LED zum Nachrüsten im Test: Osram und Philips lohnen sich
Viele ältere Autos mit Halogenscheinwerfern lassen sich ganz legal mit LED-Leuchten nachrüsten. Die modernen Dioden von Philips und Osram degradieren Halogenlampen zu Kerzenlicht. Wir haben die LED-Umrüstung mit einem VW Golf getestet!
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- Punkte, Vor- und Nachteile: Getestete LEDs zum Nachrüsten im Überblick
- Testsieger: Osram Night Breaker Speed H7-LED
- Preis-Leistungs-Sieger: Philips Ultinon Pro6000 HL Boost H7-LED
- Sehr empfehlenswert: Osram Night Breaker H1-LED
- Sehr empfehlenswert: Philips Ultinon Pro6000 HL Boost H1-LED
- So haben wir getestet
- FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum LED-Nachrüsten
- Fazit
In der kalten Jahreszeit ist es besonders offensichtlich: Viele Autos älterer Jahrgänge tappen mit ihren Halogenscheinwerfern gefährlich im Dunkeln. Vor allem das Abblendlicht wirkt teils geradezu romantisch, wirklich erhellend ist es nicht. Erleuchtung tut not. Zum Glück gibt es eine Lösung. Osram und Philips erweitern ständig ihr Angebot an LED-Leuchten zum Nachrüsten, mit denen auch ältere Modelle legal ordentliches Licht auf die Straße werfen können. Und das ohne kostspieligen Tausch der Scheinwerfer. Ein Gewinn an Sicherheit, der sich auch finanziell auszahlen kann, denn die LEDs verbrauchen weniger Strom und halten deutlich länger als Halogen-Birnen.
Punkte, Vor- und Nachteile: Getestete LEDs zum Nachrüsten im Überblick
Testsieger: Osram Night Breaker Speed H7-LED
Der Testsieger kommt von Osram und punktet schon bei der Montage. Der Osram Night Breaker Speed H7-LED für das Abblendlicht des Golfs ist mit nur 56 mm Länge sogar noch kompakter als die Original-Halogenbirnen und es wird kein Adapter oder Werkzeug benötigt, um ihn zu installieren. Der Scheinwerfer muss auch nicht neu justiert werden, sondern kann in seiner ursprünglichen Position verharren. Einfacher und schneller kann der Lampentausch nicht über die Bühne gehen!
Lichtstärke und -verteilung der Osram-LEDs zeigen sich um Klassen verbessert. Wir haben in zehn Meter Distanz einen Maximalwert von 853 Lux gemessen, mehr als doppelt so viel wie die 368 Lux der Halogenleuchten. Der Lichtkegel ist fast durchgehend weiß wie Tageslicht, mit einem leichten Magenta-Stich an den Rändern, und insbesondere der rechte Fahrbahnrand wird sehr gut ausgeleuchtet.

Die Hell-/Dunkelgrenze ist ordentlich definiert, aber nicht zu kontraststark, und die Blendneigung fällt nicht höher aus als bei den ursprünglich montierten Halogenfunzeln. Das Verbesserungspotenzial des Osram-Abblendlichts beschränkt sich auf zwei Kritikpunkte: Kurz vor dem Test-Golf ist das Lichtbild leicht gestreift und nicht hundertprozentig homogen.
Zudem gibt es etwas mehr unerwünschtes Streulicht, denn die Osram-Dioden verstärken eine Schwäche der Golf-Scheinwerfer, die auf Höhe der Fahrzeugfront seitlich einen Lichtring produzieren, der unnützerweise nahe Hausmauern oder Bäume illuminiert. Nur dass der Ring nun noch heller leuchtet. Doch daran kann man sich gewöhnen.
Preis-Leistungs-Sieger: Philips Ultinon Pro6000 HL Boost H7-LED
Der Punktabstand des Testzweiten zum Sieger mag überraschend deutlich ausfallen, ist aber nicht der Leuchtstärke der Philips Ultinon Pro6000 H7 geschuldet. Die Abblendleuchten von Philips lassen vielmehr Punkte liegen, weil sie am Test-Golf schwieriger zu montieren sind als die Konkurrenzlampen von Osram. Da der Sockel des Philips-Leuchtkörpers deutlich dicker ist als der einer Halogenleuchte, muss zunächst ein (serienmäßig mitgelieferter) Adapterring installiert werden, bevor man die Philips-Leuchte ins Scheinwerfergehäuse stecken kann.
Dazu benötigt es Fingerfertigkeit und Geduld. Eigentlich müsste man um die Ecke sehen können, um die zierliche Spannfeder, die den Lampensockel hält, in einem Rutsch zu öffnen und zu schließen. Beim ersten Funktionstest machte sich auch der in die Leuchte integrierte Lüfter akustisch bemerkbar. Sein Surren wird aber sofort übertönt, wenn man den Motor startet.

Ist das Philips-Licht erst installiert, fallen die Unterschiede zum Testsieger kaum ins Auge. Der Golf-Scheinwerfer wirft jetzt mit hellweißem Licht um sich wie ein Sonnengott. Maximal 825 Lux lassen das altbackene Halogenlicht aussehen wie eine Nachttischlampe. Der Lichtkegel reicht sogar noch geringfügig weiter als beim Osram-Abblendlicht. Allerdings ist die Lichtverteilung weniger homogen.
Die Ausleuchtung im wichtigen Bereich zwischen 20 und 50 m vor dem Auto zeigt sich etwas rechtslastig. Das Lichtbild ist zudem etwas fleckiger als bei den Konkurrenzleuchten von Osram. Blendneigung und Hell-/Dunkelgrenze geben keinen Anlass zur Kritik. Die Verbesserung zum Ursprungslicht des Golfs bleibt insgesamt bemerkenswert. Da die H7-LEDs von Philips zum niedrigsten Preis im Testfeld angeboten werden, heimsen sie zudem den Titel Preis-Leistungs-Sieger ein.
Ergebnisse (Tabelle)
Produkt (Punkte max.) | Osram Night Breaker Speed H7-LED | Philips Ultinon Pro6000 HL Boost H7-LED |
|---|---|---|
Funktionalität (50) | 46 | 33 |
Qualität (20) | 20 | 19 |
Sicherheit (20) | 20 | 18 |
Nachhaltigkeit (10) | 9 | 9 |
Gesamtpunkte (100) | 95 | 79 |
Bewertung | Sehr gut | Gut |
Prädikat | Testsieger | Preis-Leistungs-Sieger |
Sehr empfehlenswert: Osram Night Breaker H1-LED
Wer seine Scheinwerfer auf LED umrüsten möchte, sollte dies möglichst für Abblend- und Fernlicht zugleich tun, denn die beiden Leuchtmittel werden von den Herstellern aufeinander abgestimmt. Deshalb überrascht nicht, dass der Osram Night Breaker H1-LED, den wir testweise im Golf Cabrio eingesetzt haben, im Pakt mit dem H7-Abblendlicht der Marke sehr starkes und gutes Licht produziert. Auf schnurgeraden, unbeleuchteten Straßen kann man so über 200 m weit in die Ferne blicken, mehr als die doppelte Distanz herkömmlicher Halogenlampen. Die maximale Lichtstärke verdoppelt sich von 568 auf 1289 gemessene Lux. Das allein rechtfertigt die Umrüstung.
Die Überlagerung der beiden LED-Lichtkegel ergibt zudem ein harmonischeres Gesamtbild. Es sieht aus, als ob die leistungsstarke H1-Leuchte die Flecken aus dem H7-Licht wäscht und dabei nur leicht blaustichig wird. Außer ein paar irrelevanten Streifen im Nahbereich bleibt keinerlei Makel übrig. Es gibt aber einen Punkt Abzug für die vierjährige Garantie, denn alle anderen Leuchten im Testfeld bringen eine fünfjährige Gewährleistung mit. Auch die Montage dürfte sich einfacher gestalten: Der große Kühlkörper muss mit einigem Kraftaufwand in einen Bajonettverschluss gezwungen werden.

Sehr empfehlenswert: Philips Ultinon Pro6000 HL Boost H1-LED
Selbst das, pardon, Schlusslicht im Test erhellt ungleich stärker als Halogenleuchten und nur unwesentlich schwächer als die Osram-LED mit H1-Sockel. Am hellsten Lichtpunkt haben wir zwar 916 Lux gemessen, ein sattes Viertel weniger als bei der konkurrierenden H1-Leuchte. Doch schwerer wiegt in der Bewertung, dass das Lichtbild der Philips Ultinon Pro6000 HL Boost H1-LED nach links harmonischer ausfransen sollte. Auch die Hell-/Dunkelgrenze des Aufblendlichts ist weniger scharf definiert. Sie liegt allerdings in so weiter Ferne, dass sie weniger bedeutsam ist.
Bei der Montage schenken sich die H1-Leuchten wenig. Mit dem mitgelieferten Adapter ist das eine ziemliche Frickelei, die in beiden Fällen Werkzeug, Geschick und kräftige Finger erfordert. Außerdem gilt es, im Kabelgewirr hinter dem Scheinwerfer einen Masseanschluss zu finden, denn der Adapterring der Ultinon Pro6000 ist nicht leitfähig. Zum Abziehen des passenden Kabelschuhs mussten wir im Test eine Spitzzange bemühen. Insgesamt ist das jedoch Klagen auf sehr hohem Niveau. Denn auch die Philips H1-LED bietet nahezu im Überfluss, was von ihr verlangt wird: mehr Licht.
Ergebnisse der Plätze 3 und 4 (Tabelle)
Produkt (Punkte max.) | Osram Night Breaker H1-LED | Philips Ultinon Pro6000 HL Boost H1-LED |
|---|---|---|
Funktionalität (50) | 32 | 27 |
Qualität (20) | 12 | 20 |
Sicherheit (20) | 20 | 14 |
Nachhaltigkeit (10) | 8 | 10 |
Gesamtpunkte (100) | 72 | 71 |
Bewertung | Befriedigend | Befriedigend |
Prädikat | Sehr empfehlenswert | Sehr empfehlenswert |
So haben wir getestet
Wir sind mit den LED-Leuchtmitteln zum Nachrüsten bewusst nicht ins Labor oder den Lichttunnel gegangen, um dort viele vorwiegend theoretisch bedeutsame Messwerte zu produzieren. Von der Bestellung über amazon.de bis hin zur Montage und den Praxistests in dunkler Nacht haben wir so getan, als seien wir gewöhnliche Autofahrer:innen auf der Suche nach besserem Licht. Als Testfahrzeug diente ein VW Golf Cabrio 4 des Baujahres 1998, ausgestattet mit serienmäßigen H7-Scheinwerfern fürs Abblendlicht und H1 fürs Fernlicht, die als Referenz galten. Zur objektiven Unterfütterung der subjektiven Eindrücke kamen ein Luxmeter, ein Maßband, eine Foto- und eine Videokamera, viel Klebetape und Kaffee zum Einsatz.

Praxisnah sollte auch die Bewertung ausfallen: Neben der Lichtausbeute und -verteilung wurden daher auch eine einfache, möglichst ohne Werkzeug zu bewerkstelligende Montage und die Qualität der Bedienungsanleitung mit Punkten bedacht. Außer der maximalen Helligkeit und Reichweite zahlten auch die Homogenität des Leuchtbilds, eine sauber definierte Hell-/Dunkelgrenze und eine möglichst geringe Blendneigung aufs Punktekonto ein. Gefahren und gemessen wurde auf Kölns nächtlichen Straßen. Der Preis floss wie gewohnt nicht in die Wertung ein.
Das Testfahrzeug: ein VW Golf 4 Cabrio mit H7-Abblend- und H1-Fernlicht
Wir haben mit einem VW Golf 4 Cabrio des Baujahres 1998 getestet, wie (un)kompliziert die Umrüstung auf LED-Leuchten ist und was sie wirklich bringt. Dabei ist das gepflegte VW Cabrio des Tests schon mit eher überdurchschnittlich gutem Halogenlicht gesegnet. In den Klarglasscheinwerfern des Golfs verbergen sich H7-Birnen für das Abblendlicht, das im Alltag – und somit auch für die Bewertung im Test – besonders wichtig ist.
Die Birnchen sorgen für eine zwar stark gelbstichige, aber homogene Ausleuchtung der näheren Umgebung und geringen Blendeffekt. Getrennt davon, doch im gleichen Scheinwerfergehäuse installiert, produzieren H1-Leuchten erheblich kräftigeres Fernlicht, das jedoch knapp vor dem Auto merklich fleckig ist. Nicht mit bloßem Auge zu erkennen, aber bemerkenswert: Ohne Standlicht und (nachgerüstete) Tagfahrleuchten saugt die serienmäßige Frontbeleuchtung des Golfs somit schon 220 Watt Leistung. Die Lichtausbeute ist aber um Klassen schlechter als die der LED-Leuchten zum Nachrüsten, die mit jeweils 16, insgesamt bei aufgeblendetem Licht also mit maximal 64 Watt auskommen.

Am Golf 4 Cabrio verhält sich serienmäßiges Halogen- zu nachgerüstetem LED-Licht wie ein Adventskranz zur Stadionbeleuchtung. Die Dioden leuchten nicht nur in praktisch taghellem Weiß, sondern produzieren auch deutlich längere Lichtkegel. Das fällt schon in der Stadt auf und hat einem Fuchs, der bei den Tests unseren Weg kreuzte, womöglich den Pelz gerettet. Bei Überlandfahrten im dunklen Wald oder auf der nächtlichen Autobahn führt dies dazu, dass man Verkehrsschilder und potenzielle Hindernisse erheblich früher wahrnimmt. Ein beinahe unbezahlbarer Sicherheitsgewinn.
Mehr Sicherheit durch eine Investition, die sich auch finanziell lohnen kann
Die LED-Leuchten kosten in der Anschaffung zwar rund viermal mehr als ein Satz Halogenbirnchen. Das wird aber durch eine deutlich längere Lebensdauer schon kompensiert: Osram und Philips versprechen bis zu 3000 Stunden Betriebszeit, also fünf- bis sechsmal länger als herkömmliche Leuchten. Wer die Leuchtmittel jedes Mal vom Profi austauschen lässt, spart neben Geld auch zeitraubende Werkstattbesuche.
FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum LED-Nachrüsten
Für welche Autos gibt es Freigaben für die LED-Nachrüstung?
Osram wie Philips vervollständigen fortlaufend die Listen mit den Modellen der Baujahre, die offiziell für die LED-Umrüstung zugelassen sind. Im Augenblick sind für mehr als 700 Modelle LED-Leuchten erhältlich, teils sogar für das Standlicht. Bei Osram findet sich die aktuelle Kompatibilitätsliste hier, das Verzeichnis von zugelassenen Philips-LEDs kann man hier herunterladen. Die niederländische Marke betreibt auch den virtuellen Assistenten Sam, der umrüstungswilligen Autofahrer:innen helfen soll. Der hat bei unseren Versuchen allerdings versagt. Auf den Packungen finden sich Links und Codes, mit der man die betreffende Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) oder die Allgemeine Bauartgenehmigung (ABG), die immer mitzuführen ist, herunterladen kann.
Kann man auch nicht freigegebene LED-Leuchten installieren?
Technisch ist das möglich. Wir raten allerdings davon ab, denn es ist nicht nur verboten und wird spätestens bei der nächsten Hauptuntersuchung auffallen, es ist auch gefährlich. Der Grund: LED-Leuchtmittel zum Nachrüsten müssen auf die Scheinwerfer des jeweiligen Fahrzeugs abgestimmt werden. Geschieht dies nicht und findet folglich auch keine Prüfung statt, drohen eine lausige Lichtverteilung und extreme Blendgefahr. Zudem erlischt der Versicherungsschutz mit nicht zugelassenen LED-Leuchten.
Kann man LEDs auch selbst nachrüsten?
Wer eine kaputte Halogenleuchte gegen eine neue austauschen kann, wird auch beim Einbau des LED-Testsiegers von Osram keine Probleme bekommen. Das funktioniert nämlich exakt auf die gleiche Weise. Die drei anderen Probanden erforderten neben mehr Zeit auch Werkzeug und Geschick, denn anstatt die Lampe direkt ins Scheinwerfergehäuse zu stecken, musste zunächst ein (mitgelieferter) Adapter installiert werden, in den wiederum der eigentliche Leuchtkörper geschoben und gegebenenfalls verriegelt wurde.
Im Falle der H1-Leuchten musste auch ein masseführendes Kabel gefunden, abgezogen und mit dem LED-Leuchtmittel verbunden und isoliert werden. Anders als unser Test-Golf erfordern manche Modelle zudem spezielle, aufpreispflichtige Ringadapter oder sogar einen Can-Bus-Adapter, damit das auf LED umgerüstete Auto keine Fehlermeldung produziert. Ist dies zu kompliziert, erledigt es auch die Werkstatt. Dort kann dann auch eine eventuell notwendige Neujustierung der Scheinwerfer vorgenommen werden.
Was ist LED beim Auto und welche Technik steckt dahinter?
Die Abkürzung LED steht für "Light Emitting Diode", zu Deutsch also: "Licht emittierende Diode". Anders als Halogenlampen, die auf Gasentladung beruhen, sind LEDs also elektronische Bauelemente, die Licht erzeugen, sobald elektrischer Strom durch sie fließt.
Was ist besser, LED oder Xenon-Scheinwerfer?
Was besser ist, kann man pauschal schwer sagen. Auch Xenon-Scheinwerfer haben ihre Vorteile. Diese sind:
- Hohe Lichtausbeute
- Zumeist gute Ausleuchtung
Nachteile von Xenon:
- Weniger energieeffizient
- Kürzere Lebensdauer im Vergleich zu LEDs
Vorteile für die LED-Scheinwerfer:
- Überlegene Energieeffizienz
- Sehr lange Lebensdauer
- Präzise Lichtverteilung
Woher weiß ich, ob mein Auto schon LED-Scheinwerfer hat?
Das verraten die Scheinwerferaugen des Autos meist schon auf den ersten Blick. Kurz hineinschauen (bei ausgeschaltetem Licht natürlich!) genügt: LED-Scheinwerfer verwenden keine Glühwendel, sondern in der Regel einzelne kleine Lampen (Dioden). Auch der Farbton des Lichts (gemessen in Kelvin, kurz "K") gibt Aufschluss über das verwendete Leuchtmittel: Xenon-Scheinwerfer erzeugen ein sehr helles, eher blaues Licht, Halogen-Scheinwerfer einen wärmeren, gelblichen Ton. Wer sich zum Nachrüsten von LEDs am Auto entscheidet, hat die Wahl: zwischen einer kalten, tageslichtähnlichen Lichtfarbe (6000 Kelvin) oder 3000 Kelvin für eine warmweiße Lichtfarbe, wie sie mit Youngtimern visuell am besten harmonieren. In unserem VW Golf 4 Cabrio, das als Testfahrzeug zum Einsatz kam, wurden Leuchten mit 5800 bis 6000 Kelvin eingebaut.
Fazit
Alle vier getesteten LED-Leuchten zum Nachrüsten stellen sich als sehr empfehlenswert heraus. Die Unterschiede bei Leuchtstärke und Lichtverteilung sind zwar messbar, aber alle Dioden sind im Vergleich zu Halogenleuchten in jeder Disziplin um Welten besser. Das Abblendlicht von Osram schnappt sich den Testsieg auch dank einer konkurrenzlos einfachen Montage, die ohne Werkzeug oder Adapter zu bewerkstelligen ist. Das Pendant von Philips leuchtet fast genauso gut, verdient sich mit den geringeren Kosten den Preis-Leistungs-Sieg. Das Testergebnis ist ein klares Argument für das Umrüsten auf LED-Leuchten, das nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern sich auf lange Sicht auch finanziell bezahlt macht. Wer ein Auto mit Halogenscheinwerfern besitzt, für das eine LED-Freigabe existiert, sollte definitiv umrüsten.





















