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Teilintegrierte für vier: Top-9 Wohnmobile mit viel Platz

Als Klassiker unter den Familien-Wohnmobilen haben sich die Alkoven etabliert. Wer aber eine Spur eleganter unterwegs sein möchte, findet auch Teilintegrierte mit genug Platz für bis zu vier Personen. Wir haben in der Übersicht unsere Top-9 der familientauglichen TI-Reisemobile zusammengestellt – vom Etagenbett-Camper bis zum faltbaren Wandbett-Grundriss ist alles dabei!

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Die Collage zeigt vier teilintegrierte Wohnmobile für vier Personen.
Teilintegriert für vier: Wir zeigen zehn Modelle, die auch für Familien geeignet sind. Foto: Hersteller/Collage: AUTO ZEITUNG
Der Ahorn Camp T 690 fahrend von schräg vorne links.
Auch in der neuen Modellpalette des Herstellers aus Speyer gibt es familientaugliche Teilintegrierte. Der Ahorn Camp T 690 bietet auf knapp sieben Metern Länge Platz für bis zu vier Personen und setzt auf den neuen Renault Master als Basisfahrzeug. Foto: Ahorn Camp
Durchsicht durch den Wohnraum des Ahorn Camp T 690.
Beim Grundriss handelt es sich um einen Klassiker unter den Sieben-Meter-TI: Einzelbetten im Heck, Seitenküche und Nasszelle in der Mitte und L-Sitzgruppe im Bug. Ein optionales Hubbett schafft insgesamt bis zu vier Schlafplätze an Bord. Foto: Ahorn Camp
Der Benimar Tessoro T425 statisch von schräg vorne rechts.
Aus Spanien stammt der Benimar Tessoro T425 auf Basis des Ford Transit. Mit knapp 7,2 m Außenlänge gehört er zu den größeren Angeboten unter den TI. Da überrascht es nicht, dass er auch mit bis zu sechs Schlafplätzen konfigurierbar ist. Foto: Benimar
Durchsicht durch den Wohnraum des Benimar Tessoro T425.
Im Grundriss überrascht den Tessoro T425: Festbetten im Heck gibt es zwar, aber nicht unbedingt für erwachsene Mitreisende. Die Etagenbetten sind für Kinder gedacht. Serienmäßig ist daher ein Hubbett über der Sitzgruppe an Bord. Damit nicht genug, die Sitzgruppe wird optional zum Zweit-Doppelbett. Foto: Benimar
Der Carado T459 statisch von schräg vorne rechts.
Mit dem Carado T459 richtet sich die Nice-Price-Marke aus der Erwin-Hymer-Group an Paare mit Platzbedarf – oder auch reisende Familien. Mit 7,41 m Außenlänge ist er sogar das Flaggschiff der Marke, bleibt preislich aber unter 62.000 Euro. Foto: Carado
Durchsicht durch den Wohnraum des Carado T459.
Der Wohnraum bietet daher auch genug Bewegungsfreiraum für vier sowie eine große Küche und ein Raumbad mit separater Duschkabine. Die Besonderheit des T459 ist das Queensbett im Heck mit seitlichem Einstieg. Über der Face-to-Face-Sitzgruppe lässt sich optional ein Hubbett einbauen. Foto: Carado
Das Bild zeigt den Challenger S294 statisch von schräg vorne rechts fotografiert.
Als schmaler TI setzt der Challenger S294 auf Ford-Transit-Basis auf kompakte Maße und Wenigkeit, bietet aber dennoch ausreichend Platz für vier. Foto: Challenger
Das Bild zeigt den Wohnraum des Challenger S294 mit Blick in Richtung Fahrzeugheck.
Auf 6,59 m Länge ist er nur minimal länger als ein Campervan, bietet dank der senkrecht stehenden Wände aber mehr Stauraum. Im Heck befindet sich zwar nur ein Doppelbett, dafür bietet das französische Reisemobil im Bug eine Face-to-Face-Sitzgruppe. Ein optionales Hubbett macht den Challenger familientauglich. Foto: Challenger
Der Corigon T 700 S fahrend von schräg vorne links.
Auch die jüngste Hymer-Tochter bietet mit dem Corigon T 700 S einen Teilintegrierten mit bis zu vier Schlafplätzen an. Mit 6,95 m Außenlänge ist das Reisemobil noch überschaubar. Foto: Corigon
Durchsicht durch den Wohnraum des Corigon T 700 S.
Mit Heck-Einzelbetten, einer großen L-Küche, einem Schwenkbad und einer Face-to-Face-Sitzgruppe bietet das Wohnmobil auf Fiat-Ducato-Basis einiges an Komfort. Optional wird ein Hubbett für die Sitzgruppe angeboten. Foto: Corigon
Der Dethleffs Just Go T 7055 EB statisch von schräg vorne links.
Mit 7,35 m Außenlänge ist der Dethleffs Just Go T 7055 EB kein Kompaktmodell, bietet aber dafür viel Platz an Bord. Foto: Dethleffs
Durchsicht durch den Wohnraum des Dethleffs Just Go T 7055 EB.
Der Grundriss setzt auf Einzelbetten im Heck und eine klassische Halbdinette im Bug. Auch hier ist es ein optionales Hubbett, dass den Camper zum Familien-Wohnmobil macht. Foto: Dethleffs
Der Etrusco T 5900 FB statisch von schräg vorne rechts.
Familien-Camping geht auch kompakt: Mit dem Etrusco T 5900 FB bietet die italienische Hymer-Tochter einen nur 5,95 m langen Teilintegrierten mit bis zu vier Schlafplätzen an. Foto: Etrusco
Durchsicht durch den Wohnraum des Etrusco T 5900 FB.
Der Clou des Italieners: Ein französisches Bett im Heck. Dadurch lässt sich das Bad auch hinten rechts im Grundriss platzieren, es bleibt bei einer klassischen Halbdinette mit vier Sitzplätzen. Ein optionales Hubbett schafft Platz für vier. Foto: Etrusco
Der LMC Tracer T680 DL statisch von schräg vorne rechts.
Wie der Etrusco setzt auch der LMC Tracer T680 DL auf das eher exotische französische Bett im Heck, ist mit 6,8 m Außenlänge aber deutlich größer. Foto: LMC
Durchsicht durch den Wohnraum des LMC Tracer T680 DL.
Das Badezimmer wandet in die hintere linke Wohnraum-Ecke, dazwischen finden eine L-Küche auf der linken sowie ein großes Schrankmodul samt Kühlschrank auf der rechten Fahrzeugseite Platz. Das Hubbett ist beim LMC Tracer bereits serienmäßig an Bord.
Der Sunlight V67S fahrend von schräg vorne links.
Der Sunlight V67S zählt zur „Van“-Baureihe der Hymer-Tochter, ist also ein Teilintegrierter mit besonders schmalem Aufbau. Mit 6,98 m Außenlänge ist aber deshalb aber noch lange nicht kompakt, sondern erst recht auf Familien zugeschnitten. Foto: Sunlight
Blick auf das ausfaltbare Bett aus der Seitenwand über der Sitzgruppe des Sunlight V67S.
Der Grundriss an sich ist auf den ersten Blick mit Einzelbetten, einer kompakten Seitenküche, einem Schwenkbad und einer Halbdinette mit Extra-Couch wenig ausgefallen, die dritte Schlafmöglichkeit dagegen schon. Optional klappt ein Kinderbett über die Sitzgruppe aus der Wand. Der Sitzgruppenumbau bildet Bett Nummer vier. Foto: Sunlight

Unter den Camper-Bauarten sind die Alkoven die unangefochtenen Familien-Champions. Klar, die Schlafnase hat dank Festbett ihre Vorteile, optisch wie fahrdynamisch schränkt sie die Freude am Camper aber womöglich etwas ein. Deutlich eleganter sind da Teilintegrierte. Die gängigen Wohnmobil-Bauarten erklären wir hier im Detail.

Wer also etwas Umbau für die Nachtruhe nicht scheut, bekommt mit den „TIs“ ein elegantes Wohnmobil, das mehr Platz als ein Campervan bietet, aber dennoch nicht so den „Familien-Stempel“ aufgedrückt bekommt, wie die Schlafnasen-Reisemobile.

Zudem unterscheiden sich Teilintegrierte auch stark voneinander: Die Grundrisse setzen zum Teil etwa auf Einzelbetten im Heck, einige auch auf das Doppelbett für mehr Wohnraum oder weniger Außenlänge. Doch es gibt auch Sonderlösungen: Etagenbetten im Heck, wie etwa beim Benimar Tessoro T425, bringen die Kinder komfortabel und platzsparend unter. Bei einem sind sich dagegen fast alle hier vorgestellten Modelle einig: Ohne Hubbett über der Sitzgruppe wirds schwierig, eine Familie im Teilintegrierten zu betten. Wer also doch lieber ohne Umbau als Familie campen möchte: Hier haben wir sechs spannende Alkoven-Modelle für bis zu sechs Personen zusammengestellt!

Tipps zum Wohnmobilkauf im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Top-9 Teilintegrierte für vier: Familien-Wohnmobile ohne Schlafnase

Für einen Teilintegrierten als Familien-Camper sprechen tatsächlich einige Punkte:

  • Mehr Platz als im Campervan: Die Fahrerkabine teilen sich die TI mit den Kastenwägen, dahinter kommt aber ein deutlich breiterer Aufbau auf das Chassis montiert. Dadurch bieten die Reisemobile mehr Bewegungsfreiheit, mehr Stehhöhe und insbesondere mehr Stauraum. Oft ist die Zuladung sogar ähnlich, obwohl die Fahrzeuge auch mal länger als die üblichen Campervans sind.

  • Mehr Dynamik als ein Alkoven: So praktisch die Schlafnase der Alkoven-Wohnmobile auch ist, sie fällt spätestens auf der Autobahn mit Windgeräuschen und mehr Luftwiderstand auf. Zudem verlagert sie das Gewicht des Campers etwas nach oben, was zu mehr Schwankbewegungen in Kurven sorgt.

  • Auch ohne Kinder gut nutzbar: Irgendwann wird wohl der Tag kommen, an dem die ins Teenager-Alter entwachsenen Kinder nicht mehr zu jedem Campingtrip mitkommen wollen. Wer das Wohnmobil langfristig behalten möchte, sollte sich auch hierüber Gedanken machen. Beim Alkoven fährt das Festbett über dem Fahrerhaus immer mit, das Hubbett eines familientauglichen Teilintegrierten verschwindet im besten Fall kaum bemerkbar in der Decke über der Sitzgruppe. Und sollte der Nachwuchs doch mal wieder mitfahren wollen, ist es als bequemes Gästebett schnell herabgelassen!