Mercedes-Maybach S600 Emperor: S-Klasse als Schurken-Mobil
Ein Mercedes-Maybach S 600 ist schon von Haus aus ziemlich luxuriös. Doch das reichte Scaldarsi Motors anscheinend nicht, weshalb der Veredler das Maybach-Schlachtschiff im Jahr 2016 noch zusätzlich mit Gold, Krokodilleder und 900-PS-V12 zum Emperor aufmotzte.
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Der dicke Mercedes-Maybach S 600 von Scaldarsi-Motors wollte seine Serien-Kollegen in fast allen Bereich übertrumpfen. Und weil Kitsch und Kunst manchmal dicht beieinander liegen, soll hier keine Aussage über den Geschmack der eventuellen Kundschaft geäußert werden. Klar ist aber auch: Nur weil jemand ein paar Millionen in Gold und Leder-Applikationen gesteckt hat, muss das Ergebnis noch lange nicht gefallen.
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In diesem speziellen Fall ist es Gold mit 24 Karat, das an zahlreichen Stellen des "Emperor I" getauften Mega-Maybachs glänzt und funkelt. Und auch darüber hinaus gibt es die eine oder andere Modifikation, die den S 600 von Stufe "königlich" auf "imperial" levelt. 900 PS (662 kW) und 1200 Nm (Unterschied zwischen Leistung und Drehmoment erklärt) schlummern zum Beispiel im eingebauten Brabus-V12, der das brachiale Luxus-Geschoss in nur 3,7 s von 0 auf 100 km/h katapultieren soll.
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Der Mercedes 560 SEC von Bruno Sacco im Fahrbericht (Video):

Trotz 900-PS-V12 ist es still geworden um den Maybach S 600 Emperor von Scaldarsi
Einige optische Erinnerungen an den zugrunde liegenden Mercedes-Maybach S 600 sind noch zu sehen, so etwa an den Frontscheinwerfern und Rücklichtern. Alles andere ist handgemacht und maßgeschneidert, vom überdimensionierten Kühlergrill, über die riesigen Lufteinlässe bis hin zu den zahlreichen in Altgold gehaltenen Applikationen, die laut Scaldarsi Motors allesamt von den "besten Künstlern und Manufakturen der Welt" gefertigt und angebracht wurden.
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Mittlerweile ist deren Glanz aber verblasst, denn seit der Präsentation im Jahre 2016 ist es totenstill um den Emperor geworden. Man darf stark anzweifeln, dass überhaupt ein Exemplar, geschweige denn die gesamte anvisierte Kleinserie von zehn Stück, jemals die Hallen der kanadisch-arabischen Firma verließ. Vielleicht symbolisierte der Benz mit Bösewicht-Flair selbst für die schillerndsten Figuren zu viel Prunk. Denn für die Kundschaft plante man goldene USB-Sticks, eine Emperor-Rolex und sogar Reisetaschen aus Krokodilleder.













