Vergleichstest

S-Klasse gegen Panamera: Chauffeurs-Limousinen im Test

Die Langversion der Mercedes S-Klasse gilt als ultimatives Fernreise-Fahrzeug mit erlesenem Komfort. Kann der zum Executive verlängerte Porsche Panamera da kontern? Die Plug-in-Hybrid-Versionen im Vergleichstest.

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Porsche Panamera Executive und Mercedes S-Klasse fahren nebeneinander durch eine Steilkurve, von vorne fotografiert.
Die S-Klasse ist 8,7 cm länger, der Panamera baut 7,8 cm flacher – groß sind beide. Foto: Daniela Loof
Der Mercedes S-Klasse Lang fährt auf einer Straße, von vorne links fotografiert.
 Uni-Schwarz sowie acht Metallic-Töne, darunter Hightech-Silber, stehen ohne Aufpreis zur Wahl. Foto: Daniela Loof
Der Mercedes S-Klasse Lang fährt auf einer Straße, von hinten links fotografiert.
Der Mercedes besticht mit einem absolut stoischen Geradeauslauf sowie einem verblüffend kleinen Wendekreis, was er jeweils der optionalen Allradlenkung verdankt. Foto: Daniela Loof
Der Porsche Panamera Executive fährt auf einer Straße, von vorne links fotografiert.
Der Porsche deklassiert den Mercedes regelrecht in Sachen Fahrdynamik. Foto: Daniela Loof
Der Porsche Panamera Executive fährt auf einer Straße, von hinten links fotografiert.
 Montego-Blaumetallic kostet 3749 Euro extra – Schwarz oder Weiß (Uni) gibts frei Haus. Foto: Daniela Loof
Das Cockpit des Mercedes S-Klasse Lang.
Zwei große Displays und eine sehr ansprechende Materialqualität prägen das Cockpit der S-Klasse. Foto: Daniela Loof
Das Cockpit des Porsche Panamera Executive.
Bis zu drei Bildschirme und ein analoger Chronometer zieren das Panamera-Cockpit. Foto: Daniela Loof
Die vorderen Sitze des Mercedes S-Klasse Lang.
Formidabler Komfort dank Multikontur-Sitzen (2380 Euro) mit Nappaleder-Bezug. Foto: Daniela Loof
Die vorderen Sitze des Porsche Panamera Executive.
Für Halt und Bequemlichkeit: Komfortsitze mit elektrischer 14-Wege-Verstellung. Foto: Daniela Loof
Ein Mann sitzt im Fond des Mercedes S-Klasse Lang.
Serienmäßig mit Platz für drei, optional aber auch mit Einzel- oder Liegesitzen im Fond. Foto: Daniela Loof
Ein Mann sitzt im Fond des Porsche Panamera Executive.
Zweisitziger Fond mit elektrischer Verstellung und einzeln umklappbaren Lehnen. Foto: Daniela Loof
Der Kofferraum des Mercedes S-Klasse Lang.
Mit 350 l Kofferraumvolumen ist die S-Klasse nicht unbedingt ein Lademeister. Foto: Daniela Loof
Der Kofferraum des Porsche Panamera Executive.
Das Panamera-Heck fasst mit 430 l erheblich mehr Ladung und lässt sich durch Umklappen der Sitze zudem auf 1385 l erweitern. Foto: Daniela Loof
Mercedes S-Klasse Lang und Porsche Panamera Executive fahren nebeneinander durch eine Steilkurve, von hinten fotografiert.
Stilfrage: Klassisches Stufenheck oder Schrägheck samt Klappe und aktivem Spoiler. Foto: Daniela Loof

Im Vergleichstest: Mercedes S-Klasse lang gegen Porsche Panamera Executive

Um ganz entspannt auf wirk­lich große Fahrt zu gehen, greifen jene, die es sich leis­ten können, traditionell zur Mercedes S-Klasse, bevorzugt in der Version mit langem Rad­stand. Wer eine Alternative sucht, guckt vielleicht nicht unbedingt beim Porsche-Händler vorbei, ob­wohl der mit dem Porsche Panamera Exe­cutive einen äußerst interessanten Konkurrenten präsentieren kann.

Wir haben uns die beiden langen Luxus-Liner genau angeschaut und sind mit ihnen auf Reisen ge­gangen. Wie sich der Mercedes S 580 e 4Matic (510 System-PS/375 kW) und der Porsche Panamera 4 E-Hybrid (470 System-PS/346 kW) dabei geschlagen haben, verrät dieser Vergleichstest.

Die Mercedes S-Klasse damals und heute (Video)

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Karosserie: Panamera bietet mehr Platz in Fond und Kofferraum

Dass die beiden Dickschiffe Platz in Hülle und Fülle bieten, darf man bei Außenlängen von mehr als 5,20 m und Radständen jenseits der Drei-Meter-Marke ge­trost voraussetzen. Doch auch wenn die zwei Limousinen ähn­lich stattlich wirken, baut der Mercedes rund acht Zentimeter höher und länger, während der Porsche über die Spiegel gemessen fast sechs Zentimeter breiter ist. Da ist es schon ein wenig überra­schend, dass der Mercedes im In­nenraum spürbar mehr Ellenbo­genfreiheit bietet.

Der Porsche Panamera lässt dafür mit seinem opulenten Beinraum im Fond selbst die Fahrgäste im langen Benz noch nei­disch werden. Damit nicht genug, trumpft das in dieser Klasse unkonventionelle Schrägheck des Porsche auch mit dem geräumige­ren und erheblich variabler nutz­baren Stauraum auf. Allerdings schränkt der unverrückbar auf­recht stehende Mittelteil der ge­teilt umklappbaren Rückenlehnen die Eignung des Panamera als Frachter empfindlich ein.

Der Kofferraum der Mercedes S-Klasse of­feriert lediglich eine kleine Luke zum Durchladen eines Skisacks und fällt wegen der Hybrid-Kom­ponenten mit 350 statt der übli­chen 550 l Volumen beschei­den aus. Die Hochvolt-Akkus unter dem Ladeboden nehmen wertvollen Raum ein, aber zwei Hartschalen-Koffer passen den­noch unter den Deckel.

Mercedes S-Klasse Lang und Porsche Panamera Executive stehen nebeneinander auf einer Straße, von vorne fotografiert.
Foto: Daniela Loof

Geizt der Mercedes beim Volu­men, so legt der Porsche bei der Zuladung Zurückhaltung an den Tag: Unser Testwagen darf vollge­tankt nur noch 375 kg einpacken. Verteilt auf vier Personen und de­ren Gepäck stößt man rasch ans Limit, sofern die Fahrgäste nicht unbedingt von schlanker Statur sind. Der Mercedes bietet mit 544 kg effektiver Zuladung mehr Re­serven und kann überdies mit drei Plätzen im Fond aufwarten. Optio­nal rollt er ebenfalls mit zwei Ein­zelsitzen im Fond vor oder lässt sich sogar mit einem Liegesitz samt Beinauflage hinten rechts konfigurieren.

Auch beim Thema Sicherheit punktet die S-Klasse im Vergleichstest. Es gibt Assis­tenzsysteme für nahezu jede Situ­ation – selbst für automatisierte Spurwechsel auf der Autobahn. Gegen Aufpreis erlaubt das Mer­cedes-Flaggschiff sogar hochauto­matisiertes Fahren (Level 3) bis 95 km/h, aber nur auf der rechten Spur hinter einem vorausfahren­den Fahrzeug und auf dafür frei­gegebenen Autobahn-Strecken in Deutschland. Auf den übrigen Fahrspuren funktioniert das Sys­tem im Stop’n’Go bis 60 km/h (nicht in Baustellen). Dann darf sich der Fahrende anderen Tätigkei­ten widmen und gibt die Verant­wortung an den „Drive Pilot“ ab.

Das kann der Panamera zwar nicht, doch auch er umsorgt die Personen an Bord mit vielseitigen Schutz­mechanismen und umfangrei­chen Assistenzfunktionen. Unter dem Begriff „InnoDrive“ bündelt er Funktionen wie einen Tempo­maten, der sich an Topografie und Streckenverlauf anpasst sowie  Stau-Folgefahren ermöglicht, und wacht an Kreuzungen darüber, niemanden zu übersehen. Den sehr gut funktionierenden, optio­nalen Nachtsichtassistenten hat Mercedes nicht im Sortiment.

Fahrkomfort: Porsche mit besserer Federung, Mercedes mit leiserem Antrieb

Ein weiteres Alleinstellungsmerk­mal des Porsche Panamera bildet in diesem Vergleichstest sein aktives Fahrwerk „Active Ride“ (8324 Eu­ro). Mercedes bietet für die S-Klas­se mit „Active Body Control“ zwar prinzipiell ein ähnliches System an, jedoch nicht in Kombination mit Hybrid-Antrieben. Im Pana­mera hingegen lässt sich das High­tech-Fahrwerk ausschließlich für die Hybrid-Varianten ordern, da es deren 400-V-Technik nutzt. Je eine extrem leistungsstarke Hochvolt-Hydraulikpumpe pro Achse regelt in Millisekunden die Dämpfer in Zug- und Druckstufe. Das erlaubt sowohl eine gesteigerte Fahrdyna­mik als auch einen feineren Kom­fort – inklusive einiger Gimmicks: So hebt sich das Fahrzeug etwa im Stand blitzschnell um mehrere Zentimeter an, sobald man die Tür entriegelt, um einen bequemeren Zustieg zu ermöglichen.

Beim Bremsen hebt sich die Front an, beim Beschleunigen das Heck, um den auftretenden Kräften ent­gegenzuwirken. Dies dient in ers­ter Linie dem Wohlbefinden der Fahrgäste. Ferner wird die Seiten­neigung in Kurven fast vollständig unterbunden respektive je nach Fahrprogramm überkompensiert, ohne synthetisch zu wirken. Dazu später mehr. Gerade bei flotter Fahrweise auf Landstraßen erhöht dies den Komfort enorm, da man an Bord weniger starken Be­wegungen ausgesetzt ist.

Anders sieht das im Mer­cedes aus, der auf winkligen Passa­gen beinahe taumelig wirkt. Be­trachtet man indes den gebotenen Abrollkomfort, ist die luftgefeder­te S-Klasse über jeden Zweifel er­haben und legt jenes Marken-ty­pisch sanftes Wiegen und Wogen an den Tag, das den Gesamtein­druck eines flauschig weichen Set-ups nachhaltig unterstreicht. Auf der Autobahn ist es eher ein Schweben als ein Rollen.

Ein Mann sitzt im Fond des Mercedes S-Klasse Lang.
Foto: Daniela Loof
„Wer einmal auf den Multikontursitzen der S-Klasse Platz genommen hat, will dort gar nicht mehr aufste­hen.“
Martin Urbanke

Der Porsche liegt zwar satt auf der Fahrbahn, federt aber straffer und sorgt so jederzeit für eine optima­le Anbindung an die Straße. Wer von seinem aktiven Fahrwerk er­hofft hatte, es könne Löcher, Rip­pen oder Buckel eliminieren, wird enttäuscht. Magenfreundlicher als das softe Mercedes-Fahrwerk ist es auf Dauer aber dennoch. Der Mercedes bietet dafür einen überragenden Geräuschkomfort. Sowohl im Stand als auch bei 50 km/h sprengen seine Messwerte die Punkteskala unseres Vergleichstests. Sein Kontra­hent ist durchweg präsenter, wenngleich nie störend laut.

Die Komfortsitze des Porsche Panamera über­zeugen durch eine sehr gute Ba­lance aus Seitenhalt und Bequem­lichkeit, verwöhnen mit Massage und Klimatisierung. Doch wer einmal auf den Multikontursitzen der S-Klasse Platz genommen hat, will dort gar nicht mehr aufste­hen. Nur die Abstützung bei dyna­mischer Fahrt dürfte besser sein. Im Fond umschließt der Panamera seine Fahrgäste wie ein Kokon, an Bord der S-Klasse hingegen thront man regelrecht auf den Sitzen.

Motor/Getriebe: S-Klasse fährt souveräner

Ebenso Geschmackssache ist der Sound, den die jeweiligen Antriebe erzeugen. Während der Reihen­sechszylinder des S 580 e sonor seinen Dienst versieht, mit samti­gen Manieren und immensem Punch beeindruckt, neigt der V6 des Panamera 4 E-Hybrid eher zu heiseren, präsenteren Tönen und läuft nicht so flüsterleise wie sein Wettbewerber. Bei geöffneten Klappen des optionalen Sportaus­puffs (3082 Euro) reizt der Porsche Panamera dagegen unter Volllast die Gren­zen dessen aus, was sich für einen Luxus-Liner ziemt, und erfreut sportive Naturen mit kernigen Klängen. Laut wird er aber nicht.

Doch der Panamera klingt nicht nur eifriger, er sprintet auch vehe­menter und erzielt eine höhere Endgeschwindigkeit. Sogar im EV-Modus tritt er kraftvoller an, da seine E-Maschine mit 140 kW (190 PS) mehr Bums hat als der E-Mo­tor im Benz (110 kW/150 PS).

Durch das höhere System-Drehmoment strahlt der Mercedes-Antrieb sei­nerseits mehr Souveränität aus, schaltet sehr früh hoch und läuft extrem sparsam: Auf unserer rund 110 km langen Standard-Testrun­de mit Stadt-, Überland- und Au­tobahnanteilen begnügt sich der 580 e bei geladenem Akku mit sensationellen 2,3 l Superben­zin je 100 km – sowie dem gesam­ten gespeicherten Strom. Ist der Akku leer, steigt der Verbrauch auf 8,6 l. Gemessen an Größe, Ge­wicht und Leistung ein sensatio­nelles Ergebnis. Und: Optional verfügt der Plug-in über eine DC-Ladebuchse und kann damit am Schnelllader mit bis zu 60 kW nachzapfen.

Der Porsche verbraucht mit 3,7 be­ziehungsweise 9,9 l jeweils rund einen Liter mehr – noch dazu teureres Super Plus. Er lädt mit maximal 11 kW per AC-Anschluss.

Fahrdynamik: Porsche auf anderem Level

Der Porsche Panamera Executive fährt auf einer Landstraße, von hinten fotografiert.
Foto: Daniela Loof

Wie nicht anders zu erwarten, schlägt in diesem Kapitel des Vergleichstests die Stunde des Porsche Panamera, der seinen Gegner regelrecht deklassiert. Denn sein Aktiv-Fahrwerk sorgt nicht nur für wohltuende Ruhe im Aufbau, sondern minimiert bei dynamischer Fahrt die Roll- und Nickbewegungen und presst die kurveninneren, entlasteten Räder gezielt an die Fahrbahnoberfläche, um auch noch das letzte Quänt­chen Grip herauszukitzeln.

Das gelingt dem Panamera so überra­gend gut, dass man mit ihm voll­kommen sorglos um die Ecken pfeift und dabei absolut mühelos Kurvengeschwindigkeiten reali­siert, die viele Sportwagen nicht erreichen. Dazu bleibt die Limou­sine selbst bei hektischen Manö­vern und provozierten Lastwech­seln unerschütterlich kursstabil, was bedingungsloses Vertrauen in die Fähigkeiten des Porsche vermittelt.

„Im Fahrdynamik-Kapitel deklassiert der Panamera die S-Klasse regelrecht.“
Martin Urbanke

Die Mercedes S-Klasse hingegen besticht mit einem absolut stoischen Ge­radeauslauf sowie einem verblüf­fend kleinen Wendekreis, was sie jeweils der optionalen Allradlen­kung verdankt. Auch sie umrundet Kurven ungeachtet der ausgepräg­ten Schräglage sicher, doch abrup­tes Bremsen im Kurvenverlauf quittiert der Benz mit sperrigem Unter­steuern, wodurch er etwa auf der Autobahn im Extremfall bis in die Nebenspur abdriften kann.

Zudem erweist sich die Bremse als schwierig zu dosieren: Zunächst spricht sie sehr sanft an, bevor sie ab einem gewissen Pedaldruck re­gelrecht zu verriegeln scheint, um zwar maximale Verzögerung zu liefern, sich aber nicht mehr mo­dulieren lässt – unangenehm. Trotz des Allradantriebs verraucht die Power des Hybrid-Antriebs im Radkasten, wenn die entlasteten Räder am Kurvenausgang zu früh zu viel Drehmoment verkraften müssen. Der Allrad des Porsche hingegen garantiert in jeder Situ­ation volle Traktion.

Umwelt/Kosten: Geringer Unterschied

Dass Limousinen aus dem Luxus-Segment mit rund 500 PS starken Antrieben teuer sind, ist keine Überraschung. Zudem fallen die Aufpreise für die sicherlich hoch­karätigen Extras ebenfalls happig aus: Porsche verlangt beispiels­weise für das Aktiv-Fahrwerk mehr als 8000 Euro, Mercedes stellt für den „Drive Pilot“ fast 6000 Euro in Rechnung.

Daher ergeben sich letztlich nur geringe Unterschiede in der Kos­tenbilanz des Vergleichstests, wobei die Mercedes S-Klasse in erster Linie mit den niedrigeren Energiekosten und den längeren Garantiefristen punktet, während der Panamera in der Versicherung günstiger ist.

Fazit

Die Langversion des Mer­cedes S 580 e 4Matic stellt einmal mehr unter Beweis, dass der Haubenstern im Luxus-Segment zeigt, wo es lang geht. Der über­ragende Fahrkomfort und der bärenstarke, durch und durch kultivierte sowie überaus sparsame Sechs­zylinder-Hybrid-Antrieb dieser S-Klasse sind ab­solut erstklassig. Doch der Porsche Pana­mera 4 E-Hybrid Executive bleibt stets in Schlagdis­tanz, offeriert ähnlich viel Platz. Er definiert Komfort etwas anders, aber nicht minder überzeugend, und weist den Rivalen in sämtlichen dynamischen Disziplinen mit aller Deut­lichkeit in seine Schranken.

Messwerte

AUTO ZEITUNG 2/2026

Mercedes S 580 e 4Matic Langversion

Porsche Panamera 4 E-Hybrid Executive

Technik

Motor

R6, 4V, Turbo, elektr. Verdichter

V6, 4V, Biturbo

Hubraum

2999 cm³

2894 cm³

Bohrung / Hub

94,3 / 82,0 mm

84,5 / 86,0 mm

Leistung Verbrenner

270 kW / 367 PS, 5500–6100 /min

224 kW / 304 PS, 5400–6700/min

Max. Drehmoment Verbrenner

500 Nm, 1600–450 /min

420 Nm, 1900–4800 /min

Leistung E-Motor

110 kW / 150 PS

140 kW / 190 PS, 3200 /min

Max. Drehmoment E-Motor

440 Nm

450 Nm, 700–2971 /min

Systemleistung

375 kW / 510 PS

346 kW / 470 PS

Systemdrehmoment

750 Nm

650 Nm

Batterie

Lithium‑Ionen

Lithium‑Ionen

Spannung / Kapazität netto

388 V / 21,96 kWh

370 V / 21,8 kWh

Max. Ladeleistung AC / DC

11 kW / 60 kW (opt.)

11 kW / –

Kraftübertragung

Getriebe

9‑Gang Automatik

8‑Gang Doppelkupplung

Antrieb

Allrad

Allrad

Fahrwerk

Radaufhängung

Vorn: Vierfachlenkerachse; hinten: Mehrfachlenkerachse; rundum: Luftfederung mit Niveauregulierung, adapt. Dämpfer; ESP

Vorn: Doppelquerlenker; hinten: Mehrfachlenkerachse; rundum: Luftfederung m. Niveaureg., aktive Dämpfer (Opt.), PSM (ESP)

Lenkung

Servo, el.-mechanisch; Allradlenkung (10°, Opt.)

Servo, el.-mechanisch; Allradlenkung (Opt.)

Bremsen

Scheiben, innenbel., gel. (Opt.), ABS, Bremsassist.

Scheiben innenbel.; ABS, Bremsassistent

Serienbereifung

rundum: 255/45 R 19

vorn: 265/45 ZR 19, hinten: 295/40 ZR 19

Testbereifung

rundum: 255/45 R 19 Y

vorn: 275/35 ZR 21 Y, hinten: 325/30 ZR 21 Y

Reifen

Pirelli P Zero PZ4 PNCS MO-S

Continental Sport Contact 7 ND0

Maße & Gewichte

Außenmaße (L / B / H)

5289 / 1957 ² / 1503 mm

5202 / 1983 ² / 1425 mm

Radstand

3216 mm

3100 mm

Kofferraumvolumen

350 l

430 – 1385 l

Leergewicht Werk / Test

2395 / 2526 kg

2325 / 2430 kg

Zul. Gesamtgewicht ¹

3070 kg

2805 kg

Effektive Zuladung

544 kg

375 kg

Anhängelast ¹ (gebr. / ungebr.)

– / –

– / –

Dachlast ¹ / Stützlast ¹

100 kg / –

– / –

Wendekreis links / rechts

10,8 / 10,8 m

11,7 / 11,8 m

Fahrleistungen

0 – 50 km/h

2,2 s

1,4 s

0 – 100 km/h

5,1 s

4,1 s

0 – 200 km/h

16,2 s

15,7 s

Höchstgeschwindigkeit ¹

250 (el.: 140) km/h

280 (el.: 140) km/h

Handlingkurs (Contidrom)

1:44,4 min

1:39,8 min

Slalom (Pylonenabstand 18 m)

63,3 km/h

67,9 km/h

Bremswege

aus 100 km/h kalt / warm

33,8 / 33,6 m

33,5 / 31,9 m

aus 50 / 150 km/h kalt

8,8 / 75,3 m

8,6 / 72,2 m

Innengräusche

Standgeräusch

37 dB(A)

41 dB(A)

bei 50 km/h

51 dB(A)

55 dB(A)

bei 100 / 130 km/h

60 / 65 dB(A)

65 / 69 dB(A)

Verbräuche

Testverbrauch

5,5 l S und 11,0 kWh / 100 km

6,8 l SP und 10,9 kWh / 100 km

WLTP-Verbrauch ¹

5,3 l S und 8,4 kWh / 100 km

6,1 l SP und 9,1 kWh / 100 km

CO2 Test ³ / WLTP ¹

170 / 60 g/km

201 / 72 g/km

Tankinhalt ¹

67 l

80 l

Reichweite gesamt

870 km

871 km

Reichweite elektr. Test / WLTP ¹

91 / 106 km

79 / 94 km

¹ Werksangaben; ² mit angeklappten Spiegeln; ³ äquivalent gemäß deutschem Strommix (363 g CO2 / kWh)

Ausstattung/Preise

Mercedes S 580 e 4Matic Langversion

Porsche Panamera 4 E-Hybrid Executive

Grundpreis

144.692 €

141.100 €

Testwagen-Optionen

Antrieb

Bremsanlage (verstärkt)

298 €

Fahrwerk

8324 € ⁴

Hinterradlenkung

2678 € ¹

1786 €

Reifen

988 € ²

2689 € ⁵

Sitze

2380 € ³

1302 € ⁶

Aufpreis

6344 €

14.101 €

Bewerteter Preis

151.036 €

155.201 €

 ¹ 10°-Hinterradlenkung (1547 €) zzgl.; 360°-Parkassistent inkl. 360°-Kamera (1131 €); ² AMG-Felgen

(19") mit Sportreifen; ³ Aktiv-Multikontursitze; Active Ride; 21-Zoll; 14-Wege-Komfortsitze

Ausstattung

Audio-Soundsysteme

S / 6539 € ¹

S / 1470 / 6802 € ²

Fahrassistent, autonom

5950 € (Drive Pilot)

Fond-Rollos (Seiten, hinten)

1303 €

Serie

HD-Matrix-Licht

2249 €

2356 €

Massagesitze, v. / h.

2380 / 2023 €

4213 €

Lackierung, optional

1488 – 11.781 €

1238 – 9687 €

Nachtsichtassistent

2559 €

Liegesitz m. Beinaufl. (h. r.)

1250 €

Panorama-Glasdach

1940 €

Serie

Rearseat-Entertainment

4034 €

2248 €

¹ Serie: Burmester 3D-Surround mit 15 Lautsprechern, 710 W, optional: Burmester 4D-Surround

mit 31 Lautspr., 1750 W;  ² Serie: 10 Lautspr., 150 W, optional: Bose Surround mit 14 Lautspr.,

710 W (1470 Euro) oder Burmester 3D-Surround mit 21 Lautsprechern, 1455 W (6802 Euro)

Wartung / Rabatt / Wertverlust

Werkstattkosten ¹

1214 €

1136 €

Rabatt ²

k. A.

k. A.

WV nach 4 Jahren ³ / 20.000 km p.a.

60,1 % / 86.960 €

54,6 % / 77.041 €

 ¹ Wartungskosten pro Jahr einschl. üblicher Verschleißteile ohne Reifen, ermittelt durch den

ADAC;  ² Quelle: www.meinauto.de; zzgl. eventuell anfallender Überführungskosten, ³ ermittelt

durch die Deutsche Automobil Treuhand (DAT)

Versicherung / Steuern pro Jahr

HP / VK / TK Typklassen

21 / 29 / 31

22 / 28 / 29

HP / VK / TK Kosten

830 / 1903 / 1038 €

876 / 1497 / 564 €

Abgasnorm / Steuer

Euro 6 / 60 €

Euro 6 / 58 €

Gesamtbewertung

Punkte max.

Mercedes S 580 e 4Matic Langversion

Porsche Panamera 4 E-Hybrid Executive

Karosserie

1000

721

700

Fahrkomfort

1000

896

836

Motor / Getriebe

1000

752

747

Fahrdynamik

1000

771

854

Eigenschaftswertung

4000

3140

3137

Kosten / Umwelt

1000

197

184

Gesamtwertung

5000

3337

3321

Platzierung

1

2