News

Opel Grandland leasen: Flaggschiff ab 189 Euro im Monat

Größer geht es in Opels Pkw-Reihen aktuell nicht: Das Flaggschiff aus Rüsselsheim nennt sich Grandland. Das SUV ist als Mildhybrid-Verbrenner, Plug-in-Hybrid und E-Auto erhältlich. Im Leasing sind Verbrenner- und Elektro-Grandland sogar auf Augenhöhe bei den Monatsraten, bei Carwow starten beide bei 189 Euro im Monat!

Der Opel Grandland auf einer Mainbrücke fahrend von schräg vorne links mit der Frankfurter Skyline im Hintergrund.
Stellantis setzt bei den europäischen Volumenmarken auf Mischplattformen, die sowohl Verbrenner als auch E-Antriebe zulassen. Der Opel Grandland profitiert davon: Einen Mildhybrid-Turbobenziner, einen Plug-in-Hybridantrieb und gleich drei Elektroantriebe stehen zur Wahl. Foto: Opel
Auf Pinterest merken

Opel Grandland im Leasing: Mildhybrid und Electric ab 189 Euro pro Monat bei Carwow

Ein Flaggschiff muss kosten? Nicht so bei Opel, oder zumindest auf der Plattform Carwow. Hier gibt es das größte Pkw-Modell aus Rüsselsheim bereits für unter 200 Euro im Monat. Und das nicht etwa nur in der Basismotorisierung als 145 PS (107 kW) starker Mildhybrid mit 1,2-l-Dreizylinder-Turbobenziner, sondern auch vollelektrisch. Beide gibt es sogar zu einer identischen Rate: Ab 189 Euro im Monat haben Leasing-Interessent:innen also die freie Antriebswahl.

Zunächst der Mildhybrid: Das Beispielangebot von Carwow betrifft den Opel Grandland Hybrid 48 V in der Basisausstattung „Edition“. Die Leasinglaufzeit beträgt hier 24 Monate bei einer jährlichen Fahrleistung von 5000 km – diese lässt sich natürlich individuell anpassen, gesteigerte Freikilometer erhöhen dann aber auch die Monatsraten. Aber: Eine Anzahlung muss beim Verbrenner nicht geleistet werden, lediglich einmalige Überführungskosten in Höhe von 1290 Euro werden in Rechnung gestellt.

Das Beispielangebot für den Opel Grandland Electric liest sich ähnlich: 189 Euro Monatsrate, Basisausstattung „Edition“, 5000 km Laufleistung pro Jahr und selbst die Überführungskosten von 1290 Euro sind sogar gleich. Unterschiede gibt es dagegen im Detail: Denn damit das Angebot für den 157 kW (213 PS) starken Einstiegs-Stromer mit 73-kWh-Batterie so günstig ausfallen kann, muss die seit Januar 2026 neu angelaufene E-Auto-Förderung voll in Anspruch genommen werden. Daher werden 6000 Euro – die maximal mögliche Fördersumme – auch bereits als „Anzahlung“ angerechnet. Und auch die Laufzeit bestimmt die Förderung: Drei Jahre Haltezeit, also 36 Monate, sind Voraussetzung für die staatliche Subvention.

Der Opel Grandland im Video

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Der Opel Grandland Mildhybrid, Electric AWD und PHEV bei der ersten Testfahrt: Schickes Flaggschiff mit kleinen Schwächen

Mildhybrid (48 V): Die neue Technik-Plattform schafft nicht nur Platz im Grandland, sondern bringt auch eine fortschrittliche, netzbasierte Digital-Ausstattung mit, teils jedoch gegen Aufpreis. Der Turbo-Dreizylinder arbeitet dank der Hybrid-Unterstützung recht effizient und ausreichend kraftvoll. Die gute Geräuschdämmung stärkt die Langstreckentauglichkeit des größten Opel-Pkw – im Gegensatz zur eher bockigen Federung. Von Jürgen Voigt

Electric (AWD): Der neue Opel Grandland Electric AWD fährt deutlich besser als etwa die Plug-in-Hybrid-Version. Der Antriebskomfort ist hoch, die Fahrleistungen sind souverän. Die sehr umfangreiche Serienausstattung rechtfertigt den hohen Einstiegspreis. Von Sven Kötter

PHEV: Besonders im Vergleich zum Konkurrenten VW Tiguan ist der Opel Grandland Plug-in-Hybrid attraktiv eingepreist. Kann man die Nachteile bei Ladetechnik und E-Reichweite verschmerzen, erhält man ein ordentlich fahrendes und ausgesprochen geräumiges SUV. Von Sven Kötter

Für wen lohnt sich der Opel Grandland?

  • Vielfahrer:innen mit Fokus auf Elektro: Der Grandland Electric spricht Nutzer:innen an, die regelmäßig längere Strecken zurücklegen und elektrisch fahren wollen. Auffällig ist vor allem die im Segment vergleichsweise große Batterie (bis zu 97 kWh) und die daraus resultierende hohe Reichweite von bis zu 694 km als Long-Range-Modell. In Kombination mit schneller Ladeleistung positioniert sich das Modell stärker auf Langstreckentauglichkeit als viele Elektro-SUV der Konkurrenz. Interessant für alle, die ein geräumiges Elektro-SUV suchen, das nicht primär auf den Stadtverkehr beschränkt ist.

  • Alltagsnutzer:innen mit klassischem Antrieb: Die Mildhybrid-Variante mit 145 PS (107 kW) richtet sich an Fahrer:innen, die unabhängig von der regional immer noch ausbaubedürftigen E-Auto-Ladeinfrastruktur unterwegs sein wollen. Der Grandland hebt sich hier durch das ausgewogene Fahrwerk und das auf Komfort ausgelegte Innenraumkonzept ab – weniger sportlich als einige Wettbewerber, dafür klar auf entspanntes Fahren ausgelegt. Damit ist der Grandland als Verbrenner passend für Nutzer:innen, die ein unkompliziertes SUV mit moderner Technik, aber ohne neue Nutzungsgewohnheiten suchen.

  • Pendler:innen mit flexiblem Antrieb: Der Plug-in-Hybrid bietet eine elektrische Reichweite von bis zu rund 82 km (je nach Ausstattung und Bereifung) und kombiniert das mit einem 1,6-l-Benziner für längere Strecken. Auch mit diesem Antrieb spielt der Grandland seine Stärken in puncto Alltagstauglichkeit und Platzangebot aus, ist mit 165 kW (225 PS) Systemleistung zudem adäquat motorisiert. Der Teilzeitstromer ist daher für Nutzer:innen geeignet, die regelmäßig kurze Strecken elektrisch fahren, aber bei Bedarf ohne Ladeplanung Langstrecken fahren wollen.

Fazit

Seit der zweiten Generation ist der Opel Grandland qualitativ sowie optisch eines Markenflaggschiffs würdig. Die moderne Antriebspalette bietet ein passendes Angebot für fast jede Lebenslage und Ladeinfrastruktur-Zugänglichkeit. Im Leasing stimmen zudem die Raten – zum Teil ist der Grandland so sogar günstiger als andere, weit kleinere Opel-Modelle! Wer den Platz benötigt, bekommt mit dem SUV sehr viel Auto für bereits unter 200 Euro pro Monat.