet aber dennoch die erhöhte Sitzposition eines SUV. Für tägliche Arbeitswege und kurze bis mittlere Strecken ist das Konzept stimmig.

  • Technikaffine Fahrer:innen: Der EX30 richtet sich an Personen, die digitale Bedienkonzepte gewohnt sind und ein aufgeräumtes Cockpit bevorzugen. Viele Funktionen laufen über den zentralen Touchscreen, was klassische Tasten weitgehend ersetzt. Wer sich mit Smartphone-Logik und Assistenzsystemen wohlfühlt, bekommt ein modernes, konsequent reduziertes Bedienlayout.

  • Kostenbewusste Leasingkund:innen: Als Leasingfahrzeug passt der Volvo EX30 gut zu Personen, die ein Elektroauto ohne langfristige Bindung nutzen wollen. Gerade bei E-Autos sind Wertentwicklung und technischer Fortschritt schwerer kalkulierbar als bei Verbrennern. Leasing bietet hier einen planbaren Rahmen – und der EX30 ist als Einstiegsmodell der Marke ab einer Monatsrate von 79 Euro entsprechend positioniert.

Fazit

Premium muss nicht teuer sein. Das beweist der Volvo EX30 mit niedrigen Leasingraten dank E-Auto-Förderung und einer neu eingeführten Basisausstattung mit reduzierter Ausstattung und Motorleistung. Als Familienauto taugt der kompakte Stromer zwar nicht, urban wohnende Paare dürften in Volvos Kleinstem aber eine gute, günstige und vor allem vollelektrische Alternative zu GLA, Q3 & Co. finden.