Lego Technic McLaren P1 im Aufbau-Test: Unser Fazit

Mit dem Bausatz des McLaren P1 setzt sich Lego Technic ein Denkmal. Das 450 Euro teure Set ist nur bedingt etwas für Kinder.​ Wir zeigen im Test, was das Lego-Hypercar zu bieten hat.

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Das Bild zeigt den Lego Technic McLaren P1 von schräg hinten rechts.
Der Lego Technic McLaren P1 im Test Foto: Johannes Riegsinger

Das komplett zusammengebaute Lego-Modell des McLaren P1 verfügt über viele originalgetreue Details und Funktionen.

Das Bild zeigt den Lego Technic McLaren P1 von schräg vorne links.
Der Lego Technic McLaren P1 im Test Foto: Johannes Riegsinger

Der Lego-McLaren darf durchaus als Vitrinen-tauglich gelten.

Das Bild zeigt das linke Vorderrad des Lego Technic McLaren P1.
Der Lego Technic McLaren P1 im Test Foto: Johannes Riegsinger

Nahaufnahme der montierten Räder mit den detaillierten Felgen des Lego McLaren P1.

Das Bild zeigt das Heck des Lego Technic McLaren P1 von schräg oben rechts im Detail.
Der Lego Technic McLaren P1 im Test Foto: Johannes Riegsinger

Am Heck deutlich zu erkennen: Die markant geschwungenen Heckleuchten, die dem Originalfahrzeug nachempfunden sind.

Das Bild zeigt den Lego Technic McLaren P1 während des Aufbaus. Neben dem aufgebauten Heck des Modells liegt die Bauanleitung.
Der Lego Technic McLaren P1 im Test Foto: Johannes Riegsinger

Man sollte für den Bau des fast 4000 Teile starken Sets am besten mehrere Tage einplanen.

Das Bild zeigt den Lego Technic McLaren P1 während des Aufbaus. Im Vordergrund liegt die Anleitung.
Der Lego Technic McLaren P1 im Test Foto: Johannes Riegsinger

Die Anleitung ist übersichtlich und die Bauschritte einfach erklärt.

Langsam kommt die "Generation Lego" in ein Alter, in dem selbst ein Technic-Baukasten für weit über 400 Euro bezahlbar scheint und die dänische Spielstein-Firma nutzt das konsequent. Bereits seit längerer Zeit hat Lego mit den "Supercar"-Bausätzen selbstentworfener Modelle den Spieltrieb von Heranwachsenden bedient, aber erst mit den einfallsreich konstruierten Repliken zeitgenössischer Sportwagen war "der Lego-Kasten" bereit für Erwachsene. Bugatti, Ferrari, Lamborghini, Porsche – kaum eine Exklusiv-Marke, die sich nicht bei Lego gemeldet hat und den Entwurf eines eigenen Lego-Modells mit Daten und Markenrechten unterstützt. Die Lego Technic-Autos sind Kult. Wir haben ein besonderes Modell unserem Test unterzogen.

Mit dem neuen Bausatz eines McLaren P1-Hypercars schießt Lego nämlich wieder einmal den Vogel ab. Das Modell mit seinen sagenhaften 3893 Teilen und Abmessungen von 59 x 25 x 14 cm darf als mehrtägiges Feierabend-Projekt und durchaus Vitrinen-tauglich (hier unsere Tipps zum Ausstellen von Lego-Autos) gelten.

Fast 4000 Teile und eine schicke Verpackung: Lego-McLaren P1 im Test

Wenn man den mächtigen Karton vor sich hat, überlegt man sich übrigens neben aller Vorfreude ganz schnell, wie diese ebenso exklusiv wie wertig gestaltete Verpackung in ein späteres Display integriert werden könnte. Die Kiste sieht einfach schick aus. Öffnen ist extrem lecker – da klappen aufwändig bedruckte Papierflügel auf, zeigen auf der Außenseite das Originalfahrzeug und auf der Innenseite Fotos des fertigen McLaren-Modells. Drei große Innenkartons beherbergen die Einzelteile, die wiederum nach Bausegmenten geordnet in vielen, durchnummerierten Tüten stecken. Man muss also nicht 3893 Teile auf den Schreibtisch schütten und beim Bauen das gerade gesuchte Teil mühsam suchen.

Wir bauen den Lego Technic McLaren P1 im Video:

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Im Boden des Kartons liegt die Bauanleitung auf zwei daumendicke Hefte verteilt, bevor es ans Bauen geht, muss aber natürlich die redaktionell aufwändig aufbereitete Geschichte des Baukastens studiert werden, in der sowohl Lego- als auch McLaren-Ingenieur:innen zu Wort kommen und sowohl Einblicke in die Technik des McLaren P1 als auch die Entstehung des Lego-Modells geben.
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Lego Technic McLaren P1 im Test mit Anleitung.
Foto: Johannes Riegsinger / AUTO ZEITUNG

Der Aufbau des Lego Technic McLaren P1

Lego-Ingenieur:innen? – Ja, richtig gelesen, die Gehirne hinter dem unfassbar detailgetreuen und aufwändig umgesetzten Lego-McLaren können kaum noch als Spielzeugmacher:innen verstanden werden. Und das versteht man bereits nach den ersten Bauschritten: Zahnräder und Wellen werden zu einem abstrakten Puzzle zusammengesetzt, das einem die Funktion eines Getriebes plastisch vor Augen führt. Danach geht es an den V8-"Motor" mit Kurbelgehäuse, Kurbelwelle, Pleueln und Kurbelwelle – und an diese Basis wird das Chassis angesetzt.

Stück für Stück wächst das Modell, es folgt die Vorderachse, dann Karosserie-Elemente und Türen. Die Bauanleitung ist dabei Lego Technik-typisch gut verständlich, Lego-Einsteiger:innen mag im ein oder anderen Bauschritt ein Fehlversuch unterlaufen, aber das ist schnell verstanden. Wie gewohnt bestechen nicht nur die Qualität des Entwurfs, von Verpackung und Präsentation oder der Bauanleitung, sondern auch die der einzelnen Bauteile: Mit exakt passender Kraft fügen sich die Teile ineinander, gerade so leicht, dass der Bau flüssig geht und gerade so fest, dass alles sicher passt und sitzt.

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Mit der Montage der Reifen auf den Felgen und dem Aufstecken der Räder ist das Modell fertig. Jetzt bleibt nur noch die Testfahrt und ein Ausprobieren des ausfahrbaren Flügels, der öffnenden Türen, von Lenkung und Getriebe. Dann rollt der Lego-McLaren P1 (hier die Vorstellung des Lego-Technic-Modells) auf einen VIP-Platz in der Vitrine – oder er wird zerlegt, um den Bauspaß noch einmal von vorne zu erleben.

Lego Technic McLaren P1 im Test nach dem Aufbau.
Foto: Johannes Riegsinger / AUTO ZEITUNG

Welche Alternativen gibt es zum Lego Technic McLaren P1?

Neben diesem Lego Technic-Set der Premiumkategorie gibt es noch weitere empfehlenswerte Modelle. Darunter zum Beispiel der Ferrari Daytona SP3, der mit 3778 Teilen aufwartet. Auch der Lamborghini Sián wurde von Lego mit 3696 Teilen bereits umgesetzt. Etwas günstiger kommt man dagegen beim Ford GT oder der Mercedes G-Klasse weg. Hier den Test zur Lego-G-Klasse lesen.