Manhart MH3 3.5 Turbo: Der stärkste M3 E30 mit H-Kennzeichen
Mit dem Manhart MH3 3.5 Turbo besinnt sich der Tuner auf seine Ursprünge zurück. Der BMW M3 (E30) erhält nicht nur einen gewaltigen wie geschichtsträchtigen Motor, sondern gleich noch eine auffällige Optik mit dazu!
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.
H-fähiges Tuning für den BMW M3 (E30): Manhart MH3 3.5 Turbo
Gib mir ein M! Gib mir ein H! Der Name dieser mattgrünen Manhart-Kreation ist durchaus wörtlich zu nehmen: Die Wuppertaler Tuning-Schmiede hat den ersten BMW M3 (E30) als Manhart MH3 3.5 Turbo maximal M-ifiziert, ohne das H-Kennzeichen des Klassikers aufs Spiel zu setzen. Den Segen eines H-Gutachtens mag man schon auf den ersten Blick gar nicht für möglich halten, so tief wie die folierte Sportlimousine auf ihren Manhart-19-Zöllern kauert. Die Frontspoilerlippe besteht ebenso aus Kohlefaser wie der Heckflügel, der den wilden M3 Sport Evolution zitiert. Ein effektheischendes Kontrastprogramm in Rot zieht Manhart nicht nur an den Spoilern, sondern auch an den Felgenrändern sowie den Stoßfängern durch.
Auch interessant:
- Manhart MH5 900E: BMW M5 auf über 900 PS gepumpt
- Bis zu 922 PS: Manhart holt aus dem BMW M4 alles raus
- Stärker als der M5 CS: M3 Touring mutiert zum Manhart MH3 650
Ein weiteres optisches Highlight stellt der hauseigene Doppelauspuff dar, der auch einen gewissen Teil zur Mehrleistung beitragen dürfte. Hauptursache für eine nahezu verdoppelte PS-Leistung von maximal 238 PS (175 kW) auf 405 PS (298 kW) ist aber ein gewisser Sechszylinder im Motorraum. Statt des hochgeadelten und hochdrehenden Serien-Vierzylinders (S14), der in seiner Leistungsausbeute aber nunmal begrenzt ist, thront das aufgeladene Aggregat aus dem Alpina B7 S Turbo auf BMW 5er-Basis (E12) unter der Haube. Der rüstige Reihensechszylinder kam schon anno 1981 auf 330 PS (243 kW) sowie 500 Nm Drehmoment und verhalf dem somit 260 km/h flotten 5er damit zum Titel "schnellste Serienlimousine der Welt".
Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon
Der BMW M5 (2024) im Fahrbericht (Video):

Reihensechser mit Turbo & Ladeluftkühler für 405 PS
Heute steht der Reihensechser im Manhart MH3 3.5 Turbo noch besser im Futter, weil der Tuner nochmal Hand anlegte an den K27-Turbolader und den Ladeluftkühler. Bis zu 405 PS (298 kW) und 650 Nm stehen nun unter dem Gasfuß bereit, wenn das Dampfrad hinter dem Aschenbecher voll aufgedreht wird und der Lader maximalen Druck aufbauen darf. Die satte Power darf ganz traditionell über ein Fünfgang-Schaltgetriebe samt Sperrdifferenzial an die Hinterachse des BMW M3 (E30) portioniert werden.
Auch interessant:
- H7- und H4-Birnen legal auf LED-Technik umrüsten
- Strenge Regeln für Klappenauspuffanlagen und Soundgeneratoren
- Fahrwerkstuning: So tief darf ein Auto liegen
Damit der Manhart MH3 3.5 Turbo nicht zum neusten Star der berüchtigten Nordschleifen-Fail-Videos avanciert, verpasst der Betrieb aus Wuppertal der DTM-Legende 215er-Gummis vorne und 245er hinten. Dazu gesellt sich ein H&R-Gewindefahrwerk sowie eine verstärkte Bremsanlage mit 4-Kolben-Brembos vorne und gelochten Bremsscheiben rundum.
Im herrlich rot belederten Innenraum verraten neben dem Dampfrad auch das Motor-Display in der Luftdusche, der Tacho bis 360 km/h und nicht zuletzt Alu-Pedale, Manhart-Schaltknauf und Sportlenkrad, wozu die Sportlimousine fähig ist. Genau genommen offenbart aber nicht einmal Manhart Fahrleistungen zum MH3 Turbo 3.5. Mit Hinblick auf die serienmäßigen Daten des BMW M3 (E30) (von 0 auf 100 km/h in 6,5 s, 248 km/h Spitze) dürfen wir schon mit deutlich mehr Speed rechnen.













