Aston Martin DBX S (2025): Testfahrt im geschärften Sport-SUV
Noch mehr Leistung bei weniger Gewicht: Mit dem neuen Aston Martin DBX S (2025) baut der britische Hersteller sein SUV zum (noch) sportlicheren Topmodell aus. Die Testfahrt zeigt, wie viel Supersportler in diesem SUV steckt!
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Erste Testfahrt im neuen Aston Martin DBX S (2025): Luxus-SUV mit Sportlerseele
Zwischen all den Sportwagen nimmt der DBX eine Sonderrolle bei Aston Martin ein: Es ist das einzige SUV des britischen Autobauers. Im 707 bereits zur sportlichen Speerspitze getrimmt, beansprucht der neue Aston Martin DBX S (2025) jetzt die Krone – mit mehr Leistung, weniger Gewicht sowie einem geschärfteren Design. Damit wird er nicht nur das stärkste Modell der Baureihe, sondern auch ein würdiger Träger des "S"-Kürzels, das seit dem DB3S von 1953 für Hochleistung steht.
Doch "S" bedeutet bei Aston Martin weit mehr als nur "Speed". Der DBX S ist daher nicht einfach nur eine Variante des mächtigen DBX707, sondern übertrifft diesen mit spürbar mehr Punch und erweiterter Technik aus dem Supersportwagen-Universum. Wir gehen mit dem neuen Aston Martin DBX S (2025) auf der ersten Testfahrt auf Tuchfühlung, um herauszufinden, wie viel Rennsport-DNA in diesem Luxus-SUV steckt und wo seine Grenzen liegen.
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Der Aston Martin Vantage AMR (2019) im Fahrbericht (Video):

V8-Herz und Leichtfüßigkeit
Der gläserne Startknopf thront gut sichtbar in der Mittelkonsole des Sportlers. Ein Druck und der V8 erwacht, tief grollend und ohne jede Zurückhaltung. Schon nach den ersten Metern ist klar: Hier fährt kein schwerfälliger Koloss, sondern ein SUV, das sich im Innersten als Supersportwagen versteht. Unter der Haube arbeitet der bekannte 4,0-l-V8-Biturbo, allerdings jetzt mit Technik aus dem Valhalla-Supersportwagen. Und wo der DBX707 – wie der Name es bereits andeutet – 707 PS (520 kW) bietet, toppt die S-Version das mit weiteren 20 PS. Tempo 100 erreichen beide nach 3,3 s, auch das Drehmoment ist mit 900 Nm identisch, wie auch die Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h.
Doch was ist anders? Aston Martin belässt es nicht bei gesteigerter Power und Modifikationen wie beispielsweise am Getriebe sowie einer schnelleren Lenkübersetzung. Neu ist das optionale Carbondach, das mit einer Fläche von fast drei Metern das größte Carbonelement ist, das jemals in einem Aston Martin integriert wurde. Ebenso bemerkenswert: die optionalen 23-Zoll-Magnesiumräder – ein Novum im SUV-Segment. Magnesium ist bis zu 75 Prozent leichter als Stahl und um ein Drittel leichter als Aluminium. Wählt man diese Option, entfällt auch die Dachreling, was eine weitere Gewichtseinsparung bedeutet.
Konkurrenten:
Dank Carbonfaserdach, Magnesiumrädern und viel Carbon am Heck, wiegt der DBX S fast 50 kg weniger als der DBX707. Bei rund 2,3 t Gesamtgewicht klingt das nach wenig, doch es reicht, um dem DBX S mehr Agilität zu verleihen. Im Alltag heißt das: Noch spontanere Drehmomententfaltung sowie ein schnelleres und insgesamt bissigeres Ansprechverhalten. Besonders in Sport- und Sport+-Modus merkt man, dass hier nachgeschärft wurde.
Wir treten bei der ersten Testfahrt beherzt aufs Gas und der neue Aston Martin DBX S (2025) setzt sich mit Wucht in Bewegung – eher wie beim Start eines Formel-1-Boliden als der Fahrt zum Geschäftstermin oder zum Wochenendtrip mit Kindersitzen im Fond. Auch das Fahrwerk hat Aston Martin nachgeschärft: weniger Wanken, mehr Agilität, dazu ein um einen halben Meter verkürzter Wendekreis, der den DBX S erstaunlich handlicher wirken lässt. Die Carbon-Keramik-Bremsen sorgen dafür, dass die Fuhre auch aus hohen Geschwindigkeiten mit Vehemenz verzögert.
Ein "S" mit Geschichte
Das "S" im Namen ist weniger Marketing als ein Teil der Aston-Martin-DNA. Schon der Rennwagen DB3S von 1953, der Siege und Podestplätze in Le Mans einfuhr, trug den Buchstaben. Später folgten die Straßenfahrzeuge V8 Vantage S (2011), V12 Vantage S sowie Rapide S (2013), Vanquish S (2016) und DBS Superleggera (2018). Mit dem "S" war mehr Leistung garantiert. Der DBX S führt diese Tradition nun in einer Fahrzeugklasse fort, die auf den ersten Blick gar nicht zu Aston Martin passen will – und macht es dennoch glaubwürdig.
Alltagstaugliches Ausnahme-SUV
Im Innenraum findet sich ebenfalls mehr S-Charakter: Alcantara, S-Prägungen auf den Sitzen und den Einstiegsleisten sowie elegante Details verleihen dem Cockpit nicht nur Klasse, sondern auch eine sportliche Note. Auf Wunsch gibt es Semi-Anilin-Leder und ein 23-Lautsprecher-Bowers-&-Wilkins-Soundsystem. Trotz der edlen Materialien bleibt die Botschaft jedoch klar: Der neue Aston Martin DBX S (2025) will kein Wohnzimmer auf Rädern sein, sondern das Cockpit eines Sportwagens – mit vier Türen und Alltagstauglichkeit.
Und was kostet so viel Sportlichkeit? Der DBX S steht mit 258.000 Euro zum selben Kurs in der Liste wie der DBX707.
Technische Daten des Aston Martin DBX S (2025)
| AUTO ZEITUNG | Aston Martin DBX S |
| Technische Daten | |
| Motor | 4,0-l-V8-Biturbo |
| Antrieb | 9-Stufen-Automatik, Allradantrieb |
| Leistung | 535 kW / 727 PS |
| Max. Drehmoment | 900 Nm |
| Karosserie | |
| Außenmaße (L/B/H) | 5039 / 1998 / 1680 mm |
| Leergewicht | 2320 kg |
| Kofferraumvolumen | 491 – 1530 l |
| Fahrleistungen | |
| Beschleunigung (0-100 km/h) | 3,3 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 310 km/h |
| Verbrauch auf 100 km | 14,2 l S |
| Kaufinformationen | |
| Grundpreis | 258.000 Euro |
| Marktstart | 4. Quartal 2025 |
| Alle Daten Werksangaben | |
Fazit
Mehr Leistung, weniger Gewicht, direkteres Handling und ein noch intensiverer Sound. Aston Martin hat es geschafft, den Charakter des DBX707 mit dem DBX S zu bewahren und ihn gleichzeitig zu verfeinern. Für gutbetuchte Performance-Fans, die ein luxuriöses SUV wollen, das auch in sportlicher Hinsicht Maßstäbe setzt, ist der DBX S der logische nächste Schritt.














