Mehr Elfer-Ästhetik: Porsche Cayenne Coupé Electric startet
Posche schickt die Coupé-Version des Porsche Cayenne Electric ins Rennen. Sie zitiert ikonische 911-Linien. Zudem bietet sie extreme Sportlichkeit mit bis zu 850 kW (1156 PS) bei vollem Alltagsnutzen.
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Gerade erst hat Porsche mit dem neuen Cayenne eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass ein vollelektrisches SUV extrem performant sein kann. Außerdem hat der Cayenne Electric gezeigt, dass er absolut alltagstauglich und ausgesprochen komfortabel fährt. Nun legt Porsche noch einmal nach und präsentiert eine stylische sowie emotionale Coupé-Variante des Cayenne Electric.
Seine Front stimmt mit jener des „normalen“ Cayenne Electric überein, doch schon der niedrigere Rahmen der Windschutzscheibe sowie der gesamte Dachverlauf bis hin zum sanft auslaufenden Fließheck wurden umgestaltet. Dabei zeigt das Coupé ganz klar die charakteristische Silhouette, die auch den ikonischen 911 prägt. Dadurch wirkt das neue Cayenne Coupé nicht nur eleganter, sondern glänzt auch mit einem noch günstigeren Luftwiderstandsbeiwert von cW 0,23 (Cayenne: 0,25).
Das Porsche Cayenne Coupé Electric (2026) im Video

Weniger Luftwiderstand ermöglicht noch mehr Reichweite – bis 661 km
Die Dachlinie des Coupés verläuft 24 mm flacher, die Heckscheibe ist bündig in die hintere Klappe integriert, und der adaptive Heckspoiler sitzt statt an der Dachkante jetzt direkt oberhalb des durchgehenden LED-Leuchtenbands am Heck. Und: Der geringere Strömungswiderstand beschert dem Cayenne Coupé je nach Motorisierung noch mehr Reichweite. Bis zu 661 km (WLTP) im Fall des S-Modells sollen möglich sein.
Zum Start wird das Coupé in drei Leistungsstufen angeboten: Die günstigste Version kostet 109.000 Euro und leistet 300 kW (408 PS), respektive 325 kW im Overboost. Der Allradler soll in 4,8 s auf 100 km/h sprinten, als Spitze nennt Porsche 230 km/h. Darüber rangiert das 400 kW (544 PS) starke und 250 km/h schnelle S-Coupé für 130.300 Euro. Diese Variante soll die größte Reichweite bieten und in 3,8 s auf 100 km/h rennen, wenn der Antrieb bei aktivierter Lauch Control kurzfristig die volle Power von 490 kW (666 PS) freigibt.
Noch vehementer tritt das Turbo-Derivat an, dessen Leistung sich von 630 kW (857 PS) auf bis zu 850 kW (1156 PS) im Overboost steigert. Damit schießt das Turbo-Coupé laut Porsche in irrwitzigen 2,5 s aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Der Preis: 168.500 Euro.
Panorama-Glasdach serienmäßig, Carbondach gegen Aufpreis
Neben der eleganteren Optik und den etwas höheren Reichweiten punkten die Coupés auch mit einer erweiterten Serienausstattung samt Sport Chrono Paket und Panoramadach, das optional mit dimmbarem Glas ausgeführt ist. Oder man wählt das aufpreispflichtige Leichtbau-Sport-Paket mit einem Dach aus Carbon, Carbon-Einlegern, 22-Zoll-Rädern samt Performance-Bereifung (Pirelli P Zero R), Sitze mit Pepita-Stoffbezug und Race-Tex-Dachhimmel. Gewichtsersparnis: 17,6 kg.
Bei den Fondsitzen haben Kund:innen die Wahl zwischen zwei Einzelsitzen oder einer 2+1-Rückbank. Knieraum und Kopffreiheit gleichen so oder so jenen des Cayenne-SUV, der Laderaum fällt mit 534 bis 1347 l etwas geringer aus, ist aber größer als beim Vorgänger. Ein Frunk unter der vorderen Haube offeriert weitere 90 l Stauraum. Die Anhängelasten des elektrischen Cayenne liegen auch in der Coupé-Version bei üppigen drei Tonnen. In Kombination mit dem optionalen Offroad-Paket sind gar 3,5 t zulässig.
Cayenne Coupé mit 400 kW Ladeleistung
Analog zu den Steilheck-Modellen verfügen auch die Coupés serienmäßig über das adaptive Luftfederfahrwerk (PASM), S und Turbo lassen sich gegen Zuzahlung mit dem herausragenden Aktiv-Fahrwerk (Active Ride) aufrüsten, das eine extreme Bandbreite aus Komfort und Dynamik ermöglicht. Die Hinterachslenkung ist übrigens für alle Versionen optional erhältlich.
Die Ladeleistung aller drei Varianten ist ebenfalls gleich hoch: Mit maximal 400 kW soll das Cayenne Coupé an geeigneten DC-Schnellladern den 108 kWh großen Akku in weniger als 16 min von 10 auf 80 Prozent aufladen. An der Wallbox (AC) fließen elf Kilowatt, optional sind 22 kW möglich. Noch bequemer gelingt das Laden per induktiver Ladevorrichtung, die gegen Aufpreis angeboten wird und kabellos bis zu elf kW überträgt.













