Mobilvetta Kea P86 (2025): Alles zum runderneuerten Italo-TI

Zum Modelljahr 2026 mausert sich die Kea-Baureihe von Mobilvetta. Bei den Teilintegrierten bleiben mit Mobilvetta Kea P86 (2025) und P90 nur zwei Grundrisse bestehen, die aber mit modernisierter Optik und etwas mehr Ausstattung vorfahren. Das kosten die Reisemobile!

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Das Bild zeigt den Mobilvetta Kea P86 (2025) statisch von schräg vorne rechts fotografiert.
Mobilvetta Kea P86 (2025) Foto: Mobilvetta

Zum Modelljahr 2026 tritt der Teilintegrierte aus Poggibonsi in neuer Optik auf. Die Basis bleibt bestehen: der Fiat Ducato.

Das Bild zeigt den Mobilvetta Kea P86 (2025) statisch von schräg vorne links fotografiert.
Mobilvetta Kea P86 (2025) Foto: Mobilvetta

Zudem wird die Grundrissanzahl des stets 7,47 m langen Campers auf zwei reduziert: den P86 mit Einzelbetten und den P90 mit Queensbett.

Das Bild zeigt den Wohnraum des Mobilvetta Kea P86 (2025) mit leicht erhöhtem Blick in Richtung Cockpit fotografiert.
Mobilvetta Kea P86 (2025) Foto: Mobilvetta

Der Wohnraum wird mit neuen Möbeldesigns aufgewertet und an den schmalen TI Kea Kompakt angepasst.

Das Bild zeigt die Sitzgruppe des Mobilvetta Kea P86 (2025) vom Beifahrersitz mit Blick schräg durch den Wohnraum in Richtung Heck fotografiert.
Mobilvetta Kea P86 (2025) Foto: Mobilvetta

Damit gibt es auch viel indirekte LED-Beleuchtung und helle Farben. Der Grundriss bleibt typisch für die teilintegrierte Mittelklasse.

Das Bild zeigt das Hubbett über der Sitzgruppe des Mobilvetta Kea P86 (2025).
Mobilvetta Kea P86 (2025) Foto: Mobilvetta

Optional ist auch ein Hubbett für P86 und P90 lieferbar. Sitz- und Schlafplätze gibt es jeweils maximal vier.

Das Bild zeigt die Küche des Mobilvetta Kea P86 (2025) mit geöffneten Schubladen.
Mobilvetta Kea P86 (2025) Foto: Mobilvetta

Neue Arbeitsfläche in der Küche: Acrylstein wertet die Kochstelle auf. Die Schubladen lassen sich per Schnellverriegelung sichern.

Das Bild zeigt die Einzelbetten im Heck des Mobilvetta Kea P86 (2025).
Mobilvetta Kea P86 (2025) Foto: Mobilvetta

Neu im Heck: Dachstauschränke hängen nun U-förmig über den Einzelbetten des P86.

Das Bild zeigt die Durchreiche zur Heckgarage zwischen den Einzelbetten des Mobilvetta Kea P86 (2025).
Mobilvetta Kea P86 (2025) Foto: Mobilvetta

Zwischen den Betten gibt es eine Durchreiche in die Heckgarage. Zwei Garagentüren (115 x 90 cm) sind serienmäßig, mit 300 kg Traglast sind auch leichte Motorroller hier verstaubar.

Preis: Mobilvetta Kea P86 (2025) ab 83.310 Euro

In der Vogelwelt wird sich zweimal im Jahr gemausert, um das alte Federkleid abzulegen und Platz für neues Gefieder zu schaffen. Ganz so oft wie bei seinem geflügelten Namensvetter, den neuseeländischen Bergpapageien Kea, findet die Runderneuerung bei der gleichnamigen Reisemobil-Baureihe der italienischen Trigano-Marke Mobilvetta zwar nicht statt. Zum Modelljahr 2026 ist es dann aber doch wieder soweit: Voll- und Teilintgrierter – hier die gängigen Wohnmobil-Bauarten erklärt – dürfen ihre abgenutzten Federn ablegen und in frischem Glanz erstrahlen.

Bei der Mauserung der Teilintegrierten gehen aber einige Federn verloren, denn im neuen Modelljahr bleiben mit Mobilvetta Kea P86 (2025) und P90 gerade einmal zwei Grundrisse übrig. Beide messen – übrigens identisch zu den Vollintegrierten-Modellen Mobilvetta Kea I86 und I90 – 7,47 m in der Länge und unterscheiden sich im Wesentlichen nur durch das Heckbett. Der 86 setzt auf Einzelbetten, der 90 auf ein Queensbett.

Der Preis steigt im Vergleich zum Vorgänger leicht und liegt nun für beide Grundrisse bei 83.310 Euro (Stand: August 2025). Dafür versprechen die Italiener:innen aber auch eine modernisierte Ausstattung und ein schickeres Interieur beim Mittelklässler. Ein erster Blick auf die modernisierten Keas lässt sich auf dem Caravan Salon Düsseldorf 2025 (29.08. bis 07.09.) in Halle 10 an Stand A18-01 erhaschen.
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Innenraum: Hochglanz-Möbel, Holzlatten und viel indirektes Licht

Bei der Wohnraumgestaltung der Teilintegrierten Mobilvetta Kea P86 (2025) und P90 orientiert sich der Hersteller aus Poggibonsi südwestlich von Florenz am bereits in jüngerer Vergangenheit modernisierten schmalen TI Kea Kompakt. Die Kea-Familie wächst damit auch optisch zusammen. Genauer bedeutet das: viel Hochglanz an geradlinigen Dachstauschränken, viel indirekte LED-Beleuchtung und trendige Elemente, wie vertikale Holzlatten an Heckwand- und Einstiegsverkleidung. Bei den Farben dominiert nun Weiß, Kontraste bilden Wandelemente in dunklem Grau, den Boden schmückt klassischer Parkett-Look. In Küche und Bad sind schicke Acrylstein-Arbeitsflächen eingelassen, um dem recht hochpreisigen Mittelklässler etwas Oberklasse-Charme zu verpassen.

Das Bild zeigt die Sitzgruppe des Mobilvetta Kea P86 (2025) vom Beifahrersitz mit Blick schräg durch den Wohnraum in Richtung Heck fotografiert.
Foto: Mobilvetta

Soweit die Optik, doch auch bei der Ausstattung verspricht der italienische Hersteller einiges. So bekommt der Mobilvetta Kea P86 (2025) etwa serienmäßig das iNet-X-Modul von Truma. Mit dem zentralen Steuer-Display – alternativ auch per Smartphone-App – lässt sich etwa die serienmäßige Gasheizung Truma Combi 6 steuern und einstellen. Auch die Warmwasserproduktion an Bord lässt sich über das System überwachen. Ansonsten gibt es viele Detailverbesserungen, die insbesondere den Stauraum an Bord betreffen. So ist nun etwa der Garagenboden bündig und die Küchenschubladen lassen sich per Knopfdruck schnell verriegeln. Außerdem gibt es im Einzelbett-Grundriss P86 mit dem neuen Modelljahr nun U-förmige Verstauschränke unterm Dach, der P90 mit Queensbett erhält eingelassene Nachttische in den deckenhohen Schränken links und rechts des Kopfteils.

Von der AUTO ZEITUNG getestet und empfohlen:

Die Grundrissaufteilung bleibt aber klassisch Teilintegrierter. Sowohl Mobilvetta Kea P86 (2025) als auch P90 gleichen sich von Fahrerhaus bis Bad. Vorne bauen die Italiener:innen eine großzügige Sitzgruppe mit zwei Vis-à-Vis-Couches ein. Werden die Fahrerhaus-Sitze zum Tisch gedreht, finden so problemlos bis zu sechs Personen Platz. Im Fahrbetrieb lässt Mobilvetta durch Umbau beider Couches zu Einzelsitzen in Fahrtrichtung dagegen maximal vier Personen zu. Genauso viele betten sich auch maximal im Teilintegrierten. Gegen Aufpreis ist ein Hubbett über dem Fahrerhaus lieferbar, beim vollintegrierten Kea gehört es dagegen zur Serienausstattung hinzu.

Die Küche wartet zwar nur mit einer recht kleinen Seitennische auf der linken Fahrzeugseite mit Zweiflammen-Gaskocher sowie quadratischer Spüle auf, dafür kann der Kompressor-Kühlschrank im Modelljahr 2026 mit 174 l Stauraum punkten. Direkt an die Küche schließt sich das komplett vom Wohnraum separierbare Raumbad an – hier die Nasszellen-Varianten in Campern erklärt. Dieses setzt auf einen kompakten Waschraum mit Festwaschbecken, Spiegelschrank und Banktoilette auf der linken und einer Duschkabine auf der rechten Fahrzeugseite und bietet so im Vergleich zu Kompakt- oder Schwenkbädern deutlich mehr Bewegungsfreiraum.

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Basisfahrzeug: Fiat Ducato

Als Basis der beiden TI-Grundrisse Mobilvetta Kea P86 (2025) und P90 dient der Fiat Ducato. Den Transporter stattet der toskanische Wohnmobil-Hersteller serienmäßig mit der bodenständigen 140 PS (103 kW) starken Leistungsstufe des 2,2-l-Turbodiesels aus. Gegen Aufpreis wird auch die Achtstufen-Automatik aus dem Haus Aisin Seiki nachgereicht, genauso die stärkste Ausbaustufe des Vierzylinders mit 180 PS (132 kW) und Automatikgetriebe. Das technisch zulässige Gesamtgewicht gibt Mobilvetta mit 3500 kg an, Auflastungen werden zunächst nicht genannt.

Dafür fällt die Serienausstattung des Basisfahrzeugs bereits recht gut aus. Über den Fiat-Standard – manuelle Fahrerhaus-Klimaanlage, Tempomat und Traktionssystem "Traction+" – sind beim Kea-Teilintegrierten auch bereits der lackierte Stoßfänger samt Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad und -schaltknauf, die elektrische Parkbremse sowie das "Tekno"-Armaturenbrett inklusive. Gegen Aufpreis sind unter anderem noch Full-LED-Scheinwerfer, eine Klimaautomatik, eine induktive Smartphone-Ladeschale oder ein Digitaltacho für das Fahrerhaus lieferbar. Wer ein Radio möchte, muss das "Paket Premium" wählen, bekommt dann aber auch Rückfahrkamera, 200-W-Solarmodul und Mppt-Regler hinzu. Fahrassistenzsysteme gibt es gesammelt im "Pack Extra Safety".