Ranking

Top-8 kleine Wohnmobile bis 6 m: Beste Camper für zwei Personen

Reisemobile müssen nicht immer riesig sein. Allein oder zu zweit reisende Campingfans müssen sich aber auch nicht unbedingt auf enge Kastenwägen beschränken. Wir zeigen acht spannende Modelle bis sechs Meter Außenlänge, die für ein bis zwei Personen perfekt geeignet sind. Unser Top-8-Ranking!

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Die Collage zeigt vier kleine Wohnmobile für bis zu zwei Personen.
Kleiner Aufstelldach-Campingbus, klassischer Campervan oder doch ein Teilintegrierter? Wer nach einem kleinen Wohnmobil für ein bis zwei Personen sucht, hat viel Auswahl – auch bis knapp sechs Metern Außenlänge. Foto: Hersteller/Collage: AUTO ZEITUNG
Der Vanderer One statisch von schräg vorne links mit geöffnetem Aufstelldach.
Kleiner geht kaum: Auf Basis des Citroën Berlingo entsteht im Allgäu der Vanderer One mit Aufstelldach. Mit 4,75 m Außenlänge und unter zwei Metern Höhe ist der Camping-Berlingo weiterhin (fast) uneingeschränkt alltagstauglich und fällt so auch im Wohngebiet nicht so sehr auf wie ein großer Campervan oder Teilintegrierter. Foto: Vanderer
Blick in den Wohnraum des Vanderer One durch die geöffnete Heckklappe.
Der Berlingo bleibt auch trotz optionalem Campingmodul im Heck mit fünf Gurtsitzplätzen ausgestattet – und kann daher auch als Familienauto genutzt werden. Wer nur alleine oder zu zweit in dem Hochdachkombi übernachten möchte, darf sich so aber um einen nahezu vollausgestatteten Camper im Pkw-Format freuen. Foto: Vanderer
Der Spacecamper Classic+ Caravelle mit geöffnetem Aufstelldach von schräg vorne links.
Mit dem Spacecamper Classic+ Caravelle bietet die kleine Manufaktur aus Darmstadt eine interessante Alternative für alle, denen der VW California auf Multivan-Basis zu eng ist. Denn beim Spacecamper kommt der „vollwertige“ VW Bus als Basisfahrzeug zum Einsatz, der einige Zentimeter breiter ist, als sein Schwestermodell auf Pkw-Plattform. Bei Spacecamper bekommt der Caravelle einen Ausbau verpasst, der zwar auch vier Personen beherbergt, zwei Reisenden aber die Qual der Wahl lässt: Oben oder unten schlafen? Foto: Spacecamper
Durchsicht durch den Wohnraum des Spacecamper Classic+ Caravelle durch die geöffnete Heckklappe.
Mit hochwertigem Holzausbau sowie durchdachten Ideen – etwa die Schwenkküche an der Schiebetür, die sich mit wenigen Handgriffen auch herausnehmen und als Outdoor-Küche nutzen lässt – bietet der Campingbus auf VW-Basis viel Funktionalität in schickem und reduziertem Design. Foto: Spacecamper
Der Freedo RV 541 HT statisch von schräg vorne rechts.
Wintercamping-Fans sind dagegen froh, wenn sie auf das Aufstelldach verzichten können. Hier bietet sich ein „klassischer“ Campervan auf Transporter-Basis mit 3,5 t Gesamtgewicht an. Der Freedo RV 541 HT ist aber etwas exotischer: Der polnische 5,4-m-Kastenwagen trennt nämlich das Fahrerhaus komplett vom Wohnraum ab. Das verhindert nicht nur neugierige Blicke, sondern ermöglicht einen einzigartigen Grundriss. Foto: Freedo
Der Wohnraum des Freedo RV 541 HT.
Familientauglich ist das Konzept mit der festen Trennwand zwar nicht, aber wer ohnehin nur allein oder zu zweit reist, dürfte die typische Halbdinette nicht vermissen. Die Sitzgruppe befindet sich direkt am Bettrand, die Küche steht quer zur Fahrtrichtung an der Fahrerhaus-Trennwand. Stauraum ist durch viele Schränke ebenfalls in Hülle und Fülle vorhanden. Foto: Freedo
Der Pössl Concorde Compact von schräg vorne links.
Nochmal Campervan, nochmal ausgefallen: Der Pössl Concorde Compact verrät bereits durch das aufgesetzte GFK-Dach, dass er kein 08/15-Modell mit Doppelbett im Heck ist. Als Basis dient aber auch hier das Standardmodell der Brache, der Fiat Ducato, bzw. dessen Schwestermodell Citroën Jumper (im Bild). Foto: Pössl
Der Wohnraum des Pössl Concorde Compact.
Das Interessante am Concorde Compact ist das herunterklappbare Längsbett in der Dacherhöhung. Darunter bleibt Platz für eine vollwertige Dinette mit zwei Sitzbänken, das Bad wandert quer eingebaut ins Heck. Dank 2,45 m Stehhöhe finden auch mehr Dachstauschränke und Ablagen als in der Längenklasse gewohnt im kompakten Pössl-Campervan Platz. Foto: Pössl
Der Ahron Camp CV 560 von schräg vorne rechts.
Mit einer eher klassischen Campervan-Wohnraumaufteilung überzeugt dagegen der Ahorn Camp CV 560 all jene, die auf Grundriss-Experimente verzichten möchten. Das Besondere am Kastenwagen aus Speyer ist das Basisfahrzeug. Die Marke setzt seit dem Modelljahr 2026 exklusiv auf den Renault Master der vierten Generation. Mit 5,68 m Außenlänge ist der kleinste Van von Ahorn Camp weder so kurz wie ein 5,4-m-Ducato, noch so unhandlich wie ein Sechs-Meter-Kastenwagen. Foto: Ahorn Camp
Der Wohnraum des Ahron Camp CV 560.
Mit modernen Oberflächen und einigen Farbtupfern erinnert im neuen Campervan aus Speyer wenig an die Vorgängermodelle. Mit klassischer Halbdinette, Bad und Küche in Mittellage und Heckdoppelbett im Quereinbau bleibt der CV 560 dem erprobten Campervan-Grundriss treu. Foto: Ahorn Camp
Der Sunlight V60 neben einem See geparkt von der Seite rechts. Eine Person sitzt auf den Einstiegsstufen in der geöffneten Aufbautüre.
Doch auch eine Campingfahrzeug-Klasse höher gibt es interessante Angebote für ein bis zwei Personen. Der 5,99 m lange Sunlight V60 ist einer davon. Der kompakte Teilintegrierte darf dank des schmalen Aufbaus – daher auch „Van“ genannt – noch als handlich gelten. Foto: Sunlight
Durchsicht durch den Wohnraum des Sunlight V60 von Front in Richtung Heck.
Im Wohnraum bleibt es beim Standard-Aufbau, wie man ihn auch aus Campervans kennt: Halbdinette, Kompaktbad, Doppelbett im Heck. Nur hat die Bauart gegenüber dem Kastenwagen entscheidende Vorteile, wie eine große Heckgarage, bessere Isolierung und etwas mehr Bewegungsfreiheit dank mehr Innenbreite. Foto: Sunlight
Der Chausson X550 statisch von schräg vorne links.
Aus Frankreich kommt mit dem Chausson X550 ein weiterer schmaler Teilintegrierter mit 5,99 m Außenlänge. Anders als das Sunlight-Modell setzt das hier gezeigte Reisemobil aus dem Trigano-Konzern auf einen Heckbad-Grundriss. Geschlafen wird dagegen in einem Hubbett über der Sitzgruppe. Foto: Chausson
Der Wohnraum des Chausson X550.
Auf einer vergleichsweise kleinen Fläche bringt der X550 eine großzügige Face-to-Face-Sitzgruppe, viel Stauraum und eine Nasszelle mit viel Platz zum Duschen unter. Vervollständigt wird das Campingglück durch trendige Design-Applikationen, wie das indirekt beleuchtete „X“ an der Hubbett-Unterseite. Foto: Chausson
Der Laika Kosmo L 105 statisch von schräg vorne rechts. Zwei Personen sitzen an einem Tisch vor dem Wohnmobil.
Für Sparfüchse ist dieser Wohnmobil-Kauftipp nicht geeignet: Mit einem Basispreis von über 80.000 Euro richtet sich der Laika Kosmo L 105 eher an Campingfans, die viel Wert auf einen gediegenen Ausbau legen. Auch dieser kleine Teilintegrierte bleibt mit 5,99 m Außenlänge knapp unter der Sechs-Meter-Grenze und setzt wie der Chausson auf eine variable Sitzgruppe – nur eben mit komplett anderem Ansatz. Foto: Laika
Der Wohnraum des Laika Kosmo L 105.
Das Herzstück im Wohnraum des italienischen Teilintegrierten ist die Rundsitzgruppe im Heck. Diese lässt sich zwar auch zum Bett umbauen (im Bild), geschlafen wird aber auf Hub-Einzelbetten, die über der Sitzgruppe gelagert sind. Küche und Bad bleiben in der Mitte, tauschen aber im Gegensatz zu den meisten Standard-Grundrissen ihren Platz: Die Küche steht auf der linken Fahrzeugseite, auf der Beifahrerseite steht das Bad. Das Fahrerhaus lässt sich dank Drehsesseln und Ausklapptisch als Mini-Sitzgruppe für zwei nutzen. Foto: Laika

Wer alleine oder zu zweit im Wohnmobil unterwegs ist braucht eigentlich nur eine Kochstelle und ein Bett – alles andere ist optional. Nur eins sollte das Campingfahrzeug dann meist sein: möglichst klein! So bleibt das Wohnmobil einfach zu handhaben, eignet sich auch für Städtetrips für ein bis zwei Personen und nimmt auch nicht so viel Parkfläche ein. Sechs Meter gelten gewissermaßen als „goldene Grenze“ zwischen dem, was noch kompakt gilt und den großen Campern, die sich eher Familien oder Personen mit sehr viel Platzbedarf richten.

In unserer Galerie haben wir daher acht spannende Modelle zusammengestellt, die dem Bedarf alleinreisender oder campinglustiger Paare gerecht werden. Vertreten sind dabei (fast) alle Bauarten: Ob alltagstauglicher Campingbus, klassischer Campervan oder Teilintegrierte, alle hier gezeigten Wohnmobile gelten mit unter sechs Metern Außenlänge tatsächlich als klein. Alle gängigen Wohnmobil-Bauarten sowie ihre Unterschiede erklären wir hier.

Tipps zum Wohnmobilkauf im Video

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Video: AUTO ZEITUNG