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Ferrari Luce: Elektro-Überflieger vorgestellt

Lange mussten wir warten, nun ist es endlich so weit: Ferrari hat seinen ersten Elektrosportwagen vorgestellt! Der Ferrari Luce kommt als alltagstauglicher Fünfsitzer mit einem neuartigen Design und mit einer Systemleistung von 772 kW (1050 PS). Die technischen Daten im Schnelldurchlauf!

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Blick von schräg vorne auf den Ferrari Luce (2026).
Mit 772 kW (1050 PS) Systemleistung und fünf Sitzplätzen ist der elektrische Ferrari Luce Alltagsheld und Hypercar in einem! Foto: Ferrari
Blick von hinten auf den Ferrari Luce (2026).
Das Design übernahm ein externes Designteam – damit setzt sich der Luce von seinen Markengeschwistern deutlich ab. Foto: Ferrari
Blick auf die Armaturen im Innenraum des Ferrari Luce (2026).
Klassische Designelemente treffen auf moderne Technik: Im Innenraum des Luce vereinen sich die 80er-Jahre mit der Moderne. Foto: Ferrari
Blick in den Fond des Ferrari Luce (2026).
Im Fond bietet der Luce Platz für drei Personen. Dadurch wird er zum echten Fünfsitzer. Foto: Ferrari

Das Warten hat ein Ende: Mit dem Ferrari Luce präsentiert die italienische Sportwagenschmiede ihren ersten vollelektrischen Flitzer. Der Luce basiert auf einer völlig neu entwickelten Plattform und fährt mit einem viermotorigen Antrieb vor. Dabei treibt jeder E-Motor je ein Rad an. Diese Antriebsform ermöglicht eine irrwitzige Leistungsausbeute: Ferrari gibt eine Systemleistung von 772 kW (1050 PS) an. Damit beschleunigt der 2260 kg schwere Fünfsitzer in nur 2,5 s von null auf 100 km/h, 200 km/h sind nach 6,8 s (aus dem Stand) erreicht.

Als Energiespeicher dient eine 122 kWh große Batterie im Fahrzeugboden, die bis zu 530 km Reichweite gewähren soll. Dank der 800 V-Architektur lädt der Ferrari Luce mit bis zu 350 kW Ladeleistung.

Der Ferrari Luce (2026) im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Der Ferrari Luce verbindet Sportlichkeit und Alltagsnutzen ohne Kompromisse

Während sich die Fahrleistungen lesen, als hätte Ferrari ein neues Hypercar losgelassen, präsentiert sich der Luce als alltagstauglicher Fünfsitzer. Innen wie außen setzt Ferrari dabei auf eine neuartige Designsprache, die nicht von ungefähr kommt, denn Ferrari ging hier neue Wege und beauftragte ein externes Designerteam.

Die aalglatte Oberfläche wird nur von wenigen Verwerfungen unterbrochen, dazu zählen neben den markanten Kiemen hinter den vorderen Radkästen auch die in Teilen abgesenkte Fronthaube, die sich wie die Dachpartie farblich von der restlichen Karosserie absetzt. Die Heckpartie ziert eine dunkel abgesetzte Spange, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht und die vier kreisrunden Heckleuchten einfasst. Damit erinnert das Luce-Heck stark an die Heckpartie des Mercedes-AMG GT XX.

Den Innenraum hatte Ferrari bereits im Vorfeld angeteasert. Hier setzt das Designteam auf klassische Elemente mit simpler Form und auf eine laut Herstelleraussage intuitive Bedienung. Das soll unter anderem durch eine minimalistische Gestaltung ermöglicht werden: große Knopfansammlungen sucht man im Luce nämlich vergebens. Gleichzeitig wirkt die Displaylandschaft erfreulich zurückhaltend, ohne sich aufzudrängen. Das Lenkrad zitiert vergangene Jahrzehnte, selbiges gilt auch für die Gestaltung der Sitzoberflächen – besonders im Fond.

Fazit

Mit dem Ferrari Luce polarisiert die italienische Sportwagenschmiede. Das neue Design entfernt sich deutlich von der restlichen Modellpalette, während der Antrieb ein dickes Ausrufezeichen setzt. Dabei lässt Ferrari den Komfort nicht aus den Augen: Dieses 1000-PS-Tier lässt sich bequem im Alltag bewegen – und das mit bis zu fünf Personen an Bord!