Neuer Porsche 911 Turbo S: 711 PS dank Vollhybrid-Technik

Der GTS ist ab sofort in guter Gesellschaft: Der Porsche 911 Turbo S bekommt mit seinem Facelift ebenfalls Vollhybrid-Technik verpasst – und damit ein Leistungsplus von 61 PS (45 kW), aber auch 85 kg Mehrgewicht. 

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Eine Collage zeigt das Porsche 911 Turbo S Facelift als Coupé und Cabrio.
Porsche 911 Turbo S (Cabrio) Facelift (2025) Foto: Porsche

Das Facelift des Turbo S gibt sich unter anderem durch die markanten vertikalen Lamellen an der Front zu erkennen.

Das Porsche 911 Turbo S Facelift (2025) steht vor einem Haus, von hinten fotografiert.
Porsche 911 Turbo S Facelift (2025) Foto: Porsche

Die 711 PS (523 kW) Systemleistung sind ein neuer Höchstwert für einen Serien-Elfer.

Das Porsche 911 Turbo S Cabrio Facelift (2025) steht mit offenem Dach vor einem Haus, von hinten links fotografiert.
Porsche 911 Turbo S Cabrio Facelift (2025) Foto: Porsche

Das Cabrio verfügt serienmäßig über vier Sitzplätze.

Beim Elfer gibt es immer nur eine Richtung: nach oben. So auch beim Porsche 911 Turbo S Facelift (hier alle Details nachlesen), das auf der IAA 2025 enthüllt wurde und es dank Vollhybrid-Technik auf einen neuen Höchstwert von 711 PS (523 kW) bringt. Gleichzeitig steigt das Gewicht um 85 kg und der Preis um mehr als 20.000 Euro auf 271.000 Euro beziehungsweise 285.200 Euro für das Cabrio (Stand: September 2025). Das maximale Drehmoment bleibt bei 800 Nm. Der Sportler ist bereits bestellbar und soll ab Jahreswechsel 2025/2026 ausgeliefert werden. 

Der Porsche 911 Turbo S ist nicht der erste Elfer mit Strom-Unterstützung – schließlich bekam schon das 911 GTS Facelift durch einen elektrischen Turbolader mehr Leistung eingehaucht. Im Falle des Turbo S greift Porsche jedoch nochmals in die Trickkiste und pusht den 3,6-l-Sechszylinder-Boxer mit nicht nur einem, sondern zwei elektrischen Turboladern nach vorne.

Das 400-V-System arbeitet mit einer 1,9-kWh-Batterie, die ausschließlich über Rekuperation geladen wird. Im Ergebnis sprintet das 911 Turbo S Coupé in 2,5 s auf 100 km/h und damit zwei Zehntel schneller als der Vorgänger. Trotz des Mehrgewichts will Porsche auch die Fahrdynamik verbessert haben, was sich in einer notariell beglaubigten Bestzeit von 7:03,92 min auf der Nürburgring-Nordschleife widerspiegelt – rund 14 s schneller als das Vorfacelift-Modell (hier die Bestzeiten auf der Nordschleife in der Übersicht).
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Der Porsche 911 GT3 (2025) im Fahrbericht (Video):

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Überarbeitungen an Chassis & Aero des Porsche 911 Turbo S

Die gesteigerte Performance des Porsche 911 Turbo S Facelift (2025) geht auf mehrere Maßnahmen zurück. So wurde die Bereifung verändert und unter anderem die Breite der hinteren 21-Zöller um zehn Millimeter auf 325 mm gesteigert. Außerdem legte Porsche Hand an die Keramik-Verbundbremsanlage an, die neue Beläge und größere Scheiben an der Hinterachse erhielt.

Das elektrohydraulisch gesteuerte Fahrwerk soll zudem die Wankneigung in Richtungswechseln minimieren und so schnelleres Kurvenfahren ermöglichen. Auch an der Aerodynamik feilte Zuffenhausen: Aktive Aero-Elemente sollen die Kühlung von Antrieb und Bremsen optimieren, zudem sinkt der cW-Wert in der effizientesten Stellung laut Porsche um zehn Prozent.