Mercedes GLA (2027): Erste Bilder & Infos

Mercedes erneuert seine Kompaktklasse. Nach dem CLA und CLA Shooting Brake folgt in naher Zukunft auch der Mercdes GLA (2027) – sowohl als Verbrenner als auch mit elektrischen Antrieben. Was erste Erlkönigfotos über das SUV verraten!

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Blick von schräg vorne auf den Erlkönig des Mercedes GLA (2027).
Mercedes GLA (2027) Foto: SH Proshots

Der Mercedes GLA baut wie der CLA auf der MMA-Plattform auf. Erste Erlkönigbilder legen nahe, dass der Marktstart schon in greifbare Ferne gerückt ist! 

Blick von der Seite auf den Erlkönig des Mercedes GLA (2027).
Mercedes GLA (2027) Foto: SH Proshots

Der GLA soll sowohl mit elektrischen Antrieben als auch als Verbrenner kommen, jeweils höchstwahrscheinlich vom CLA adaptiert.

Blick von schräg hinten auf den Erlkönig des Mercedes GLA (2027).
Mercedes GLA (2027) Foto: SH Proshots

Die Elektrovarianten setzen demnach allesamt auf ein 800-V-Bordnetz und bieten eine Ladeleistung von bis zu 320 kW.

Blick von hinten auf den Erlkönig des Mercedes GLA (2027).
Mercedes GLA (2027) Foto: SH Proshots

Markant gestaltete, neue Heckleuchten mit Mercedesstern-Signatur.

Blick von schräg vorne auf den fahrenden Erlkönig des Mercedes GLA (2027).
Mercedes GLA (2027) Foto: SH Proshots

Ein weiterer Erlkönig zeigt sich mit anders positionierten Lufteinlässen.

Blick von schräg hinten auf den fahrenden Erlkönig des Mercedes GLA (2027).
Mercedes GLA (2027) Foto: SH Proshots

Das und die großen Felgen könnten entweder auf eine stärkere Standardmotorisierung oder auf ein AMG-Pendant hindeuten.

Preis: Mercedes GLA (2027) ab rund 50.000 Euro?

Rundumschlag in Stuttgart: Nachdem mit dem Mercedes CLA 2025 die neue Fahrzeugplattform MMA (Mercedes-Benz Modular Architecture) debütierte, zieht der Hersteller mit weiteren Modellen nach. Auch die neue Generation des Kompakt-SUV Mercedes GLA wird auf der MMA aufbauen, die vornehmlich für elektrische, aber eben auch für Verbrennerantriebe ausgelegt ist. Demnach erwarten wir auch für den GLA die beiden verschiedenen Antriebsformen. Wie beim CLA dürften beide Antriebsvarianten unter demselben Namen firmieren, wobei das rein elektrische Modell einen EQ-Namenszusatz trägt.

Wenngleich unserem Fotografen schon zwei Erlkönige vor die Linse gefahren sind, müssen wir uns mit dem Marktstart wohl noch etwas gedulden. Einen offiziellen Starttermin gibt es Stand Oktober 2025 noch nicht. Wir gehen aber davon aus, dass der neue GLA nicht vor 2027 auf der Straße zu sehen sein dürfte. Wohin die Reise beim Preis gehen dürfte, zeigt uns ebenfalls der CLA, den wir hier näher behandeln. Er startet als Elektriker bei 46.950 Euro, der Verbrenner – dessen endgültige Preise noch bekannt gegeben werden – soll mit unter 46.500 Euro kaum günstiger sein. Der Mercedes GLA könnte sich dann leicht darüber positionieren, unweit der 50.000-Euro-Marke (alle Preise Stand: Oktober 2025).
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Der Mercedes CLA EQ (2025) im Fahrbericht (Video):

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Antriebe: Verbrenner und E-Antriebe gelten als gesetzt

Da sich der Mercedes GLA (2027) die technische Plattform und somit auch die Antriebsvarianten mit dem CLA teilt, gehen wir davon aus, dass die Motorenpalette und -vielfalt aus der kompakten Limousine nahtlos übernommen wird. Diese ist in drei Leistungsstufen verfügbar, die von 165 kW (224 PS) im CLA 200 bis 260 kW (354 PS) im CLA 350 4Matic reichen. Allesamt verfügen sie über ein 800-V-Bordnetz und erreichen Ladeleistungen von bis zu 320 kW. Die Batterien reichen bis zu einer Nettokapazität von 85 kWh, wodurch beim CLA Reichweiten von bis zu 792 km (je nach Variante) realisiert werden sollen. Der GLA dürfte diese Reichweite aufgrund seiner höheren Bauweise nicht erreichen.

Über die Verbrennervarianten des Mercedes GLA wissen wir noch nicht allzu viel, zumal der Hersteller schon beim CLA mit Informationen knausert. Wir wissen, dass mit dem CLA ein neu entwickelter 1,5-l-Vierzylinder-Benziner zum Einsatz kommen wird, der in mehreren Leistungsstufen angeboten und stets von einem 48-V-Mildhybrid-System unterstützt wird. Die elektrische Zusatzleistung beträgt 20 kW (27 PS), während die Motorleistung mit 136 PS (100 kW), 163 PS (120 kW) und 190 PS (140 kW) angegeben wird. Auch diese dürfte der verbrennende GLA ausnahmslos übernehmen.

Die Konkurrenten:

Exterieur: Neue Designsprache hält Einzug

Da die von unserem Fotografen erwischten Erlkönige des Mercedes GLA (2027) noch vollflächig abgeklebt sind, lässt sich über das finale Design nur spekulieren. Proportionen sowie die Leuchtengrafiken lassen sich aber schon jetzt deutlich erkennen. So erhält der GLA einen ähnlichen "Blick" wie der CLA und auch die sternförmige Lichtsignatur wird von der kompakten Limousine übernommen. Löcher in der Frontschürze lassen erahnen, wo sich der Kühlergrill und weitere Luftöffnungen befinden werden – dabei fällt auf, dass wir mit den beiden Erlkönigen sowohl den Verbrenner als auch das E-Modell eingefangen haben dürften.

Im Profil zeigt der GLA eine geschwungene Dach- und Schulterlinie, während das Heck gänzlich neue Rückleuchten beherbergt, die leicht eckig gezeichnet werden und ebenfalls den Mercedes-Stern als Lichtsignatur beinhalten. Der ausladende Dachkantenspoiler fällt hier ebenso auf wie weit hochgezogene Stoßstange.

Interieur: Minimale Änderungen zum CLA-Innenraum erwartet

Das Armaturenbrett des Mercedes CLA EQ (2025).
Foto: Mercedes

Auch im Innenraum dürfte sich der Mercedes GLA (2027) nicht allzu weit vom CLA-Interieur (Bild oben) entfernen, zumal die Limousine doch mit den flammneuen Armaturen und dem neuen MB.OS-Betriebssystem präsentiert. Die Bedienung erfolgt im CLA über den "MBUX-Superscreen", der mit einer 10,25-Zoll-Instrumententafel sowie einem zentralen 14-Zoll-Touchscreen versehen ist – auf Wunsch wird die Person auf dem Beifahrersitz durch einen zweiten 14-Zoll-Bildschirm unterhalten. Das Platzangebot dürfte naturgemäß großzügiger ausfallen als noch in der Kompaktlimousine, was sowohl für die fünf Sitzplätze als auch den Kofferraum gilt. Dessen Stauvolumen betrug im Falle des Vorgängers je nach Motorisierung 385 bis 1430 l.