Elektrische Mercedes C-Klasse: Wie teuer ist sie wirklich?
Im April 2026 zog Mercedes das Tuch von der ersten elektrischen C-Klasse, Anfang Mai folgt der Bestellstart und damit auch die erste offizielle Preisinfo. So teuer ist der C 400 4Matic.
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Neuer Auftritt, neuer Antrieb, neues Infotainment – bis auf Modellnamen und Segment hat die elektrische Mercedes C-Klasse nicht viel mit ihrem Verbrenner-Pendant gemein. Mit der Weltpremiere gewährte uns Stuttgart im April 2026 nicht nur einen Blick aufs Design, sondern verrät auch die technischen Daten des C 400 4Matic-Modells.
Anfang Mai findet die Mittelklasse-Limousine nun ihren Weg in den deutschen Konfigurator. Die Preise starten bei 67.711 Euro für den Kauf und 470 Euro pro Monat im Leasing. Der Leasing-Tarif setzt eine Sonderzahlung von 20 Prozent und eine Laufzeit drei Jahren mit einer Gesamtlaufleistung von 45.000 km voraus (alle Preise: Stand Mai 2026).
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Mercedes C-Klasse: Preisvergleich von E-Auto & Verbrenner
Klar, ein Schnäppchen ist ein neuer Mercedes nie – aber wie teuer ist die elektrische C-Klasse im Vergleich zum Verbrenner? In der Basis startet die derzeitige C-Klasse als C 180 (1,5-l-Vierzylinder, 193 PS/142 kW) bei 48.213 Euro. Klettert man die Modell-Leiter bis zum äquivalenten C 400 e 4Matic nach oben – übrigens dem stärksten Nicht-AMG, – landet man bei saftigen 73.429 Euro. Durch einen Hersteller-Rabatt ist der C 400 derzeit ab 66.820 Euro zu haben und damit auf Augenhöhe mit dem Elektromodell. Leistungstechnisch kann der 2,0-l-Plug-in-Hybrid mit 381 PS (280 kW) dem elektrischen C 400 dennoch nicht das Wasser reichen.
Die elektrische C-Klasse fährt als 400 mit je einem E-Motor pro Achse und automatisch zuschaltendem Allradantrieb vor. Als maximale Systemleistung gibt der Hersteller 360 kW (489 PS) an, als Drehmoment bis zu 800 Nm. Eine Zweigang-Automatik soll die Effizienz steigern und sorgt in Verbindung mit einer Nettokapazität von 94 kWh für WLTP-Reichweiten von 592 bis 762 km.
Was ist drin? Serien- und Zusatzausstattung des C 400 EQ
Zur Serienausstattung des Mercedes C 400 4Matic EQ gehören etwa ein Panorama-Glasdach, beheizte und elektrisch einstellbare Vordersitze, ein 10,3-Zoll-Fahrerdisplay sowie ein 14-Zoll-Touchscreen, eine Rückfahrkamera und ein Totwinkel-Assistent.
Bucht man für 1785 Euro den MB.Drive Assist dazu, sind auch ein Spurwechsel- und Lenkassistent mit an Bord. Gegen 690 Euro fährt die C-Klasse mit automatisiertem Parkassistenten und 360°-Kamera vor. Für ein Head-up-Display werden zusätzliche 1250 Euro fällig und für den MBUX Hyperscreen, also eine 39,1 Zoll große Bildschirmeinheit über das gesamte Armaturenbrett, 1488 Euro (siehe folgendes Foto).

Dürfen nicht fehlen: AMG Line & AMG Line Plus
Wer einen sportlicheren Auftritt sucht, greift wie gewohnt zu AMG Line und AMG Line Plus. Erstere bringt unter anderem 19-Zöller, ein Sportlenkrad, künstlichen Motorsound sowie verschiedene Zierelemente mit. Die AMG Line setzt die Buchung des entsprechenden Sportsitz-Pakets voraus, wodurch es mit einer Summe von 4582 Euro zu Buche schlägt.
Die AMG Line Plus baut auf der AMG Line sowie einem weiteren Ausstattungspaket mit diversen Zusatzbeleuchtungen etwa am Kühlergrill auf, womit es den Basis-400er um insgesamt 11.127 Euro verteuert. Dafür gibt es neben AMG Line-Features und viel Illumination auch 20-Zöller, rote Sicherheitsgurte, eine dezente Abrisskante am Heck sowie weitere Akzente und Zierelemente.
Weitere Infos zur elektrischen Mercedes C-Klasse gibts in unserer ausführlichen Vorstellung.
Fazit
Die C-Klasse dürfte auch als E-Auto nicht die erste Wahl für Studierende oder Sparsame werden, erstaunlicherweise ist sie als C 400 4Matic aber ähnlich eingepreist wie der deutlich ältere Verbrenner. AMG Line und AMG Line Plus treiben die Preise zügig in die Höhe, sind allerdings angesichts der Serienausstattung auch purer Luxus. Nun bleibt abzuwarten, wie viel günstiger Mercedes die schwächeren Motorisierungen anbietet.









