Spektakuläre Studie: Das hat es mit dem Hyundai Insteroid auf sich

Statt Inster- pardon Instantnudeln gibts heute deftige Fritten, gereicht über eine XXL-Theke und verspeist auf Biertisch-breiten Kotflügeln. Denn Hyundai hat auf Basis seines Einstiegsstromers den äußerst appetitanregenden Hyundai Insteroid geschaffen.

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Der Hyundai Insteroid stehend von schräg vorne.
Hyundai Insteroid Foto: Hyundai

Aus dem kreuzbraven Einstiegsstromer Inster hat die europäische Hyundai-Designabteilung den Breitbau-Brutalo Insteroid gebastelt.

Der Hyundai Insteroid stehend von schräg hinten.
Hyundai Insteroid Foto: Hyundai

Die Studie soll futuristisch, emotional und gamifiziert sein.

Der Hyundai Insteroid stehend von vorne.
Hyundai Insteroid Foto: Hyundai

Dank der bis nach Seoul (Südkorea) ausgestellten Radhäuser hat der Insteroid die Breite eines Cadillac Escalade (ohne Außenspiegel) erreicht. Serienmäßig baut der Inster schmaler als ein Smart Fortwo.

Der Hyundai Insteroid stehend von oben.
Hyundai Insteroid Foto: Hyundai

Nicht weniger extrem präsentiert sich der mehrstufige Dachkantenspoiler.

Das Cockpit des Hyundai Insteroid.
Hyundai Insteroid Foto: Hyundai

Im Innenraum macht der Insteroid auf verspielten Rennsimulator.

Der Name Insteroid ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn der Hyundai sieht aus, als hätte er in Steroiden gebadet. Kapiert? In ... Steroid(en). Die Qualitäten des Mini-Racers gehen jedenfalls weit über wortwitzige Kraftausdrücklichkeiten hinaus, auch wenn Hyundai keinen Mucks über die technischen Daten der Studie verliert. Sollte in der retro-futuristischen Rennsemmel tatsächlich noch ein Hauch von Serienmäßigkeit zu finden sein, dann tippen wir darauf, dass die Verantwortlichen in Rüsselsheim den 85 kW (115 PS) starken Frontmotor (So funktioniert ein Elektromotor) zusätzlich auch noch mindestens einmal in die Hinterachse integriert haben.

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Moment mal, in Rüsselsheim? Korrekt, für den Hyundai Insteroid ist das hauseigene Europa-Designcenter aus der Opel-Heimat verantwortlich. Deshalb basiert der Name des rasenden Würfels auch auf dem Inster und nicht auf dem Casper, wie er mit kürzerem Radstand unter anderem auf dem südkoreanischen Heimatmarkt heißt. Das Team um Europa-Chefdesigner Eduardo Ramírez hat daherbauch nicht lange herumgekaspert, sondern den braven Einstiegsstromer so lange durch die Massephase gezwungen, bis er kaum noch durch die Werkseinfahrt passte.
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Der Hyundai Inster (2024) im Video:

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Aus einem Smart Fortwo einen Cadillac Escalade gemacht: Hyundai Insteroid mit Überbreite

In Zahlen bedeutet das mehr als zwei Meter Breite statt der serienmäßigen 1,6 m. Oder anders ausgedrückt: Der Hyundai Insteroid ist – ohne jegliche Übertreibung – vom Smart Fortwo zum Cadillac Escalade geworden. Hauptverantwortlich dafür sind natürlich die Radkästen, die selbst einen Renault 5 Turbo zum Schmalhans degradieren. Die ausgestellten Flächen könnten beinahe schon als Notsitze herhalten, zumal der Hardcore-Heckspoiler (Diese Spoilertypen gibt es) einen prima Haltegriff abgeben würde. Aerodynamischen Halt bietet derweil ein orangefarbener Diffusor (So funktioniert ein Heckdiffusor), der genauso überdimensioniert wirkt wie so ziemlich jedes andere Anbauteil am Insteroid.

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Im Innenraum wiederum vermittelt der Hyundai Insteroid den Eindruck, jemand habe einen futuristischen Sim-Rig (Die besten Sim-Racing-Rigs im Check) in einen völlig entkernten Rennwagen geschraubt. Prominente Lenkradfunktionen wie "Boost", "Track" oder "Race" verraten, dass der Muskelmini mindestens so viel draufhat wie es seine Optik suggeriert. Nicht im Bild ist der Hockeyschläger-große Handbremshebel für den Driftmodus. Ob wir den quertreibenden Insteroid auch mal live in Aktion sehen dürfen? Hoffentlich. In Serie wird die rasende Frittentheke so aber natürlich nicht gehen. Technisch gesehen darf man sich höchstens Hoffnung machen auf eine deutlich abgemilderte N-Version. Und was den Breitbau-Exzess angeht ... liest hier vielleicht jemand von Prior Design mit?