Fahrbericht

Ceed-Nachfolger: Erste Testfahrt im Kia K4 Hatchback

Der neue Kia K4 betritt den Golf-Platz. Ob sich der Wolfsburger Platzhirsch fürchten muss? Das klärt die erste Testfahrt!

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Der Kia K4 Hatchback fahrend von schräg vorne fotografiert.
Der neue Kia K4 liegt, wie bereits vom Ceed gewohnt, satt auf der Straße und steht kurvigem Geläuf mit recht hoch entwickelter Agilität offen gegenüber. Foto: Kia
Der Kia K4 Hatchback fahrend von schräg hinten fotografiert.
Dank der sensibel ansprechenden Lenkung liegt der Asiate gut in der Hand und gibt zuverlässig Aufschluss, wie es um den Untergrund bestellt ist. Die gelungene Federungsabstimmung sorgt auf den meisten Straßen für eine wohl austarierte Karosserie. Foto: Kia
Das Cockpit des Kia K4 Hatchback.
Eine moderne Bildschirmlandschaft und einige sinnvolle Tasten prägen das reduzierte Ambiente. Foto: Kia
Die Vordersitze des Kia K4 Hatchback.
Die Sitzposition passt, die Ellenbogenfreiheit ist großzügig bemessen. Foto: Kia
Die Rücksitzbank des Kia K4 Hatchback.
Die Kopffreiheit im nur 1,44 m hohen Hatchback fällt jedoch nicht sonderlich üppig aus – speziell hinten nicht. Foto: Kia
Der Kofferraum des Kia K4 Hatchback.
Das Gepäckfach schluckt 438 bis 1217 l. Foto: Kia
Der Kia K4 Hatchback stehend von hinten fotografiert.
Die komplette Abkehr vom Verbrennungsmotor kommt auch für Kia zu früh. Foto: Kia
Der Kia K4 Hatchback stehend von der Seite fotografiert.
Der K4 schließt die Lücke, die durch den Wegfall des Ceed entstanden ist, jedoch mit Bravour. Foto: Kia
Der Kia K4 Hatchback stehend von vorne fotografiert.
Agile und zugleich komfortable Fahreigenschaften sowie das ordentliche Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen für den Koreaner. Foto: Kia

Modernes Cockpit, eingeschränktes Platzangebot

Der erfolgreiche Ceed ist Geschichte – sein Nachfolger hört auf den schlichten Namen K4 und hält fortan die Kia-Fahne im konventionell motorisierten Kompaktsegment hoch. Ganz neu ist der scharf gezeichnete Koreaner indes nicht, seit Sommer 2024 gibt es ihn bereits in Nordamerika – das dortige Modell sind wir ebenfalls schon gefahren.

Nichtsdestotrotz wirkt der Fünftürer in allen Belangen fortschrittlicher als der Vorgänger. Allein der Innenraum: Eine moderne Bildschirmlandschaft und einige sinnvolle Tasten prägen das reduzierte Ambiente. Die Sitzposition passt, die Ellenbogenfreiheit ist großzügig bemessen. Die Kopffreiheit im nur 1,44 m hohen Hatchback fällt jedoch nicht sonderlich üppig aus – speziell hinten nicht, wie die erste Testfahrt zeigt.

Die Verarbeitung ist dafür markentypisch sorgsam. Die einzelnen Materialien sind sauber zusammengefügt – wenngleich nicht durchweg von handschmeichelnder Qualität. Besonders anhand der Türtafeln, größtenteils aus kratzempfindlichen Hartplastik gefertigt, wird deutlich, dass auch bei Kia nach Jahren des stetigen Erfolgs scheinbar ein gewisser Kostendruck herrscht.

Der Kia EV3 im Fahrbericht (Video)

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Liegt satt auf der Straße: Erste Testfahrt im Kia K4

Keine Kompromisse ist die Marke dafür bei den Fahreigenschaften eingegangen. Der neue Kia K4 liegt, wie bereits vom Ceed gewohnt, satt auf der Straße und steht kurvigem Geläuf mit recht hoch entwickelter Agilität offen gegenüber. Dank der sensibel ansprechenden Lenkung liegt der Asiate gut in der Hand und gibt zuverlässig Aufschluss, wie es um den Untergrund bestellt ist.

Gleichzeitig sorgt die gelungene Federungsabstimmung, die auf adaptive Dämpfer verzichtet, auf den meisten Straßen für eine wohl austarierte Karosserie, die sich auch durch gröbere Anregungen kaum nachhaltig aus der Ruhe bringen lässt.

Der 180-PS-Turbobenziner bietet gute Reserven

Unsere erste Testfahrt drehen wir übrigens mit dem aktuellen Topmodell des K4, das vom bekannten 1,6 l großen Turbobenziner ohne Mildhybrid-Unterstützung, dafür aber mit 180 PS (132 kW) ausreichend flott auf Trab gebracht wird. Das serienmäßige Doppelkupplungsgetriebe leitet diese Kraft unauffällig mit den sieben zur Verfügung stehenden Übersetzungen an die Vorderachse weiter. Einziger kleiner Kritikpunkt ist das etwas schläfrige Anfahrverhalten.

Fazit

Die komplette Abkehr vom Verbrennungsmotor kommt auch für Kia zu früh. Der K4 schließt die Lücke, die durch den Wegfall des Ceed entstanden ist, jedoch mit Bravour. Agile und zugleich komfortable Fahreigenschaften sowie das ordentliche Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen für den Koreaner.

Technische Daten des Kia K4 1.6 T-GDI

AUTO ZEITUNG 03/2026

Kia K4 1.6 T-GDI

Technische Daten

Motor

4-Zylinder, 4-Ventiler, Turbo; 1598 cm³

Antrieb

7-Gang, Doppelkupplung; 
Vorderradantrieb

Leistung

132 kW / 180 PS

Max. Drehmoment

265 Nm

Karosserie

Außenmaße (L / B / H)

4440 / 1850 / 1435 mm

Leergewicht / Zuladung

1425 / 515 kg

Kofferraumvolumen

428 – 1217 l

Fahrleistungen

Beschleunigung (0 – 100 km/h)

8,4 s

Höchstgeschwindigkeit

210 km/h

Verbrauch auf 100 km

6,9 l S

Kaufinformationen

Grundpreis

36.890 €

Marktstart

Anfang 2026

Alle Daten Werksangaben