Vorstellung

Peugeot (E-)408 Facelift: Das ist neu bei der Modellpflege

Der Peugeot 408 und das elektrische Pendant E-408 haben Anfang 2026 ein umfangreiches Facelift erhalten. Obwohl auch die Antriebe aktualisiert wurden, steht bei der Modellpflege besonders das Design im Vordergrund. Alle Neuerungen, Daten und eine Preiseinschätzung, hier!

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Blick von schräg vorne auf das Peugeot (E-)408 Facelift (2026).
Peugeot aktualisiert den (E-)408): Das Facelift kommt mit einem frischen Look vorgefahren. Foto: Peugeot
Blick von schräg hinten auf das Peugeot (E-)408 Facelift (2026).
Das Profil wirkt auf den Bildern schärfer gezeichnet, die Heckpartie bleibt bis auf den illuminierten „Peugeot“-Schriftzug unverändert. Foto: Peugeot
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Peugeot (E-)408 Facelift (2026).
Auch der Innenraum des Peugeot (E-)408 Facelifts bleibt mit der Modellpflege nahezu unangetastet. Das Herzstück bildet das Peugeot i-Cockpit, das sich aus zwei 10-Zoll-Bildschirmen hinter dem Lenkrad und über der Mittelkonsole zusammensetzt. Foto: Peugeot
Blick in den Fondbereich im Innenraum des Peugeot (E-)408 Facelift (2026).
Personen auf der Rücksitzbank dürfen sich weiterhin über den langen Radstand, was vor allem im Kniebereich für ausgesprochen luftige Platzverhältnisse sorgt, und das erst hinter den Köpfen abfallende Dach freuen. Foto: Peugeot
Blick von schräg vorne auf das fahrende Peugeot (E-)408 Facelift (2026).
Als Verbrenner stehen nun je ein Mild- und Plug-in-Hybrid zur Auswahl. Den Einstieg bildet der Mildhybrid, dessen Benzinmotor 145 PS (107 kW) leistet und dessen Getriebe elektrisch unterstützt wird. Darüber rangiert ein neu entwickelter Plug-in-Hybrid mit 240 PS (177 kW) Systemleistung. Foto: Peugeot
Blick von schräg hinten auf das fahrende Peugeot (E-)408 Facelift (2026).
Der Antriebsstrang des elektrischen Peugeot E-408 bleibt im Zuge der Modellpflege weitestgehend unverändert. Der Elektromotor leistet wie beim Vorgänger 157 kW (213 PS), die Reichweite steigt minimal auf 456 km (WLTP). Foto: Peugeot

Preis: Das Peugeot (E-)408 Facelift dürfte kaum teurer werden

Im Januar 2026 feiert die Modellpflege des Peugeot (E-)408 seine Premiere und löst den direkten Vorgänger nach rund vier Jahren Bauzeit ab. Neben verbesserten Antrieben und einem aktualisierten Bordsystem steht beim Peugeot (E-)408 Facelift besonders das neue Außendesign im Fokus. Zur Premiere preist der Hersteller das 2026er-Facelift noch nicht ein. Während das noch aktuelle Modell zu Preisen ab 40.970 Euro (E-408: ab 46.300 Euro) im Konfigurator steht, erwarten wir mit der Modellpflege keinen großen Preissprung (Stand: Januar 2026).

Der Peugeot 408 (2022) im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Antriebe: Optimierungen im Detail

Mit dem Peugeot (E-)408 Facelift reduziert der Hersteller sein Motorenangebot. Als Verbrenner stehen nun je ein Mild- und Plug-in-Hybrid zur Auswahl. Den Einstieg bildet der Mildhybrid, dessen Benzinmotor 145 PS (107 kW) leistet und dessen Getriebe elektrisch unterstützt wird. Darüber rangiert ein neu entwickelter Plug-in-Hybrid mit 240 PS (177 kW) Systemleistung. Dabei wird ein 180 PS (132 kW) starker Benziner von einem Elektromotor mit 92 kW (125 PS) unterstützt. Die nötige Energie liefert eine 14,6 kWh große Batterie mit 7,4 kW Ladeleistung – damit zählt das Peugeot 408 Facelift in dieser Disziplin allerdings nicht zu den Spitzenreitern in seinem Umfeld. Der 136 PS (100 kW) starke Vollhybrid des Vorgängers entfällt mit dem Facelift.

Der Antriebsstrang des elektrischen Peugeot E-408 bleibt im Zuge der Modellpflege weitestgehend unverändert. Der Elektromotor leistet wie beim Vorgänger 157 kW (213 PS), das Drehmoment sinkt allerdings um zwei auf 343 Nm. Während die Batterie weiterhin 58,2 kWh bereithält, soll die Reichweite minimal auf 456 km (WLTP) steigen. Grund hierfür ist eine optimierte Aerodynamik an Karosserie und Unterboden. Der Hub von 20 auf 80 Prozent erfolgt in rund 30 min, bei einer Ladeleistung von bis zu 120 kW. Für hochgezogene Augenbrauen dürften diese Werte 2026 nicht mehr sorgen, das liegt aber auch daran, dass der Peugeot E-408 noch auf der EMP2-Plattform basiert und nicht auf der aktuellen STLA Medium-Plattform aufbaut.

Exterieur: Frisches Design mit zackiger Linienführung

Optisch macht das Peugeot (E-)408 Facelift einen großen Sprung nach vorne. Die neu gestaltete Frontpartie zeigt sich mit einem markanteren Kühlergrill und mit sportlich gezeichneten Schürzen. Die vertikalen Tagfahrleuchten des Vorgängers gehören nun der Vergangenheit an: Diagonale LED-Streben ziehen sich über die gesamte Fahrzeugbreite, sodass auch der Kühlergrill teililluminiert daherkommt. Ebenfalls beleuchtet sind das Peugeot-Logo in der Front und der Schriftzug in der Heckpartie. Im Profil wirkt der große Franzose etwas scharfkantiger, während die Heckpartie bis auf den „Peugeot“-Schriftzug nahezu unverändert bleibt.

Interieur: Viel Platz und modernes Infotainment

Blick auf die Armaturen im Innenraum des Peugeot (E-)408 Facelift (2026).
Foto: Peugeot

Auch der Innenraum des Peugeot (E-)408 Facelifts bleibt mit der Modellpflege nahezu unangetastet. Das Herzstück bildet das Peugeot i-Cockpit, das sich aus zwei 10-Zoll-Bildschirmen hinter dem Lenkrad und über der Mittelkonsole zusammensetzt. Personen auf der Rücksitzbank dürfen sich weiterhin über den langen Radstand, was vor allem im Kniebereich für ausgesprochen luftige Platzverhältnisse sorgt, und das erst hinter den Köpfen abfallende Dach freuen. Neben der Ausstattung Allure bietet Peugeot auch die Topversionen GT und GT Exclusive an, wobei in den höheren Ausstattungslinien hochwertige Materialien wie Aluminium, Alcantara und Nappaleder zum Einsatz kommen. Der Kofferraum fasst unverändert 536 bis 1611 l.

Crashtest des Vorgängers: Peugeot 408 mit vier von fünf Sternen

Peugeot dürfte über das Euro NCAP-Crashtest-Ergebnis des Crossovers nicht allzu erfreut gewesen sein, schließlich erzielte der Peugeot 408 lediglich vier von fünf Sternen. Dabei sind die grundsätzlichen Werte durchschnittlich bis gut: Den Insassenschutz von Erwachsenen gibt Euro NCAP mit 76, den für Kinder mit 84 Prozent an. Der Fußgängerschutz wurde mit 78 und die Armada an Assistenzsystemen mit 65 Prozent bewertet.

Der fehlende fünfte Stern lässt sich mit vielen einzelnen Minuspunkten erklären: So kritisierten die Tester:innen das hohe Verletzungsrisiko für den Oberkörperbereich der Person hinter dem Steuer, ein leicht erhöhtes Verletzungsrisiko für dessen Bein beim leicht versetzten Frontalcrash sowie erhöhte Druckwerte im Oberkörperbereich beim reinen Frontalcrash. Außerdem gab es Kritik für das fehlende E-Call-System und den verbesserungswürdigen Notbremsassistenten.

Fahreindruck des Vorgängers: Gelungene Mischung

Der dynamisch gestylte Crossover Peugeot 408 (2022) setzt beim Fahren eher auf Komfort – eine gelungene Mischung. Er läuft angenehm leise, die schalldämmende Doppelverglasung ist im GT serienmäßig an Bord. Der Bedarf nach Hubkolbenunterstützung hält sich in Grenzen, der 81 kW (110 PS) starke E-Motor beschleunigt den 408 ausreichend stark. Gesellt sich der Vierzylinder mit seinen 180 PS (132 kW) dann doch dazu, läuft das Zusammenspiel relativ geschmeidig ab – unschöne Lastwechsel bleiben aus.

Fazit

Mit dem Facelift verpasst Peugeot dem (E-)408 einen frischen Look, der auf sich aufmerksam macht. Der Innenraum bleibt gewohnt komfortabel und die (Serien-)Ausstattung ist üppig. Schade, dass die elektrischen Parts sowie der vollelektrische E-408 auf schon jetzt veraltete Technik zurückgreifen. Damit dürfte sich die Konkurrenz wohl kaum beeindrucken lassen.