Dacia Hipster Concept (2025): Diese Studie soll bald in Serie kommen
Dacia stellt mit dem Hipster Concept eine neuartige Studie vor, die die elektrische Mobilität für alle ermöglichen soll. Mit seinen kompakten Maßen und pfiffigem Design soll das Dacia Hipster Concept (2025) eine schon bald folgende Serienversion vorwegnehmen. Wir haben uns den kleinen Kasten näher angeschaut!
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.

Preis: Das Dacia Hipster Concept (2025) soll in einem günstigen Serienmodell münden
Mit dem Dacia Hipster stellt der rumänische Hersteller ein gänzlich neues Fahrzeugkonzept vor, dass die "Mobilität für alle" von Grund auf neu aufrollt. Das Ziel, möglichst viel Auto für möglichst wenig Geld anbieten zu können, ist per se kein neues, allerdings ist Dacia hier beim Hipster nochmals deutlich radikaler an die Umsetzung herangegangen als zuvor beim Dacia Spring. Dacia selbst spricht beim Hipster von einer seriennahen Studie, die in einem Serienmodell münden soll. Einen Starttermin für den Marktstart nennt der Hersteller ebenso wenig wie einen möglichen Kaufpreis. Hinter vorgehaltener Hand verrät man uns aber, dass man beim Hipster einen Einstiegspreis von rund 10.000 Euro anpeilt. Den Marktstart schätzen wir derweil auf 2026/2027. Ob sich diese Angaben am Ende bestätigen werden, bleibt abzuwarten. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon
Antriebe: Der Hipster wird elektrisch
Das Antriebs-Kapitel des Dacia Hipster Concept (2025) lässt sich zügig abhaken: Zu den Motoren und Batterien nennt Dacia noch keine näheren Infos. Wir wissen aber, dass sowohl die Studie als auch das Serienauto elektrisch angetrieben werden sollen. Da sich der Hipster unterhalb des Dacia Spring ansiedeln wird, erwarten wir, dass er sich auch leistungsseitig unterordnen wird. Der Dacia Spring beginnt mit einem 33 kW (45 PS) starken Elektromotor. Nach der Modellpflege sind jedoch mindestens 51 kW (70 PS) drin. Der Hipster könnte diese Leistung (wenn überhaupt) nur in seiner Top-Motorisierung erreichen. Wir halten es zudem für denkbar, dass die Basis-Motorisierung sogar als Leichtkraftfahrzeug – das sind solche, die auf 45 km/h begrenzt sind und mit Mofa-Kennzeichen herumfahren – erscheinen könnte. Womit sich der Dacia Hipster dann als Konkurrent zum deutlich kompakteren Opel Rocks oder zum Leapmotor T03 positioniert.
Die Konkurrenten:
Exterieur: Kastiges Design mit sehr kompakten Maßen
Optisch fällt die Studie durch ihr sehr eigenständiges Design auf. Die Karosserie weist kaum Überhänge auf und zieht die Blicke mit ihrer Box-artigen Gestaltung auf sich. Die Frontpartie zeigt sich mit einer gläsernen "Maske“, die das Markenlogo sowie die pixeligen Frontscheinwerfer beinhaltet. Im Profil des nur drei Meter langen Dacia Hipster fallen viele vertikale Stilelemente wie die Farbfläche hinter den Türen oder das Zierelement hinter den Vorderrädern auf, die das Fahrzeug optisch in die Höhe wachsen lassen.
Um Kosten zu sparen, hat Dacia die äußeren Türöffner des Hipster durch Stoffschlaufen ersetzt – eine Praxis, die wir so nur aus dem Innenraum kennen. Die Heckpartie wirkt indessen wie abgeschnitten durch ihre scharf gezeichneten Kanten. Der Kofferraum lässt sich praktisch über zwei Klappen öffnen, wobei die Heckscheibe nach oben hin und der Heckdeckel nach unten hin aufschwingt. Die Heckleuchten befinden sich übrigens hinter der Heckscheibe, sodass sie keiner weiteren Abdeckung bedürfen. Die farblich abgesetzten Schweller rundum bestehen übrigens aus den von Dacia in Eigenregie entwickelten Recycling-Werkstoff "Starkle" und setzen sich farblich von der Karosserie ab. Das Dacia Hipster Concept (2025) misst drei Meter in der Länge, 1,55 m in der Breite und 1,52 m in der Höhe.
Interieur: Der Innenraum bietet richtig viel Platz

Trotz einer Breite und Höhe von rund 1,50 m ist das Dacia Hipster Concept (2025) äußerst geräumig. Im Cockpit nehmen die Personen auf einer Sitzbank Platz, die sich nach vorne und hinten schieben lässt. Die skelettartigen Armaturenträger verfügen über einige U-Clip-Dockingpunkte. U-Clip ist ein von Dacia genutztes System, mit dem sich verschiedene Halterungen, Accessoires oder nützliche Alltagshelfer an verschiedenen Punkten im Innenraum platzieren lassen. Dazu zählen neben Lichtern auch Becher- und Smartphonehalter sowie Tragetaschen, Ablagefächer und sogar Bluetooth-Lautsprecher. Damit lässt sich auf ebendiese Systeme ab Werk verzichten, sodass sich die Kundschaft ihren Innenraum ganz nach den eigenen Bedürfnissen zusammenstellen kann. Der Hipster verfügt über elf solcher U-Clip-Punkte, die meisten davon befinden sich im Cockpit, aber auch der Fond und der Kofferraum werden mit dem U-Clip-System ausgestattet.
Wo wir schon beim Fond wären: Diesen erreicht man über den Beifahrersitz, der sich nach vorne hin umklappen lässt. Die Sitzfläche ist sehr knapp bemessen und auch mit einer Körpergröße von unter 1,70 m muss man damit rechnen, die Knie unter dem Kinn parken zu müssen. Aber: Es ist so möglich, im Hipster bis zu vier Personen unterbringen zu können. Das ist bei einer Fahrzeuglänge von drei Metern ein dickes Ausrufezeichen. Zum Vergleich: Der Smart Fortwo war mit seinen maximal 2,70 m Länge nur unweit kürzer. Wird der Fond im Dacia Hipster nicht genutzt, lässt sich die hintere Sitzbank umlegen. Dadurch erhöht sich das Kofferraumvolumen vom 70 auf ganze 500 l.















