Skoda Felicia Fun (1995): Pick-up aus dem Kuriositätenkabinett
Der Name verspricht nicht zu viel: Tatsächlich ist schon der bloße Anblick des Skoda Felicia Fun (1995) ein purer Spaß. Und allein wegen seiner ausziehbaren zweiten Sitzreihe hat der kleine Pick-up einen Platz im automobilen Kuriositätenkabinett sicher.
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Fast 1,4 Mio. Skoda Felicia sind seinerzeit vom Band gelaufen, aber gerade einmal 4016 Skoda Felicia Fun. Das quietschgelbe Spaßmobil deshalb zu einer Randnotiz der tschechischen Automarke verkommen zu lassen, würde dem Pritschenwagen aber nicht gerecht.
Passendes Zubehör für den Klassiker:
Mit Fug und Recht darf der Fun als Aushängeschild seiner Baureihe bezeichnet werden – und mit ihm legte Skoda zugleich den Grundstein für das identitätsstiftende Selbstverständnis "Simply clever". Denn neben seinem schrillen Auftritt ist der kleine Pick-up vor allem für seine mobile Trennwand bekannt, durch die sich der Zwei- im Handumdrehen zum Viersitzer erweitern lässt.
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Der Skoda Enyaq RS (2025) im Video:

Ein bisschen Spaß muss sein: Skoda Felicia Fun als "Simply clever"-Vorreiter
Erstmalig gezeigt hatte Skoda diese Technik bereits 1993 auf der damaligen IAA anhand von zwei Studien, die noch auf dem Felicia-Vorläufer Favorit basierten. Diese legten mit dem höhergelegten Fahrwerk, Front- und Überrollbügel sowie Dachgepäckträger den (optischen) Grundstein für das unkonventionelle Freizeitmobil, das zwei Jahre später auf dem Genfer Autosalon als Serienmodell debütierte: der Skoda Felicia Fun.
Neben zahlreichen optischen Kniffen übernahm er auch die besagte klapp- und verschiebbare Rückwand, die im ausgefahrenen Zustand die mit Fichtenholz ausgelegte Ladefläche von 1370 auf 850 mm verkürzte. Die Vorrichtung mit den zwei zusätzlichen Notsitzen, intern "Party-Trick" genannt, zählte zur Serienausstattung des 4245 mm langen, 1680 mm breiten und 1465 mm hohen Tschechen.
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Zum Marktstart gab es den Skoda Felicia Fun übrigens mit drei Motorisierungen: als Diesel, der aus 1,9 l Hubraum eine Leistung von 64 PS (47 kW) schöpfte, als 1,3-l-Benziner mit 68 PS (50 kW) und als 1,6-l-Benziner mit 75 PS (55 kW). In Deutschland ausschließlich mit 1,6-l-Maschine erhältlich, kostete der Pick-up 1999 neu knapp 14.000 D-Mark. Gebraucht werden gut erhaltende Fahrzeuge aktuell (Stand: Juli 2025) übrigens für rund 10.000 bis 15.000 Euro gehandelt. Das Angebot ist – angesichts von nur 4016 Exemplaren – entsprechend rar.

















