Slate Truck (2026): Das ist Jeff Bezos' modulares Billigauto

Mit dem Slate Truck will das gleichnamige Start-up den niedrigpreisigen Elektroautomarkt aufmischen. Die modulare Plattform bietet umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten, die vom zweisitzigen Pick-up bis hin zum Fünfsitzer-SUV reichen.

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Gruppenbild zweier Slate Truck (2026): links der Pick-up von schräg vorne und rechts das SUV von schräg hinten.
Slate Truck (2026) Foto: Slate

Der Slate Truck, ein modulares Fahrzeug, soll den niedrigpreisigen Elektroautomarkt aufmischen.

Blick von schräg vorne auf den Slate Truck (2026).
Slate Truck (2026) Foto: Slate

Das Konzept: Was nicht sein muss, fliegt raus! Der Slate Truck tritt außen wie innen mit einer Minimalausstattung an, die sich optional fast nach Belieben anpassen lässt.

Blick von der Seite auf den Slate Truck (2026).
Slate Truck (2026) Foto: Slate

Alle Fahrzeugvariationen sitzen dabei auf ein und demselben Chassis.

Blick von der Seite auf den Slate Truck (2026).
Slate Truck (2026) Foto: Slate

Der Slate Truck wird stets von einem 150 kW (204 PS) starken Elektromotor angetrieben, der 264 Nm Drehmoment an die Hinterachse schickt.

Blick von vorne auf den Slate Truck (2026).
Slate Truck (2026) Foto: Slate

Zwei Batteriegrößen stehen zur Auswahl: 52,7 und 84,3 kWh sorgen für Reichweiten von bis zu 241 und 386 km.

Blick von hinten auf den Slate Truck (2026).
Slate Truck (2026) Foto: Slate

Die geradlinige Gestaltung im Retro-Stil erinnert an Geländewagen aus den späten 80er- und 90er-Jahren.

Blick auf die Armaturen im Innenraum des Slate Truck (2026).
Slate Truck (2026) Foto: Slate

Rustikaler, weil stark reduzierter Innenraum mit Fensterkurbeln anstelle elektrischer Pendants.

Blick von schräg vorne auf den fahrenden Slate Truck (2026).
Slate Truck (2026) Foto: Slate

Ab 2026 soll der Slate Truck in Produktion gehen. Der angepeilte Startpreis: 20.000 US-Dollar – umgerechnet rund 18.000 Euro. Ein Europastart? Ungewiss.

Preis: Der Slate Truck (2026) soll umgerechnet rund 18.000 Euro kosten

Das noch junge Start-up Slate wurde erst 2022 gegründet und sorgt schon 2025 mit seinem Vorhaben für Aufsehen: Der eigens entwickelte Slate Truck soll den E-Auto-Markt aufmischen und mit seinem niedrigen Preis von nur 20.000 US-Dollar (umgerechnet rund 18.000 Euro) bestechen. Gut, in der Vergangenheit haben schon so manche Newcomer ähnliches von sich behauptet, von denen viele schon wieder Geschichte sind. Was ist bei Slate also anders? Zum einen ist es die Plattform, die es ermöglicht, den Wagen mit wenigen Handgriffen technisch wie optisch grundlegend zu modifizieren. Zum anderen ist es die Geldquelle des Unternehmens, denn als einer der Hauptinvestoren gilt Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Der Slate Truck (2026), erhältlich als Pick-up und als herkömmliches SUV, ist bereits online reservierbar. Die Produktion soll 2026 anlaufen. Ob ein Start jenseits des US-amerikanischen Marktes realistisch ist? Ungewiss.
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Der Tesla Cybertruck (2024) im Video:

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Antriebe: Bis zu 386 km Reichweite

Mit gleich zwei Batteriegrößen schick das Start-up seinen Slate Truck (2026) ins Rennen. Die Basisbatterie sorgt mit ihren 52,7 kWh für Reichweiten von bis zu 241 km. Optional kann sich die Kundschaft auch für ein größeres, 84,3 kWh fassendes Energiepaket entscheiden. Hier steigt die Reichweite auf bis zu 386 km, gemessen nach der US-amerikanischen Prüfzyklus EPA. Der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent soll weniger als 30 min dauern, dank einer Ladeleistung von maximal 150 kW. An der heimischen Wallbox lädt der Truck mit elf Kilowatt. Angebtrieben wird der Slate Truck stets von einem 150 kW (204 PS) starken Elektromotor angetrieben, der 264 Nm Drehmoment an die Hinterachse schickt. Das reicht für Sprintwerte von 8,0 s auf 60 mph (96 km/h). Die Höchstgeschwindigkeit gibt Slate mit 90 mph (145 km/h) an.

Die Konkurrenten hierzulande:

Exterieur: Vom Pick-up bis zum SUV alles möglich

Slate hat sich zum Ziel gesetzt, neben dem niedrigen Einstiegspreis mit ein und demselben Chassis eine möglichst hohe Vielzahl an Karosserievarianten anbieten zu wollen (diese Karosserieformen gibt es). Und tatsächlich ist der Slate Truck sowohl als Pick-up als auch als klassisches SUV zu haben. Alle Varianten sind 4,43 m lang, 1,79 m breit und 1,76 m hoch. Die geradlinige Gestaltung im Retro-Stil erinnert an Geländewagen aus den späten 80er- und 90er-Jahren. Die Front zeigt sich mit einem schwarzen Zierbalken, der neben dem geschlossenen Kühlergrill auch die Scheinwerfer umschließt. Die Schürzen setzen sich rundum von der Wagenfarbe ab und legen den Truck optisch deutlich höher. Das optional mit einem Ersatzrad bestückte Heck ist wie der Rest der Karosserie sachlich und funktional gestaltet.

Nützliches Zubehör rund ums Elektroauto:

Funktional ist auch die 1,50 m lange Ladefläche des Slate Truck, die sich optional auch (voll)verkleiden lässt. Zur Auswahl stehen hier neben Bügeln auch verschiedene Aufbauten, die den Pick-up zum waschechten SUV mutieren lassen. Selbst dabei lässt sich sogar zwischen einem Steilheck im Stile von Ford Bronco oder einem Schrägheck wählen. Im Zuge Dessen steht auch eine nachrüstbare zweite Sitzreihe zur Verfügung, die aus dem Zweisitzer einen Fünfsitzer macht. Optionen wie Dachgepäckträger, Zusatzscheinwerfer und verschiedene Schweller erweitern das Individualisierungsangebot.

Darüber hinaus wirbt Slate auch mit einer nahezu unbegrenzten Farb- und Folierungsauswahl für Karosserie und Felgen. Die schlicht gehaltene Karosserie biete sich dazu an, die Folien selbst aufzutragen. Optional ließen sich Individualisierungen auch ab Werk von einer Werkstatt durchführen, so Slate.

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Interieur: Rustikal, mit echten Fensterkurbeln

Blick auf die Armaturen im Innenraum des Slate Truck (2026).
Foto: Slate

Ja, richtig gelesen: Der Slate Truck (2026) kommt mit Fensterkurbeln anstelle von kostspieliger Elektrik – der Preis drückt sich schließlich nicht von allein. Besonders im Innenraum wird der Grundsatz "keep it simple" deutlich, denn auch auf ein Infotainmentsystem müssen die Käufer:innen verzichten. Slate bietet dafür Vorrichtungen für Smartphones und Tablets an, die das teure Infotainmentsystem ohne Schnick-Schnack ersetzen. Die Mittelkonsole glänzt mit Ablageflächen und Becherhaltern, während die Armaturen nur von wenigen Knöpfen und Drehreglern besetzt sind. Sympathisch: Die Türinnentafeln werden (wie auch die meisten Karosserieteile im Exterieur) von Inbusschrauben gehalten, die auch gut sichtbar sind und die Montage erleichtern.