Ausblick

Verbrennender Macan-Nachfolger: Neues vom Porsche "Octan"

Nachdem Ex-Porsche-Chef Oliver Blume bestätigt hat, dass ein Crossover-Modell mit Verbrenner- und Hybrid-Motoren in der Entwicklung ist, warten Fans auf weitere Details zum Macan-Nachfolger. Wir zeigen erste Ideen zu Design und Technik sowie Fotos eines Prototypen.

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Eine Collage zeigt den Porsche Octan als Rendering und Mule.
Der Porsche Macan erhält definitiv einen verbrennenden Nachfolger, der bereits als Mule mit der Karosserie des Technik-Bruders Audi Q5 unterwegs ist. Foto: Avarvarii, SH Proshots / Collage: AUTO ZEITUNG
Ein Rendering zeigt den Porsche Octan von hinten.
Im Rendering stellt er selbstverständlich seine Auspuff-Endrohre sichtbar zur Schau. Foto: Avarvarii
Der Porsche Octan fährt als Mule mir der Karosserie es Audi Q5 auf einer Landstraße, von vorne fotografiert.
Mit dieser Q5-Karosserie testet Porsche aktuell den „Octan“. Das Mule fällt breiter und höher aus als der Serien-Q5. Foto: SH Proshots
Der Porsche Octan fährt als Mule mir der Karosserie es Audi Q5 auf einer Landstraße, von rechts fotografiert.
Adaptive Zweiventil-Dämpfer dürften die Porsche-typische Dynamik sicherstellen. Foto: SH Proshots
Der Porsche Octan fährt als Mule mir der Karosserie es Audi Q5 auf einer Landstraße, von hinten fotografiert.
Denkbar sind Vier- und Sechszylinder-Motoren aus dem Konzernregal. Foto: SH Proshots

Offiziell bestätigt: Verbrenner-Macan bekommt einen Nachfolger

Momentan ist Porsche unter Druck: Die Elektro-Offensive in Asien und in den USA stockt, der 718-Nachfolger verzögert sich, und der Aktienkurs schwächelt. Doch mit den kommenden Modellen stellt sich der Sportwagen-Spezialist den
Herausforderungen – und schaltet noch einmal einen Gang hoch: Neue 911-Derivate, die nächste Cayenne-Generation sowie ein zusätzliches Crossover-Modell im Mittelklasse-Format
und ein ambitioniertes Hypercar-Prestigeprojekt schüren die Lust auf das, was Porsche in Zukunft bringt.

Das ambitionierteste Projekt ist sicher der gerade erst beschlossene Macan-Nachfolger mit Verbrennungsmotoren – wir nennen ihn jetzt einfach mal „Octan“. Da der elektrische Macan in Amerika und China zu zögerlich anläuft und auch die Wachstumsmärkte Indien und Indonesien konventionelle Antriebe bevorzugen, muss Porsche hier nachsteuern und mit einer zusätzlichen Baureihe parallel zum E-Macan reagieren.

Der Porsche Macan Electric im Video

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Video: AUTOZEITUNG

Antriebe: PPC-Plattform mit Vier- und Sechszylindern

Der von Ex-CEO Oliver Blume für 2028 bestätigte Porsche Macan Verbrenner-Nachfolger wird jetzt in Windeseile entwickelt, weshalb das Ingenieursteam in Weissach in den Konzernregalen nach passenden Komponenten sucht. Dort stoßen sie auf die PPC (Premium Platform Combustion), auf der zum Beispiel Audi A5 und Q5 aufbauen.

Was läge da näher, als diese Architektur inklusive der modernen Vier- und Sechszylinder-Motoren mitsamt den verfügbaren Hybrid-Varianten zu adaptieren? Als Motoren stünden dann der 2.0 TFSI mit Plug-in-Hybrid-Modul (220 kW/299 PS) und ohne (185 kW/252 PS) zur Verfügung. Der 3,0-l-V6 leistet als Mildhybrid 357 PS (270 kW), mit Plug-in-Hybrid-Technik sind sogar über 500 PS (368 kW) drin – wobei Porsche sicherlich noch ein paar Extra-PS aus den Motoren herauskitzeln wird.

Das Porsche-Fahrwerk mit adaptiven Zweiventil-Dämpfern sollte derweil die erwartete Querdynamik
sicherstellen. Gleichteile bei der Elektronik und Komponenten wie Tank oder Batterien helfen, die Entwicklungskosten zu senken und den Zeitrahmen des Projekts zu verkürzen.

Exterieur: Q5-Mule im Schnee unterwegs

Ein eigenständiges Design des Porsche „Octan“ sorgt für die nötige Differenzierung zum elektrischen Macan und zum Technik-Double Audi Q5 – in unserer Bildergalerie zeigen wir exklusive Renderings, wie der Macan Verbrenner-Nachfolger aussehen könnte. Zudem erwischte unser Erlkönigjäger im März 2026 ein Mule, mit dem Porsche unter der Karosserie des Q5 den „Octan“ erprobt. Eine höhere und breitere Straßenlage verrät den sportlichen Auftritt des trojanischen SUV-Pferds.