Hyundai i30 N als Kombi: So schön hätte er sein können

Der Hyundai i30 N hat sich hierzulande innerhalb kürzester Zeit Kultstatus erarbeitet unter Fans der flotten Kompaktklasse. Was es aber leider nie gab: eine Kombi-Variante. Ein fataler Fehler, wie ein schickes Rendering nun zeigt. 

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Eine Computer-Illustration zeigt einen Hyundai i30 N als Kombi, statisch von vorne rechts abgebildet.
Hyundai i30 N Kombi Foto: Rostislav Prokop

Gibt es so leider nur als Computer-Illustration: den i30 N Kombi.

Eine Computer-Illustration zeigt einen Hyundai i30 N als Kombi, statisch von rechts abgebildet.
Hyundai i30 N Kombi Foto: Rostislav Prokop

Das N-typische Hellblau würde in Verbindung mit roten Akzenten auch einem sportlichen Lademeister stehen.

Eine Computer-Illustration zeigt einen Hyundai i30 N als Kombi, statisch von hinten rechts abgebildet.
Hyundai i30 N Kombi Foto: Rostislav Prokop

Die Kotflügelverbreiterung und der Diffusor wären bei einem Serien-Kombi sicher nicht ganz so wild ausgefallen.

Eine Computer-Illustration zeigt einen Hyundai i30 N als Kombi, statisch von vorne abgebildet.
Hyundai i30 N Kombi Foto: Rostislav Prokop

Von vorne sieht das Rendering aus wie ein ambitioniert getunter i30 N-Hatchback.

Eine Computer-Illustration zeigt einen Hyundai i30 N als Kombi, statisch von hinten abgebildet.
Hyundai i30 N Kombi Foto: Rostislav Prokop

Hyundai kündigte bereits ein i30 N-Comeback mit Hybrid-Motorisierung an – die Hoffnung auf einen Kombi-Ableger stirbt also zuletzt.

Vielen Dank, Rostislav Prokop – jetzt müssen wir nicht nur dem hierzulande 2024 eingestellten Hyundai i30 N nachtrauern, sondern auch noch dem Potenzial, das Hyundai mit der Sport-Variante des Kompakten verschenkt hat. Die obigen Illustrationen des tschechischen Künstlers aus Los Angeles zeigt nämlich, wie fett der Hot Hatch als Kombi hätte vorfahren können. Ein mehr als würdiger Konkurrent für Golf R Variant oder Leon Sportstourer VZ ... und obendrein dynamischer als der Konzernbruder Kia Proceed GT, oder? Mit dem bekannten 280 PS (206 kW) und 392 Nm starken 2,0-l-Vierzylinder unter der Haube macht sich Beladung schließlich auch nicht allzu schnell bemerkbar.
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Hyundai i30 N Kombi trägt dick auf

Zugegeben, wenn sich Prokop mit seinem digitalen Pinsel auch über weite Teile am Schrägheck-N orientiert hat, so konnte er sich an der ein oder anderen Stelle auch nicht verkneifen, etwas tiefer in die Testosteron-Tuning-Kiste zu greifen als es Hyundai getan hätte. Sei es die extreme Kotflügelverbreiterung, die minimale Bodenfreiheit oder die ausladenden Front- und Heckschürzen – etwas zahmer wäre ein Serienmodell dann vermutlich doch zum örtlichen Tankstellen-Campingstuhl-Treff gerollt. Dafür von Vorteil: Vor dem geselligen Spritten hätte man noch eben die Kinder zum Fußballplatz bringen und Getränke für die kommende Familienfeier einkaufen können.

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Dass Hyundai den Schritt eines i30 N-Lademeisters nie selbst gegangen ist, könnte auch an der kleinen Marktnische der Power-Kombis liegen. In Deutschland mögen M3 Touring & Co. ihr Publikum finden, auf vielen anderen Märkten ist das Segment jedoch irrelevant. Hoffnung gibt es trotzdem: Wie Hyundai inzwischen ankündigte, wird der i30 N einen hybridisierten Nachfolger erhalten, der auch ohne zwei Liter Hubraum mit über 300 PS (221 kW) aufwarten könnte. Vielleicht pflanzt Hyundai die N-Technik ja diesmal in die vorhandene Kombi-Basis? Wir wünschen süße Träume ...