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Dacia Sandero (Stepway): Preis & alle Infos zum 2025er-Facelift

Der Dacia Sandero und der Sandero Stepway erhielten 2025 ein moderates Facelift. Wir nennen alle Infos zu den Antrieben und die neuen Preise!

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Eine Collage zeigt Dacia Sandero und Sandero Stepway Facelift (2026).
Dacia Sandero und der SUV-artige Ableger Sandero Stepway haben zuletzt 2025 ein erneutes Facelift erhalten. Foto: Dacia
Das Dacia Sandero Facelift (2026) fährt über eine Brücke, von hinten rechts fotografiert.
Die Antriebspalette zeigt sich überarbeitet, unter anderem mit dem LPG-Motor Eco-G 120. Foto: Dacia
Das Cockpit des Dacia Sandero Facelift (2026).
 Ab den höheren Ausstattungen gehört das "Media Display" zur Serienausstattung. Foto: Dacia
Das Dacia Sandero Facelift (2026), statisch von vorne fotografiert.
Neu sind unter anderem Kühlergrill und Lichtsignatur an der Front. Foto: Dacia
Das Dacia Sandero Stepway Facelift (2026) fährt auf einer Küstenstraße, von vorne rechts fotografiert.
Der robust auftretende Stepway erbt den 155 PS-Vollhybrid (114 kW) aus dem Bigster. Foto: Dacia
Das Dacia Sandero Stepway Facelift (2026) fährt auf einer Küstenstraße, von hinten links fotografiert.
Die schwarze Zierleiste zwischen den Rückleuchten bleibt dem Stepway vorbehalten. Foto: Dacia
Die vorderen Sitze des Dacia Sandero Stepway Facelift (2026).
Die Sitzbezüge und deren Farben zeigen sich mit dem Facelift überarbeitet. Foto: Dacia

Preis: Dacia Sandero (Stepway) ab 12.790 Euro

Die dritte Generation des Dacia Sandero ist 2021 gestartet und erhielt 2025 ihr zweites Facelift. Neben einer leicht angepassten Optik hat Dacia auch das Antriebsangebot erweitert und die Ausstattung verbessert. Preislich startet der rumänische Kompakte bei 12.790 Euro – 300 Euro mehr als der Vorgänger. Anders sieht es dagegen beim robust gestalteten Sandero Stepway aus, der mit der Modellpflege sogar günstiger wird: Statt der ehemals 15.190 stehen nun nur noch 14.990 Euro im Online-Konfigurator (Stand: Dezember 2025).

Das Dacia Sandero, Stepway & Jogger Facelift (2025) im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Antriebe: Erstmals als Vollhybrid

Beim Dacia Sandero Facelift kommt mit dem TCe 100 ein modernisierter Dreizylinder-Turbobenziner mit 100 PS (74 kW) zum Einsatz, der weiterhin an ein manuelles Sechsgang-Getriebe gekoppelt ist. Im Angebot verbleibt zudem die günstige Einstiegsversion SCe 65, die mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert wird. Neu im Stepway ist erstmals ein Hybridantrieb: Der Hybrid 155 setzt sich aus einem 1,8-l-Benziner mit 109 PS (80 kW), zwei Elektromotoren sowie einer 1,4-kWh-Batterie zusammen und erreicht eine Gesamtleistung von 155 PS (114 kW).

Auch das LPG-Angebot wird erweitert: Sowohl Sandero als auch Sandero Stepway werden künftig als Eco-G 120 angeboten, ausgestattet mit einem 1,2-l-Dreizylinder-Turbo, der 120 PS (88 kW) leistet, und wahlweise mit Sechsgang-Schalt- oder -Doppelkupplungsgetriebe kombiniert wird. Die vergrößerten Autogastanks mit 49,6 l Kapazität erhöhen die Reichweite im Gasbetrieb um 20 Prozent, wodurch sich laut WLTP bis zu 1590 km beim Sandero und bis zu 1480 km beim Stepway erzielen lassen.

Exterieur: Geliftetes Gesicht

Der Dacia Sandero und der Sandero Stepway erhielten 2025 wortwörtlich ein Facelift: Eine veränderte LED-Lichtsignatur sowie ein überarbeiteter Kühlergrill samt neuen Stoßfängern definieren das neue Gesicht. Auch die Rückleuchten zeigen sich aufgefrischt, zudem rundet eine Zierleiste zwischen den Leuchten das Stepway-Heck ab. Abhängig von der Ausstattung erhalten die Kleinwagen auch neue Radabdeckungen beziehungsweise Felgen. Von einem grundsätzlich neuen Auftritt kann jedoch nicht die Rede sein, auch die Außenmaße von 4,09 m Länge, 1,85 m Breite und 1,50 m Höhe (Stepway: 1,54 m) dürften sich nicht nennenswert ändern.

Interieur: Neue Stoffe & Befestigungen

Das Cockpit des Dacia Sandero Facelift (2026).
Foto: Dacia

Im Interieur setzt Dacia beim Sandero und Sandero Stepway Facelift überarbeitete Materialien ein: In den Basismodellen finden sich schwarze Sitzbezüge im Sandero und hellblaue im Stepway. Für die Ausstattungslinie "Journey" ist Denim-Blau vorgesehen. Die Spitzenvariante "Extreme" behält das synthetische „Microcloud-TEP“ in Grün und Schwarz bei, kombiniert mit Gummifußmatten.

Ab den höheren Ausstattungen gehört das "Media Display" zur Serienausstattung: Der 10,1-Zoll-HD-Touchscreen ermöglicht die kabellose Einbindung von Apple CarPlay und Android Auto. Optional ist auch eine induktive Smartphone-Ladefläche erhältlich.

Das YouClip-System, bereits aus Duster und Bigster bekannt, erlaubt die einfache Anbringung von Zubehör wie Smartphone-Halterungen oder Taschen an festgelegten Positionen im Innenraum. Beim Sandero (Stepway) sind drei dieser Befestigungspunkte serienmäßig integriert.

Sowohl der Standard-Sandero als auch das Stepway-Modell fassen bisher im Kofferraum 328 bis 1108 l Ladung, woran sich nichts ändern dürfte.

Assistenzsysteme: EU-Regularien erzwingen Modernisierung

Mit dem Dacia Sandero Facelift sollen die neuen EU-Sicherheitsstandards eingehalten werden, die einige sicherheitsrelevante Helferlein voraussetzen. Somit sind nun ein automatischer Notbremsassistent und eine Müdigkeitserkennung an Bord. Aufgrund mangelhafter Assistenzsysteme haben beispielsweise Dacia Duster und Bigster bei Euro NCAP-Crashtests in der Vergangenheit schlechter abgeschlossen als Konkurrenten der gleichen Fahrzeugklasse (hier alles zum Duster-Crashtest und zum Bigster-Crashtest). Ausstattungsbedingt beziehungsweise optional sind für den Sandero (Stepway) auch eine Fernlichtautomatik und eine Multi-View-Kamera erhältlich, die das Auto beim Rangieren von oben zeigt.

Fahreindruck vom Vorfacelift: Mehr Auto braucht es nicht

Mehr Auto benötigt man eigentlich nicht, wenn man die Sache pragmatisch betrachtet. Vielleicht gibt es Gebrauchtwagen zum selben Preis, die schönere Materialien haben, komfortabler fahren und mehr Prestige bieten. Drei Jahre Garantie und die moderne Ausstattung allerdings sprechen eindeutig für den Dacia. Von Paul Englert