Peace Vans Buzz.Camper: ID. Buzz-Umbau zum Wohnmobil

Mit seinem charakteristischen Retrodesign zitiert der VW ID. Buzz den Ur-Bulli T1. Nur als Camper ist der Stromer-Bus bisher von offizieller Seite noch nicht verfügbar. Mit dem Peace Vans Buzz.Camper (2025) gibt es nun einen vollwertigen Ausbau in California-Manier – nur ohne Aufstelldach. Allerdings mit einem Haken: Bisher ist nur der Vertrieb in den USA vorgesehen.

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Der Wohnraum das Peace Vans Buzz.Camper durch die offene Schiebetür betrachtet.
Peace Vans Buzz.Camper Foto: Peace Vans

Die Aussichten auf einen offiziellen ID. Buzz California sehen eher schlecht aus. Peace Vans aus Seattle baut den sympathischen Stromer daher selbst zum Camper aus.

Die Küche im Peace Vans Buzz.Camper von der Sitzbank aus gesehen. Eine Person sitzt gegenüber auf dem gedrehten Beifahrersitz.
Peace Vans Buzz.Camper Foto: Peace Vans

An Bord ist alles, was Camper:innen in einem kleinen Campingbus erwarten: Sitzmöglichkeiten, Schlafplätze und eine vollausgestattete Mini-Küche.

Das Bett im Peace Vans Buzz.Camper.
Peace Vans Buzz.Camper Foto: Peace Vans

Was fehlt: Das Aufstell- und Schlafdach. So bleibt es bei maximal zwei Schlafplätzen und einer eingeschränkten Stehhöhe.

Die Tische im Peace Vans Buzz.Camper. Eine Person sitzt auf der Bank, eine auf dem gedrehten Beifahrersitz.
Peace Vans Buzz.Camper Foto: Peace Vans

Flächen zum Essen oder Arbeiten bieten die Aufklapp-Tische für Beifahrersitz und Sitzbank.

Peace Vans Buzz.Camper mit einer Liegefläche und einer Sitzgelegenheit daneben.
Peace Vans Buzz.Camper Foto: Peace Vans

Es ist auch möglich, nur eine Seite des schmalen Doppelbetts zur Liege umzufunktionieren.

Preis: Ausbau zum Peace Vans Buzz.Camper ab 25.000 US-Dollar

Mit dem kultigen Retrodesign soll der VW ID. Buzz nicht von ungefähr an den VW T1, den Ur-Bulli, erinnern. (Hier unser Vergleich zwischen VW T1 und ID. Buzz). Kurze Überhänge, hohes Dach und kompakte Außenmaße prädestinieren den elektrischen Buzz doch zum Camper, oder? Bisher erfüllt VW diesen Wunsch – wie bereits bei den frühen Anfängen des Original-Bullis – nicht, sondern überlässt das Feld DIY-Camper:innen und Ausrüstern, wie etwa dem engagierten Team von Peace Vans aus Seattle im US-Bundesstaat Washington.

Die US-Amerikaner:innen spezialisieren sich seit 2013 auf die Wartung älterer VW-Vans oder Elektro-Retrofits anstelle des luftgekühlten Heckmotors in alten T1 und T2. Seit 2017 liefern sie auch die ersten Umbauten auf Basis kleiner europäischer Transporter, wie dem in den USA "Metris" getauften Mercedes Vito. Die logische Schlussfolgerung: der ID. Buzz als Camper. Die Campingexpert:innen aus Seattle bauen den seit Mitte 2024 in Nordamerika erhältlichen Retro-Stromer zum Peace Vans Buzz.Camper um. So kommt der Van mit einem professionellen Ausbau im Stile eines VW California daher – verzichtet jedoch auf das Aufstelldach. Der Ausbau der selbst mitgebrachten Basisfahrzeugs kostet 24.995 US-Dollar, das sind umgerechnet rund 21.520 Euro. Peace Vans bietet zudem auch eine schlichte Campingbox an, die mit Küchenmodul 7995 US-Dollar (rund  6900 Euro) und mit Küche und Schlafplatz 9995 US-Dollar (rund 8610 Euro) kostet (Alle Preise ohne Mwst.: Stand November 2025). Es besteht auch die Möglichkeit den VW ID. Buzz als Basisfahrzeug direkt von Peace Vans zu kaufen.
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Der VW ID. Buzz GTX (2024) im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Innenraum: Ausbau à la California

Der Vollausbau des VW ID. Buzz zum Peace Vans Buzz.Camper erfolgt in den Hallen des Ausrüsters in Seattle. Laut Hersteller werden dafür ungefähr zwei bis drei Wochen benötigt, bevor der Buzz als Camper für zwei die Werkstatt verlässt. An Bord sind dann eine Küche, eine zum Bett umklappbare Sitzecke mit Tisch sowie Stauraum.

Sitzgruppe

Die Tische im Peace Vans Buzz.Camper. Eine Person sitzt auf der Bank, eine auf dem gedrehten Beifahrersitz.
Foto: Peace Vans

Für den Ausbau müssen die hinteren zwei Sitzreihen des in den USA ausschließlich in Langversion angebotenen VW ID. Buzz weichen. Denn anders als das California-Original aus Deutschland werden die hinteren Sitzplätze nicht in das Wohnraumkonzept integriert. Zwar ist der Beifahrersitz ebenfalls drehbar, doch die Sitzecke wandert komplett ins Heck des Stromers. Hier bildet eine L-förmige Sitzbank samt Esstisch den Mittelpunkt des Wohnraums am Tag. Bei Nacht lässt sich das Modul zum Doppelbett für zwei umklappen. Stauraum findet sich jeweils unter den Sitzflächen der Bank – für sperriges Gepäck könnte die Aufteilung jedoch etwas knapp werden. Eine Heckbox auf der Anhängerkupplung wäre also eine im Vergleich zur Dachbox reichweitenschonende und wohl notwendige Laderaumerweiterung für Buzz-Camper:innen.

Küche

Gegenüber der Schiebetür auf der rechten Seite steht die kompakte Küche. Viel Stauraum darf nicht erwartet werden, die wichtigsten Eigenschaften, die eine Camper-Küche bieten muss, erfüllt sie jedoch: kochen, spülen, kühlen. Eine Einheit aus einem 700 W starken Induktions-Kochfeld und Spülbecken nimmt die Arbeitsfläche ein, darunter befindet sich ein Kompressor-Kühlschrank mit 36 l Volumen. Flächen zum Essen oder Arbeiten bieten allerdings die Aufklapp-Tische für Beifahrersitz und Sitzbank.

Schlafbereich

Das Bett im Peace Vans Buzz.Camper.
Foto: Peace Vans

Der Sitzbereich lässt sich, wie von Camping-Bullis gewohnt, zum Bett für zwei umklappen. Es ist auch möglich, nur eine Seite des schmalen Doppelbetts zur Liege umzufunktionieren. Der Hersteller merkt auf seiner Website an, dass verschiedene Funktionen und Spezifikationen jederzeit angepasst werden könnten, da das Unternehmen durchgehend an der Verbesserung ihrer Produkte arbeitet.

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Technische Daten des Peace Vans Buzz.Camper

Basisfahrzeug: VW ID. Buzz (LWB)

Motorisierung: 125 kW (170 PS) bis 250 kW (340 PS)

Reichweite: ca. 400 km

Zulässige Gesamtmasse: 3000 kg

Maße (L/B/H): 4,71 (4,96) m/1,98 m/1,96 m

Stehhöhe: 1,85 m

Gurt-/Schlafplätze: 2/2