Fiat 600 im Leasing: Retro-SUV für unter 200 Euro im Monat
Mit dem Fiat 600 bietet der Hersteller aus Turin Retrodesign à la Fiat 500 in der SUV-Klasse. Doch der 500X-Nachfolger kann auch mehr: Als erstes Fiat-SUV rollt der Schönling auch vollelektrisch vor. Seine Stärken spielt der Italo-Crossover insbesondere im Leasing als bezahlbare Alternative zu konservativer gezeichneten Mitbewerbern aus.
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Fiat 600 im Leasing: Ab 149 Euro pro Monat bei Carwow
Seit 2007 surft Fiat die Retro-Welle – und das mit vollem Erfolg! Das Stadtauto Fiat 500 entwickelte sich seit seiner Markteinführung in den später 2000er-Jahren zum Kernmodell der Marke nach Absatz. Logisch, dass die Turiner:innen da mit dem Minivan 500L und dem SUV 500X eine ganze Familie an Rundscheinwerfer-Autos aufbauen.
Seit 2023 sind die 500er-Derivate bis auf das Kleinwagen-Kernmodell – seither in einer neuen Modellgeneration auch mit E-Antrieben verfügbar – verschwunden. Die indirekte Nachfolge von Minivan und Crossover übernimmt der Fiat 600. Optisch bleibt er klar als Teil der Retro-Familie erkennbar, technisch setzt er auf Stellantis-Konzernplattformen und ist daher wie die eng verwandten Modelle Jeep Avenger, Opel Corsa oder auch Peugeot 2008 auch mit E-Antrieben verfügbar – zum Marktstart war der Stromer sogar die einzige Option. Seit 2024 steht der Fiat 600 Hybrid als teilelektrifizierter Verbrenner bei den Händlern.
Für Leasing-Interessent:innen heißt das: mehr Auswahl und die Chance auf mehr Angebote. Wer Zugang zu Lademöglichkeiten hat, profitiert beim Fiat 600 Elektro aktuell etwa von der E-Auto-Förderung 2026. Die bis zu 6000 Euro staatliche Subvention gibt es nämlich auch fürs Leasing und können als Anzahlung angerechnet werden. Das Carwow-Beispielangebot des 600 Elektro für 179 Euro berücksichtigt daher die vollen 6000 Euro. Für die günstige Rate von unter 200 Euro ist die jährliche Fahrleistung allerdings bei 5000 km gedeckelt. Die Lautzeit liegt bei 36 Monaten – die Mindest-Haltezeit des Autos für die Förderung. Die Werte lassen sich jedoch auch individuell anpassen.
Auch ohne Förderung ist der Fiat 600 Hybrid im Leasing die etwas günstigere Alternative. Hier geht es bei Carwow bereits ab 149 Euro pro Monat los, und das ohne Anzahlung. Auch hier liegt die jährliche Fahrleistung im Beispielangebot bei 5000 km und lässt sich individuell erhöhen bei entsprechend steigender Monatsrate. Mit einer Laufzeit von nur 24 Monaten muss man sich zudem auch nicht so lange an den teilelektrifizierten Verbrenner binden. Die einmaligen Überführungskosten von 1290 Euro fallen übrigens bei 600 Elektro und Hybrid an.
Der Fiat Grande Panda im Video

Fiat 600 (Elektro) bei der ersten Testfahrt: Charmantes Italo-SUV mit überschaubarer Ladeleistung
Fiat macht den nächsten Schritt und stellt dem elektrischen 500er einen großen Bruder zur Seite. Einen halben Meter länger, entsprechend geräumiger, immer mit vier Türen, avanciert der neue Fiat 600 zum familienfreundlichen Alltagsauto, was bei der ersten Testfahrt auch gleich der Maßstab sein soll. Auf 4,17 m Länge bietet der 600er vorn hinreichend Platz für zwei Erwachsene und taugt dank viel Knie- und großzügiger Kopffreiheit bis weit jenseits der Grundschule auch als Familienkutsche. Und als Urlaubsauto zur Not auch, schließlich fasst der Kofferraum 360 l und lässt sich auf bis zu 1231 l erweitern.
Wenig überraschend ist der Blick unters Blech des neuen Fiat 600 (2023): Wie fast alle Stromer bei Stellantis steht der 600e auf der bekannten Mischplattform. Er nutzt natürlich auch die gleichen Komponenten: Es gibt die auf mittlerweile 54 kWh gewachsene Batterie, die eine Normreichweite von 409 km ermöglicht. Während der Seicento bei der ersten Testfahrt damit in der Stadt gut unterwegs ist und wie alle E-Modelle mit seinem flotten Antritt an der Ampel begeistert, braucht man auf der Autobahn eher Geduld. Die kann bei einem Elektroauto aus dem Stellantis-Konzern ohnehin nicht schaden: Geladen wird nämlich mit gerade mal elf oder 100 kW, sodass auch der Boxenstopp ein wenig länger dauert. Von Thomas Geiger
Für wen lohnt sich der Fiat 600?
Junge Stadtpendler:innen: Der Fiat 600e richtet sich an Menschen, die im Alltag vor allem kurze bis mittlere Strecken fahren und dabei Wert auf ein kompaktes Format legen. Im Vergleich zu vielen elektrischen Kleinwagen wirkt der 600e dabei weniger nüchtern und setzt stärker auf italienisches Design und Komfortdetails. Der Hybrid ergänzt das Angebot für alle, die noch nicht komplett batterieelektrisch unterwegs sein möchten.
Kleine Familien in urbaner Umgebung: Mit erhöhtem Einstieg, variabler Rückbank und übersichtlichen Abmessungen passt der Fiat 600 gut zu Familien, die hauptsächlich in der Stadt oder im Umland unterwegs sind. Gegenüber vielen direkten Konkurrenten kombiniert der Italiener das SUV-ähnliche Raumgefühl mit vergleichsweise kompakten Außenmaßen. Das bietet Vorteile beim Parken und im dichten Verkehr.
Stilbewusste Freizeitfahrer:innen: Der Fiat 600 spricht auch Menschen an, die kein rein funktionales Auto suchen. Sowohl Hybrid als auch Elektro setzen stärker auf Lifestyle und Design als viele technisch geprägte Wettbewerber im Segment. Besonders der 600e hebt sich mit seinem Retro-Look und dem markentypischen Fiat-Charakter von eher sachlich oder stark futuristisch gestalteten Elektro-Alternativen ab.
Fazit
Mit gewohnter Retro-Optik à la 500 weiß das Stadt-SUV Fiat 600 zu gefallen. Im Leasing bleibt er trotz exzentrischem Design bezahlbar: Sowohl der Hybrid als auch der Elektro sind bereits für unter 200 Euro im Monat erhältlich. Trotz staatlicher Förderung ist der teilelektrifizierte Verbrenner aktuell aber das günstigere Angebot.













