News

Tesla stellt die halbe Modellpalette ein: Das sind die Hintergründe!

Elon Musk zieht unsentimental den Schlussstrich: Spätestens im Sommer 2026 ist Schluss für das Tesla Model S und das Tesla Model X. Die Hintergründe!

Das Tesla Model S (links) von schräg vorne und das Tesla Model X von schräg hinten fotografiert.
Foto: Tesla/Collage: AUTO ZEITUNG
Auf Pinterest merken

Das Tesla Model S und das Tesla Model X werden im zweiten Quartal 2026 eingestellt. Wie die dpa berichtet, teilte Tesla-Chef Elon Musk dies in einer Telefonkonferenz mit Analyst:innen mit. Luxuslimousine und -SUV müssten weichen, um Kapazitäten für die Roboter-Produktion zu schaffen. Die weitere Tesla-Modellpalette besteht aus den Volumenmodellen Model 3 und Model Y sowie den sich schleppend verkaufenden und hierzulande nicht erhältlichen Cybertruck.

Dass Musk auf einen Schlag annähernd die Hälfte der Tesla-Modellpalette aussortiert, mag auf den ersten Blick überraschen, ist aber nachvollziehbar: Einerseits machten die beiden Modelle 3 und Y fast 97 Prozent der Auslieferungen im Jahr 2025 aus. Andererseits ist das Model S bereits seit 2012 am Markt, das Model X mit Marktstart 2015 ist kaum jünger.

Markenlogo: Dafür steht das "T" bei Tesla (Video)

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Tesla stellt Model S und Model X ein

Um beim rasanten Fortschritt, den E-Autos aufs Parkett legen, Schritt zu halten, wären in beiden Fällen also Nachfolger vonnöten. Ob Musk hier ein ernstes Interesse hat, darf nach den jüngsten Entwicklungen bezweifelt werden, sieht der exzentrische Firmenchef die Zukunft doch in Robotern. Immerhin: Besitzer:innen von Tesla Model S und X würden über die Lebenszeit der Fahrzeuge weiterhin technische Unterstützung bekommen, versichert Musk.

Tesla will 2026 nicht nur die Produktion von Robotern, sondern auch von selbstfahrenden Robotaxen ohne Lenkrad und Pedale mit dem Namen Cybercab starten. Musk sagte, dass man in der Zukunft viel mehr dieser Wagen als aller anderen Modelle bauen werde. Auch den Elektro-Pickup Cybertruck wolle man zu einem autonom fahrenden Wagen machen, kündigte der Südafrikaner an.

Fazit

Wie so oft ist auch Elon Musk in dieser Sache konsequent: Wenn er von einer Idee oder einem Produkt nicht (mehr) überzeugt ist, nimmt er sofort Abstand. Auf lange Sicht wird es interessant, zu sehen, ob seine Pläne, Tesla mehr und mehr zu einem Mobilitätsdienstleister umzubauen, von Erfolg gekrönt sein wird. An der Börse jedenfalls verfängt seine Idee, in Roboter zu investieren.

Quellen

  • DPA