Verbrennender Macan-Nachfolger: Neues vom Porsche "Octan"
Nachdem Ex-Porsche-Chef Oliver Blume bestätigt hat, dass ein Crossover-Modell mit Verbrenner- und Hybrid-Motoren in der Entwicklung ist, warten Fans auf weitere Details zum Macan-Nachfolger. Wir zeigen erste Ideen zu Design und Technik sowie Fotos eines Prototypen.
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Offiziell bestätigt: Verbrenner-Macan bekommt einen Nachfolger
Momentan ist Porsche unter Druck: Die Elektro-Offensive in Asien und in den USA stockt, der 718-Nachfolger verzögert sich, und der Aktienkurs schwächelt. Doch mit den kommenden Modellen stellt sich der Sportwagen-Spezialist den Herausforderungen – und schaltet noch einmal einen Gang hoch: Neue 911-Derivate, die nächste Cayenne-Generation sowie ein zusätzliches Crossover-Modell im Mittelklasse-Format und ein ambitioniertes Hypercar-Prestigeprojekt schüren die Lust auf das, was Porsche in Zukunft bringt.
Das ambitionierteste Projekt ist sicher der gerade erst beschlossene Macan-Nachfolger mit Verbrennungsmotoren – wir nennen ihn jetzt einfach mal „Octan“. Da der elektrische Macan in Amerika und China zu zögerlich anläuft und auch die Wachstumsmärkte Indien und Indonesien konventionelle Antriebe bevorzugen, muss Porsche hier nachsteuern und mit einer zusätzlichen Baureihe parallel zum E-Macan reagieren.
Der Porsche Macan Electric im Video

Antriebe: PPC-Plattform mit Vier- und Sechszylindern
Der von Ex-CEO Oliver Blume für 2028 bestätigte Porsche Macan Verbrenner-Nachfolger wird jetzt in Windeseile entwickelt, weshalb das Ingenieursteam in Weissach in den Konzernregalen nach passenden Komponenten sucht. Dort stoßen sie auf die PPC (Premium Platform Combustion), auf der zum Beispiel Audi A5 und Q5 aufbauen.
Was läge da näher, als diese Architektur inklusive der modernen Vier- und Sechszylinder-Motoren mitsamt den verfügbaren Hybrid-Varianten zu adaptieren? Als Motoren stünden dann der 2.0 TFSI mit Plug-in-Hybrid-Modul (220 kW/299 PS) und ohne (185 kW/252 PS) zur Verfügung. Der 3,0-l-V6 leistet als Mildhybrid 357 PS (270 kW), mit Plug-in-Hybrid-Technik sind sogar über 500 PS (368 kW) drin – wobei Porsche sicherlich noch ein paar Extra-PS aus den Motoren herauskitzeln wird.
Das Porsche-Fahrwerk mit adaptiven Zweiventil-Dämpfern sollte derweil die erwartete Querdynamik sicherstellen. Gleichteile bei der Elektronik und Komponenten wie Tank oder Batterien helfen, die Entwicklungskosten zu senken und den Zeitrahmen des Projekts zu verkürzen.
Exterieur: Q5-Mule im Schnee unterwegs
Ein eigenständiges Design des Porsche „Octan“ sorgt für die nötige Differenzierung zum elektrischen Macan und zum Technik-Double Audi Q5 – in unserer Bildergalerie zeigen wir exklusive Renderings, wie der Macan Verbrenner-Nachfolger aussehen könnte. Zudem erwischte unser Erlkönigjäger im März 2026 ein Mule, mit dem Porsche unter der Karosserie des Q5 den „Octan“ erprobt. Eine höhere und breitere Straßenlage verrät den sportlichen Auftritt des trojanischen SUV-Pferds.















