Dacia Striker: Fünf Fakten, die man zum Dacia-Kombi wissen muss
Das Kombi-Land Deutschland darf sich auf Zuwachs freuen: Mit dem Dacia Striker schickt die Renault-Tochter im Sommer 2026 einen kompakten Crossover-Kombi ins Rennen. Hier sind fünf Fakten, die man zum neuen Dacia wissen muss.
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Dacia hat mit dem Striker einen Ausblick auf einen kompakten Crossover-Kombi gegeben. Im Juni 2026, wenn auch genaue Infos zum Innenraum und den Antrieben bekanntgegeben wird, wächst das rumänische Produktportfolio auf rekordverdächtige sechs Modelle an. Wir haben schon jetzt wissenswerte Fakten zum künftigen Golf-Gegner zusammengesammelt.
Das Dacia Hipster Concept im Video

Ahnung vom Ahnen: Der Dacia Striker beerbt den Logan MCV
Kunden-orientiert, praktisch und variabel: Ein Kombi passt nicht erst seit dem Dacia Striker ins rumänische Modellportfolio. Tatsächlich hat und hatte die Marke bereits mehrere Hochdachkombis im Angebot und mit dem Logan II MCV von 2013 bis 2020 sogar einen reinrassigen Kompaktklasse-Kombi. Diesen bot die Renault-Tochter übrigens auch in der Matsch-bewährten Stepway-Ausstattung mit Rundum-Sorglos-Beplankung an. In dessen Fußstapfen tritt nun also der Striker. Nur eben mit dem Unterschied, dass man sich beim Weggehen vom Parkplatz vielleicht sogar nochmal kurz umdreht.
Schick statt Scholl: Progressives Dacia-Design
Das liegt vor allem daran, dass dem Striker die noch immer tief im Kopf sitzende Dacia-Haftigkeit mit gezwungenem Mehmet-Scholl-Lächeln und klappriger Verarbeitung auf den ersten Blick nicht anzusehen ist. Ganz im Gegenteil: Der Neuling kombiniert den soliden Auftritt von Duster und Bigster mit einem dynamisch weiterentwickelten Markengesicht samt T-förmiger Scheinwerfer vorne wie hinten. Zudem erinnert er mit dem abgesetzten Steg zwischen Dach und D-Säule an den progressiven Kia K4.

Golf-Länge, aber eine Octavia höher
Wie auch der Kia zielt der Dacia Striker natürlich vor allem auf den VW Golf Variant und Skoda Octavia Combi ab. Mit 4,62 m ist der Crossover-Kombi nahezu gleich lang wie der Wolfsburger Platzhirsch und knapp neun Zentimeter kürzer als der Bestseller aus Tschechien. Ob auch die recht flach abfallende Heckklappe beziehungsweise der Raum dahinter mit den Königen der Kompaktklasse konkurrieren kann, bleibt abzuwarten. Zum Ladevolumen hat sich Dacia bislang noch nicht geäußert.
Deutschlands günstigster Kombi ohne Hochdach
Dafür aber zum Preis, der laut Dacia unter 25.000 Euro beginnen soll. Damit wäre der Dacia Striker Deutschlands günstigster Kombi – zumindest, wenn man einmal die Hochdach-Praktiker von Berlingo bis Jogger ausklammert und die ausgeprägte Crossover-DNA ignoriert. Das Kombi-Land Deutschland dürfte beim rumänischen Neuling in jedem Fall hellhörig werden.
Ein umwerfender, aber auch streikbarer Name
Dass Dacia fest von einem Erfolg überzeugt ist, spiegelt sich sogar in der Modellbezeichnung wider, die analog zu Duster, Jogger und Bigster wieder auf „er“ endet. Ein Strike steht für einen Volltreffer – zum Beispiel beim Bowling, wenn alle Pins beim ersten Wurf umgeworfen werden. Andererseits kann ein Strike auch den Streik meinen, den Dacia sicherlich nicht heraufbeschwören möchte. „Nomen est omen“ trifft es am Ende in jedem Fall.











