Neuer Cupra Leon (2029) auch elektrisch: Erste Informationen
Erste Informationen legen nahe, dass der Cupra Leon langfristig rein elektrisch fahren wird. In der Zwischenzeit will der spanische Hersteller aber möglichst lange am Verbrenner festhalten.
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Preis: Cupra Leon (2029) ab 40.000 Euro?
Erst Anfang 2025 hat Cupra seine sportlich angehauchte Kompaktklasse, den Cupra Leon, in Form eines Facelifts fit gemacht für die kommenden Jahre. Das verschafft dem Hersteller Zeit, um am Nachfolger zu arbeiten, den wir nicht vor 2029 erwarten. Bereits im Frühjahr 2025 sprach der mittlerweile ehemalige Cupra-CEO Wayne Griffiths in einem Interview mit Autocar über die Zukunft des Kompakten. Darin sagte er, dass der Verbrenner zwar noch mit in das nächste Jahrzehnt genommen werden soll, die langfristige Zukunft des Leon aber elektrisch aussähe.
Wohin beim Preis die Reise hingehen wird, können wir zu solch einem frühen Zeitpunkt nur spekulieren. Während der noch aktuelle Cupra Leon mit Verbrenner bei 37.050 Euro startet, rechnen wir beim Nachfolger mit einem kleinen Preisaufschlag. Ob sich die elektrischen Modelle sogar nochmals oberhalb der Verbrenner positionieren? Nicht für unwahrscheinlich, zumal der elektrische Cupra Leon dann wie der VW Golf auf der brandneuen und anspruchsvollen Scalable Systems Plattform (SSP) des Volkswagen-Konzerns aufbauen würde.
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Der Cupra Leon (2024) im Video:

Antriebe: Technisch eng verwandt mit dem VW Golf 9
Genaue Informationen zu den Antrieben des Cupra Leon (2029) gibt es Stand Oktober 2025 – logischerweise – noch nicht. Die noch aktuelle Generation blickt auf eine breit gefächerte Motorenpalette, die neben einem Diesel mehrere Benziner sowie Plug-in-Hybride beinhaltet. Die Leistungen reichen dabei vom 150 PS (110 kW) starken Einstiegsdiesel und -benziner bis hin zum 333 PS (245 kW) starken Vierzylinder-Turbobenziner im Leon Sportstourer VZ. Mit dem Generationswechsel könnten die Verbrenner deutlich ausgedünnt werden, möglicherweise beschränkt sich Cupra dann auf elektrifizierte Varianten.
Deutlich spannender sind da die elektrischen Antriebe des Cupra Leon (2029), denn er baut wie der VW Golf 9 – hier gehen wir ausführlich auf ihn ein – auf der neuen Scalable Systems Plattform (SSP) von Volkswagen auf, welche die MEB-Plattform beerbt. Für die Entwicklung wurde in Form eines Joint Ventures der junge US-Hersteller Rivian an Bord geholt. Ohne Leistungs- und Batteriedaten zu nennen, spricht VW laut Medienberichten von mindestens 400 km realistischer Reichweite und höherpreisigen Varianten mit rund 600 km. Moderne Ladetechnik soll den Hub von zehn auf 80 Prozent in maximal 15 min ermöglichen.
Die Konkurrenten:
Ex- und Interieur: Cupra Tindaya als Fingerzeig?
Rund vier Jahre vor dem von uns prognostizierten Marktstart des Cupra Leon (2029) gibt es weder Bilder des Serienmodells, noch Erlkönige oder gar Studien, die das Seriendesign umreißen könnten. Mit Blick auf die aktuelle Designsprache der Marke gehen wir davon aus, dass Cupra auch die neue Generation des Leon entsprechend sportlich gestaltet. Schauen wir dazu noch auf die Studien wie den Cupra Tindaya und nehmen die Aussagen des ehemaligen Cupra-CEO Wayne Griffiths hinzu – in denen er sich gegenüber der Autocar durchaus auch wildere Cupra-Modelle vorstellen könnte, die mit klassischen Normen und Karosserieformen brechen –, besteht sogar die Hoffnung, dass Cupra besonders bei der Gestaltung des Exterieurs gewagte Schritte gehen könnte.







