Porsche-Neuheiten bis 2027: Das sind alle neuen Modelle
Der Trend war zuletzt überhaupt nicht Porsches Freund: Deshalb sah sich der Sportwagenbauer zu einem Strategiewechsel gezwungen. Der ausschließliche Fokus auf E-Autos ist abgeblasen – was sich an den neuen Modellen bis 2027 deutlich bemerkbar macht. Eine Übersicht!
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Radikaler Strategieschwenk: Porsche feiert das Verbrenner-Comeback
Viele Jahre war Porsche das Vorzeigekind des VW-Konzerns: Mit dem Taycan gelang ein beeindruckender Auftakt in der E-Mobilität, zudem verzeichnete der Sportwagenbauer über viele Jahre hohe Margen und satte Gewinne. Dieser brach zuletzt aber im Jahresvergleich um 95,9 Prozent ein, wie Porsche im Herbst 2025 bekannt gab. Hauptgrund für den Negativtrend: Die vom damaligen Porsche-Chef Oliver Blume gestrichenen Elektroziele und die Rückkehr zu Verbrennern. Eine Strategie, die der neue Porsche-Chef Michael Leiters fortführen wird.
Porsche plant nicht nur den Cayenne zweigleisig
Unter diesem Eindruck stehen auch (aber nicht nur) die Porsche-Neuheiten bis 2027. Denn mit die erste Baureihe, die den Strategieschwenk zu spüren kriegt, ist der Porsche Cayenne. Just als rein elektrische Variante vorgestellt, die 2026 Marktstart feiert, plant Porsche derweil schon fleißig ein erneutes Facelift für das Verbrenner-Äquivalent. Das soll insbesondere optische Modifikationen bringen, eine Front im Stile des 911 Facelift (992) und des ebenfalls überarbeiteten Panamera.
Stichwort Panamera: Überraschenderweise teasern Erlkönige nach nur rund zwei Jahren Bauzeit ein verfrühtes Facelift für den Porsche Panamera an. Antriebsseitig dürfte sich kaum was ändern, anfassen wird der Hersteller aber offensichtlich die Optik, wie der Erlkönig nahelegt. Auch der Innenraum könnte überarbeitet werden im Stile des Cayenne Electric. Marktstart frühestens Ende 2026.
Der Porsche Cayenne Electric im Video

Elektro-Macan und 718-Baureihe erhalten Verbrenner-Ableger
Noch in der Entwicklungsphase hat Porsche auch die Pläne zum Porsche 718 über den Haufen geworfen: Zuerst ausschließlich als Elektroauto geplant, erhält die Neuauflage von Cayman und Boxster Mischantriebe – sie fährt also wahlweise rein elektrisch oder verbrennend. Damit verschob sich der Marktstart aber auch von ursprünglich 2024 auf frühestens 2027. Mit ein Grund für fehlende Einnahmen.
Wenngleich der bislang als reine Elektro-Baureihe konzipierte Macan einen GTS-Ableger, also eine spitzere Sportvariante, erhält, plant Porsche parallel ein neues Verbrenner-Modell. Das wird – ganz im Gegensatz zum 718 – auf einer anderen Plattform aufbauen als der Elektro-Bruder. Mit der Premium Platform Combustion stehen Vierzylinder mit und ohne E-Unterstützung sowie V6-Antriebe mit einer Leistungsspanne von 252 bis 500 PS (185 bis 368 kW) zur Verfügung.
GT-Modelle: Spitze(n)Varianten von 911 und Taycan
Porsche wäre nicht Porsche, würde der Sportwagenbauer nicht sein Prunkstück, den Elfer, mit weiteren Varianten ausgestalten. Während ein cleaner Porsche 911 Turbo Touring noch Gegenstand der Gerüchteküche ist, gestalten sich das Porsche 911 GT3 RS Facelift und die Neuauflage des Porsche 911 GT2 RS schon deutlich konkreter. Sie bilden einmal mehr die absolute Speerspitze der Baureihe ab – erkennbar an ihren XXL-Frittentheken am Heck. Auch der Taycan erhält eine neue Top-Variante mit konsequenten Aero-Parts, möglicherweise ein GT4 RS.



















