Gebrauchte Mazda kaufen: Lohnen sich CX-5, Mazda 3 & Co.?
Fahrzeuge von Mazda stehen für Fahrspaß, solide Technik und meist gute Zuverlässigkeit. Doch sind alle Baureihen gleich stark, und auf welche Besonderheiten gilt es beim Kauf von gebrauchten Mazda 2, CX-3 & Co. zu achten?
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Mazda genießt unter Autofans den Ruf, sportlich abgestimmte, zuverlässige und alltagstaugliche Fahrzeuge zu bauen, die sich durch gute Verarbeitung und eine gewisse Fahrfreude abheben. Kein Wunder also, dass viele Mazda‑Modelle auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt gefragt sind. Doch Vorsicht: Nicht alle Modelle schneiden gleich ab, und wer beim Kauf genau hinsieht, kann teure Überraschungen vermeiden und langfristig ein Fahrzeug genießen, das Fahrspaß und Zuverlässigkeit verbindet. Das sind die Ergebnisse aus dem TÜV-Report 2026!
Mazda CX-3 im Video

Mazda 2: Klein, effizient und überraschend robust
Der Mazda 2 zählt zu den verlässlichsten Kleinwagen auf dem Gebrauchtwagenmarkt. In TÜV‑Reports schneidet er regelmäßig bestens ab, mit sehr niedrigen Mängelquoten und solider Technik. Im TÜV-Report 2026 war er sogar Gesamtsieger in der Kategorie der Kleinwagen. Das gilt aber nur für die von 2014 bis 2025 gebaute dritte Generation, die gegenüber seinem Vorgänger einen größeren Grill und eine deutlich modernere Optik erhalten hat. Zwar ist er kein Raumwunder, aber mit unter 1100 kg ein Leichtgewicht, mit knackiger Schaltung und sehr überzeugender Technik. In keinem Bereich sehen die Prüfer:innen Grund für Kritik. Wenn überhaupt, kommen bei älteren Modellen verstellte Scheinwerfer vor.
Ansonsten ist der Mazda 2 ein technisch extrem zuverlässiger Typ. Mindestens 6000 Euro sollte das Budget betragen. Viel günstiger (ab 1600 Euro) ist die zweite Generation, bei der man jedoch bei über zehn Jahre alten Modellen auf die Achsaufhängung sowie Lenkung achten sollte. Ausgeschlagene Trag- oder Führungsgelenke an den Achsaufhängungen sowie ausgeschlagene Spurstangenköpfe sind ein bekanntes Problem.
Mazda 3: Kompaktklasse mit Charakter und Skyactiv-Antrieb
Der Mazda 3 ist nicht ganz so häufig auf dem Markt zu finden, wie andere Kompaktklasse‑Kandidaten, punktet aber durch gutes Fahrverhalten und qualitativ hochwertige Verarbeitung. Bei der Hauptuntersuchung zeigt sich der Mazda 3 grundsätzlich robust, er hat aber dennoch seine Mängel. Bei der seit 2019 gebauten vierten Generation sind das die Bremsbauteile, denn bereits bei der zweiten HU zeigt der aktuelle Mazda 3 sechsmal häufiger Mängel an der Fußbremse als der Durchschnitt. Dafür überzeugt er jedoch beim Fahrwerk, bei der Beleuchtung und kennt auch keinen Ölverlust. Für einen soliden Gebrauchten sollte das Budget hier jedoch mindestens 15.000 Euro betragen.
Der von 2013 bis 2019 gebaute Vorgänger bringt ebenfalls kränkelnde Bremsen mit, kann aber auch an den Achsfedern negativ auffallen. Hier gibt es bereits ab 8000 Euro solide Exemplare aus Vorbesitz. Rückrufe gab es wegen des Bremsassistenten und der Motorsteuerung.
Mazda CX-3: Kompakt-SUV mit Stil, aber etwas eng
Der Mazda CX‑3 ist ein nicht nur in Deutschland beliebtes SUV, das Sportlichkeit und markantes Design kombiniert. Im Alltag überzeugt der CX‑3 durch entspannte Fahrdynamik und einfache Bedienung. Die Skyactiv-Motoren des seit 2015 gebauten Modells sind aus anderen Mazda-Modellen bekannt. Allerdings endete seine Reise in Deutschland 2022, Mazda ersetzte ihn durch den etwas größeren CX-30.
Wer sich nach einem gebrauchten CX-3 umsieht, findet ein Modell, das die HU besonders oft mängelfrei meistert. Selbst bei über neun Jahre alten CX-3 ist die Achsaufhängung sehr solide, die Lenkung zeigt sich nahezu mängelfrei und auch rostende Abgasanlagen sind eigentlich nie zu sehen. Achten sollten Interessent:innen auf das Tagfahr- und Nebellicht, sowie auf das Tragbild der Bremsscheiben.
Mazda CX-5: Familien-SUV mit hohem Alltagswert
Der Mazda CX‑5 gehört zu den populärsten SUV im Mazda‑Programm und gilt als rundum ausgewogenes Paket: komfortabel, zuverlässig und mit solider Technik. Allerdings zeigen sich bei beiden Generationen Kinderkrankheiten bei der Hauptuntersuchung. Zu den Schwachstellen der ersten Generation (Baujahr 2012 bis 2017) gehören Probleme an den Achsaufhängungen und den Lenkgelenken. Beim kantigeren Nachfolger verschleißen die Bremsscheiben häufiger als im Durchschnitt und das Abblendlicht schwächelt bereits bei der ersten Hauptuntersuchung. Dafür hat Mazda seine Hausaufgaben an den Achsaufhängungen und Lenkgelenken gemacht, denn die Haltbarkeit ist stark verbessert worden.














