Opel Corsa leasen: Als Electric ab 59 Euro im Monat möglich
Nach Zulassungszahlen ist der Opel Corsa aktuell der beliebteste Kleinwagen in Deutschland. Und das dürfte auch an der Antriebsvielfalt des innenstadttauglichen Rüsselsheimers liegen: Klassischer Verbrenner, teilelektrifizierter 48-V-Hybrid oder Elektroantrieb stehen zur Wahl. Wer beim Antrieb offen ist, kann auch beim Leasing viel sparen! Wir verraten, was der hessische Stadtfloh monatlich kostet.
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Opel Corsa im Leasing: Elektro ab 59 Euro, Verbrenner ab 109 pro Monat bei Carwow
Mit dem Wechsel von GM in die Hände des französischen PSA-Konzerns folgte auch der Wechsel zur aktuellen Generation „F“ des Kleinwagen-Bestsellers Opel Corsa. Plattformbruder ist seither der Peugeot 208 – und mit ihm kam auch eine Revolution bei den Antrieben des kleinen Rüsselsheimers: Neben Verbrennern gab es nun auch erstmals eine batterieelektrische Version des Kleinwagens. Und das mit der gewohnten Optik und Bedienbarkeit. Seit dem Facelift 2024 gibt es den Kleinwagen auch als 48-V-Hybrid, womit die überschaubare aber dennoch technisch vielfältige Antriebspalette vollständig wäre.
Und genau hier können sich Leasing-Sparfüchse das ein oder andere Schnäppchen sichern. Denn während beim Barkauf der 100 PS (74 kW) starke Dreizylinder-Turbobenziner mit 22.890 Euro gegenüber dem mindestens 29.990 Euro teuren Basis-Stromer mit 100 kW (136 PS) Leistung und 355 km WLTP-Reichweite die Nase vorn hat, sieht es beim Corsa-Leasing genau umgekehrt aus: Dank Händlerrabatten und E-Auto-Förderung beginnt der stromernde Kleinwagen bereits bei einer Monatsrate von nur 59 Euro. Der günstigste Corsa mit 1,2-l-Benziner unter der Haube wird auf Carwow dagegen für mindestens 109 Euro pro Monat (Alle Preise: Stand Februar 2026) angeboten.
Spannend ist aber auch der Blick auf die Ausstattungslinien: Während sich der Opel Corsa Electric im Leasing nur als Einstiegsmodell „Edition“ mit günstigen Monatsraten lohnt, sind die Leasing-Angebote des Verbrenners deutlich klarer gestaffelt: Der Corsa „Yes“ ist für 139 Euro pro Monat erhältlich, das Topmodell „GS“ ab 189 Euro.
Wer sich für den sparsamen Hybriden – eine Mischung aus Voll- und Mildhybrid mit 48-V-Riemen-Starter-Generator und im Doppelkupplungsgetriebe integriertem E-Motor – mit 110 PS (81 kW) entscheidet, muss mindestens 189 Euro im Leasing für die Einstiegsversion zahlen, „Yes“ oder „Edition“ kosten weit mehr und sind für Sparfüchse damit keine lohnenswerten Angebote.
Der Opel Corsa Electric im Video

Opel Corsa Electric Facelift bei der ersten Testfahrt: Mehr Reichweite dank neuer Batterie
Mit dem Facelift bekommt der Opel Corsa Electric nicht nur eine neue Top-Motorisierung bis zu 115 elektrischen kW (156 PS), sondern einen komplett neuen, auf Effizienz getrimmten Energiespeicher. Damit steigt auch die Reichweite auf über 400 km.
Gut gefiel der elektrische Corsa seit jeher hinter dem Lenkrad. Eine gute Dämmung und ein sauber abgestimmtes Fahrwerk ließen kaum Komfortwünsche offen. Das bleibt auch nach der Überarbeitung so. Hinzu kommt der bei der ersten Testfahrt spürbar stärkere Antrieb, der den Corsa Electric ein ganzes Stück souveräner macht. Bei der Energierückgewinnung via Rekuperation bleibt es bei den bekannten Stufen D und B. Das ist schade, denn eine feinere Abstufung zwischen besonders effizientem Segeln und maximal rekuperierendem One-Pedal-Driving bis zum Stillstand hätte dem Corsa gut zu Gesicht gestanden. Das gilt auch für eine dezidierte Ladeplanung, die nur via App-Anbindung auf den Touchscreen kommt.
Das Opel Corsa Electric Facelift erfindet auch nach der Modellpflege das Elektroauto nicht neu. Das muss er aber auch nicht, denn er macht es Umsteiger:innen einfach, die neue Antriebsform zu akzeptieren. Schade, dass er die Vorteile der E-Mobilität nicht ausreizt. Besonders bei der Rekuperation lässt er viel Potenzial liegen. Von Sven Kötter
Für wen lohnt sich der Opel Corsa (Electric)?
Urbaner Alltagsnutzer:innen: Für Personen, die überwiegend im städtischen Umfeld oder auf kurzen Pendelstrecken unterwegs sind, stellt der Opel Corsa eine praktische und effiziente Wahl dar. Die kompakten Abmessungen erleichtern Parken und Manövrieren im dichten Verkehr, während moderne Assistenzsysteme und Komfort-Features den Alltag erleichtern. Der Corsa Electric ist zudem in der Stadt lokale emissionsfrei unterwegs.
Kostenbewusste Personen: Wer Wert auf niedrige Betriebskosten und Alltagstauglichkeit legt, findet im Opel Corsa eine ausgewogene Balance aus Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Insbesondere der Corsa Electric kann durch geringere Energiekosten und staatliche Förderung bei Leasing-Modellen für Vielfahrer:innen mit Lademöglichkeit zu Hause in Ballungsräumen wirtschaftlich attraktiv sein.
Austausch- oder Zweitwagen-Käufer:innen: Wer bereits ein größeres Fahrzeug besitzt und einen kompakten, alltagstauglichen Zweitwagen sucht, findet im Opel Corsa ein ausgewogenes Paket aus Fahrkomfort, moderner Technik und Alltagstauglichkeit. Der Rüsselsheimer bietet dafür ein schlichtes, funktionales Interieur und akzeptable Platzverhältnisse für den täglichen Bedarf. Zudem erlaubt die breite Motoren- und Antriebspalette, den Corsa je nach persönlichem Nutzungsprofil als effizienten Benziner, sparsamen Mildhybrid oder lokal emissionsfreien Electric zu konfigurieren
Fazit
Ob breite Antriebsvielfalt oder günstige Leasingraten – dass der Opel Corsa auch heute noch ein Bestseller ist, überrascht nicht. Wer offen für Elektromobilität ist, kann mit dem kleinen Rüsselsheimer aktuell dank E-Auto-Förderung sogar noch eine Spur wirtschaftlicher unterwegs sein, als mit dem Dreizylinder-Turbobenziner.











