Mercedes E-Klasse (2027): Erlkönigfotos & Einordnung zum EQ
Nachdem ein erstes Mule unter der Karosserie des Vorgängers bereits auf eine elektrische Mercedes E-Klasse hindeutete, folgen nun erste Erlkönigfotos des EQ. Ein Marktstart wirkt 2027 realistisch. Das wissen wir bereits zum EQE-Nachfolger!
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Mercedes E-Klasse EQ könnte 2027 starten, Preis noch offen
Bis zum Modellwechsel der verbrennenden Mercedes E-Klasse ist es noch ein wenig hin, denn erst 2023 hat der schwäbische Hersteller seine Oberklasse-Limousine neu aufgesetzt. Ein Facelift kommt also frühestens ab 2027 infrage. Und nun geht es ans Eingemachte, denn: Nachdem unser Erlkönig-Fotograf bereits ein Entwicklungsfahrzeug unter der Karosserie des elektrischen EQE gesichtet hatte, folgte im Oktober 2025 ein elektrischer E-Klasse-Erlkönig mit eher konventionell gezeichneter Silhouette. Das festigt die These, dass das kommende Modell ähnlich wie CLA oder GLC mit selbem Modellnamen und selbem Auftritt als Verbrenner und E-Auto startet. Hintergrund ist, dass Mercedes die EQ-Modelle in dieser Form und mit dieser Nomenklatur mittel- bis langfristig nicht weiterführen wird. Preislich dürfte sich die elektrische E-Klasse – dann wohl unter dem Namen Mercedes E-Klasse EQ – nicht allzu weit vom Vorgänger Mercedes EQE entfernen, der mit mindestens 67.187 Euro im Konfigurator steht (Stand: Dezember 2025).
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Das Mercedes E-Klasse T-Modell (2023) im Video:

Antriebe: Umstieg auf GLC EQ-Technik?
Die verbrennende Mercedes E-Klasse wird also höchstwahrscheinlich 2027 um ein Elektromodell erweitert. Gerüchten zufolge könnte sich das Oberklasse-Modell die neueste Ausbaustufe der MB.EA-Plattform mit dem Vorreiter GLC EQ teilen. Das würde auch den ohnehin fälligen Schritt von den 400 V des EQE zur moderneren 800-V-Technik bedeuten, womit der GLC Ladeleistungen von bis zu 330 kW realisiert. Auch was den Antrieb angeht, lohnt sich vermutlich eher ein Blick ins Portfolio des Mittelklasse-SUV als in das des Vorgängers. Der GLC wartet zur Einführung als 400 4Matic mit 360 kW (489 PS) auf und mit effizienzsteigernden Lösungen wie dem automatisch zuschaltenden Allradantrieb oder dem Zweigang-Getriebe. Im Groben wirkt das auch für die E-Klasse EQ realistisch, doch wie beim mutmaßlichen Plattformbruder ist mit weiteren Antrieben unter- und oberhalb zu rechnen. WLTP-Radien jenseits der 700 km dürften zumindest in den reichweitenstärksten Varianten als gesetzt gelten.
Die Konkurrenten:
Exterieur: Konventionelle Limousine
Der gesichtete Erlkönig der Mercedes E-Klasse EQ ist noch stark getarnt und lässt noch wenige Rückschlüsse zur Optik des Serienmodells zu. Fest steht aber: Mercedes hat sich für den kommenden Oberklasse-Elektriker von der extrem rundlichen Formsprache des EQE verabschiedet und setzt auf eine konventionellere Limousinen-Karosse. Das noch größte Fragezeichen steht derweil über dem Kühlergrill der E-Klasse: Bekommt der Neue auch eine beleuchtete XXL-Front wie der GLC oder hält es Mercedes bei der Limousine dezenter?
Interieur: Viel Bildschirm in der E-Klasse zu erwarten

Im Innenraum der kommenden Mercedes E-Klasse dürfte Stuttgart weiterhin auf große Bildschirmflächen setzen. Auch ein durchgehender "MBUX Hyperscreen" dürfte zumindest optional Einzug finden (siehe obiges Foto des GLC-Screens). In Sachen Infotainment rechnen wir mit der neuesten Ausbaustufe des hauseigenen Betriebssystems, das an die Smartphone-Bedienung erinnert und nach der "Zero Layer"-Logik alle wichtigen Funktionen mit einem Klick auswählbar machen soll. Das Kofferraumvolumen dürfte sich angesichts der Karosserieform eher an den bis zu 540 l der verbrennenden E-Klasse orientieren als an den 430 l des bisherigen EQE. Sollte die elektrische E-Klasse auch als T-Modell kommen – was wahrscheinlich wirkt, – könnten die bis zu 615 l des aktuellen Verbrenner-Kombis als Orientierung dienen.












