Ford Fiesta: So könnte ein Comeback auf R5-Basis aussehen
Die Gerüchteküche brodelt bereits seit Längeren rund um den Ford Fiesta, der 2023 bislang ersatzlos eingestellt wurde – Ende 2025 verkündet Ford nun eine strategische E-Auto-Partnerschaft mit Renault. Kommt in naher Zukunft ein elektrischer Nachfolger auf R5-Basis?
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Preis: Ford Fiesta dürfte als R5-Bruder unter 30.000 Euro kosten
Der Ford Fiesta zählt zu den erfolgreichsten Modellen der Firmengeschichte. Rund 22 Mio. Exemplare liefen in acht Generationen über einen Zeitraum von 47 Jahren vom Band, ehe 2023 endgültig Schluss war: Ford hatte den Rotstift angesetzt und im Zuge dessen nicht nur den Kleinwagen Fiesta in den Ruhestand geschickt, sondern auch den kompakten Focus.
Ende 2025 stehen die Zeichen allerdings anders: Ford kooperiert bei Ford Explorer, Ford Capri und Ford Transit Custom nicht nur eng mit VW, sondern verkündet eine neue strategische Partnerschaft mit Renault für „zwei erschwingliche Elektroautos“. Demnach sollen beide Modelle auf der Renault-Plattform Ampere stehen und 2028 das erste Auto in die Showrooms rollen.
Angesichts des Erfolgs des Renault 5 wirkt ein Ford Fiesta-Comeback auf technischer Basis des charmanten Retro-Stromers realistisch. Analog zum R5 und dessen Schwestermodell Nissan Micra könnte der Einstiegspreis zwischen 25.000 und 30.000 Euro liegen. Die Produktion soll in Nordfrankreich bei Renault von statten gehen.
Der Renault 5 im Fahrbericht (Video)

Antrieb: R5-Technik zu erwarten
Sollte tatsächlich 2028 ein Ford Fiesta – oder ein anders benannter Nachfolger – auf Ampere-Basis kommen, läge es nahe, dass er die Antriebstechnik des R5 und R4 erhält. Das würde wahlweise eine 40-kWh-Batterie und 70/90 kW (95/122 PS) Leistung oder eine 52-kWh-Akku und 110 kW (150 PS) bedeuten. Damit wären WLTP-Reichweiten zwischen 300 und 450 km drin. Die Ladeleistungen belaufen sich bei den Renault-Varianten auf 80 kW (kleine Batterie) und 100 kW (große Batterie), wo Ford bei einem Debüt rund drei Jahre später bestenfalls noch einmal nachlegen würde.
Ein spannendes Gedankenspiel ist auch ein Fiesta ST-Nachfolger auf Basis des Alpine A290. Die französische Sportsemmel bringt über die Vorderachse bis zu 160 kW (220 PS) auf die Straße und fährt mit weiteren Modifikationen wie einer 60 mm breiteren Spur vor.
Exterieur: Keine näheren Infos bekannt
Zum Auftritt eines möglichen Ford Fiesta-Nachfolgers liegen uns noch keine näheren Infos vor. CEO Jim Farley spricht davon, dass man bei den neuen Autos „das ikonische Design von Ford“ einfließen lasse – das wirft die Frage auf, ob sich ein elektrischer Kleinwagen auf Ampere-Basis weiter vom R5 entfernen würde als der Nissan Micra. Dieser drückt dem R5 zwar an Front und Heck einen eigenen Stempel auf, orientiert sich aber in Sachen Proportionen und Grundform nah an der Basis. Wir bleiben gespannt!
Fazit
Fest steht ein Fiesta-Comeback noch nicht, die Kooperation mit Renault ist jedoch beschlossene Sache und lässt einen elektrischen Kleinwagen realistisch wirken. Für ernsthafte Erfolgschancen müsste sich ein Fiesta jedoch entweder optisch deutlich von R5 und Micra absetzen oder aber in Sachen Preis beziehungsweise Ausstattung entscheidende Akzente setzen – vor allem, wenn er mit so viel Verzögerung käme.










