Ranking

Top-8 Campingboxen: Nachrüstungen von Pick-up bis Lieferwagen

Für einen spontanen Wochenendtrip braucht es eigentlich nur Bett und Kochmöglichkeit. Campingboxen machen aus vielen Alltagsfahrzeugen im Handumdrehen ein Mini-Wohnmobil mit einfacher Ausstattung. Wir zeigen unsere Top-8 der spannendsten Nachrüstungen für Pick-up, SUV, Hochdachkombi & Co.!

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Die Collage zeigt vier verschiedene Campingboxen, die in Fahrzeugen eingebaut sind.
Camping geht auch mit einfachen Mitteln. Oft genügt schon ein leerer Transporter oder ein Minivan mit umgeklappter Rückbank, wie die acht Campingboxen in unserem Ranking zeigen! Foto: Hersteller/Collage: AUTO ZEITUNG
Die ARB Slide Kitchen auf der Ladefläche eines Ford Ranger. Auf der Küche wird Essen zubereitet.
Zum Campen gehört Essen dazu. Die „Slide Kitchen“ von ARB bietet genau das. Sie passt in Pick-ups wie dem Ford Ranger – hier stellen wir ihn mit Campingequipment vor – und kommt mit allem, was für das autarke Campingabenteuer nötig ist: Gaskocher, Spülbecken und viel Stauraum am Heck. Nur schlafen lässt sich auf ihr nicht, hier muss ein Dachzelt mitgeführt werden. Foto: Ford/ARB
Eine CampBoks Campingbox in einem VW T6.1 mit geöffneter Heckklappe, der von schräg hinten links an einem See parkt. Eine Person sitzt im Heckbereich auf dem Bett.
Die Campingboxen von CampBoks sind dagegen etwas klassischer aufgebaut: Die ebene Oberseite lädt zum Schlafen ein, darunter sind Küche, Stauraum und auch eine ausziehbare Sitzgruppe untergebracht. Knapp 7590 Euro kostet die „Pro“ mit Vollausstattung. Foto: CampBoks
Das Ebicos Happy Dreamer in einem VW T6.1. Das Fahrzeug ist im Profil von rechts zu sehen, vor der geöffneten Schiebetüre stehen Tisch und Stühle, eine Markise ist über den Möbeln aufgespannt.
Die „Happy Dreamer“ von Ebicos verfolgt ein etwas anderes Konzept, als viele andere Campingboxen. Anstatt mit einer Küche am Heck den Wohnraum nach außen zu verlagern, verlängert das Slide-Out-Modul den Schlafraum durch die Hecktüren oder -klappe nach hinten. So lässt sich der Innenraum des Fahrzeugs – idealerweise ein Kastenwagen ohne Sitzbänke hinter dem Fahrerhaus – besser zum Campen nutzen. Eine Küche beinhaltet die 4950 Euro teure Box nicht, dafür aber Stützfüße, ein kleines Fenster sowie einen Lattenrost. Foto: Ebicos
Das Dacia InNature Sleep Pack im Kofferraum eines Dacia Duster.
Mit dem InNature Sleep Pack bietet Dacia eine eigene Nachrüstlösung zum Camping in Duster, Bigster & Co. an. Die kleine Box bietet nicht viel: eine Klappmatratze, die sich über die umgeklappte Rückbank legt, etwas Stauraum und eine Stauraumklappe, die als kompakter Hecktisch dient. 1590 Euro verlangt die rumänische Renault-Tochter für das herausnehmbare Schlafquartier. Foto: Dacia
Die Campingbox Dailycamper Trekking in einem stehenden Fiat Doblo mit geöffneter Heckklappe. Das Fahrzeug ist von schräg hinten rechts gezeigt.
Ideal für kompakte Hochdachkombis im Format vom Fiat Doblo (im Bild), aber auch dessen baugleichen Geschwistern Citroën Berlingo, Opel Combo, Peugeot Partner/Rifter und Toyota Proace City und ähnlich große Modelle ist die Campingbox „Trekking“ von Dailycamper. Sie kommt mit Stauraum, Platz für eine Kühlbox und einer Klappmatratze für ein bis zwei Personen. Foto: Dailycamper
Eine Ququq Campingbox im Heck eines VW ID. Buzz Cargo. Das von schräg hinten rechts gezeigte Fahrzeug steht mit geöffneter Heckklappe vor einem Rapsfeld, zwei Campingstühle stehen am Heck.
Große Heckauszüge für Küche und Kühlbox sowie eine Klappmatratze bietet auch die Ququq BusBox-4 – hier vorgestellt in einem VW ID. Buzz Cargo. Der Hersteller bietet verschiedene Größen an und wird so dem Platzangebot von Hochdachkombis bis zu ausgewachsenen Kleinbussen gerecht. Foto: Ququq/VW Nutzfahrzeuge
Die Campingbox Simplevans The Weekender in einem Citroën Berlingo durch die geöffneten Hecktüren.
Während die klassische Heckküche nur den Kofferraum eines Vans, SUVs oder Hochdachkombis einnimmt, benötigt die Simplevans The Weekender etwas mehr Raum. Hier wird nämlich der gesamte Innenraum bis zu den Vordersitzen benötigt. Daher ist die nachrüstbare Campinglösung auf nur für kleine Transporter ohne Rücksitze in der Größe von Citroën Berlingo (im Bild), Renault Kangoo oder VW Caddy geeignet. Dafür bietet sie eine Sitzbank mit Bettumbau, einen Schrank und Platz für Wassertanks und Kühlbox. Ein- und Ausbau sind jedoch etwas komplizierter und benötigen statt ein paar Minuten mehrere Stunden. Foto: Simplevans
Die Stuff Bubble Aufblas-Campingbox im geöffneten Kofferraum eines VW ID. Buzz GTX.
Ein Problem einiger Campingboxen ist ihre Größe: Wohin mit ihr, wenn sie mal nicht gebraucht wird? Stuff Bubble hat hierfür eine geniale Lösung gefunden. Einfach die Luft herauslassen und die Campingbox kompakt zusammengefaltet im Keller unterbringen. Denn die Stuff-Bubble-Heckküche mit Stauraum und Waschbecken lässt sich ganz einfach per Kompressor aufblasen. Foto: Stuff Bubble/VW Nutzfahrzeuge

Man nennt sie Heckküche, Campingbox, Schlafmodul – gemeint ist aber immer eine schnelle Möglichkeit, ein Alltags- oder Arbeitsauto mit wenigen Handgriffen in einen bewohnbaren Camper umzubauen. Sie sind oft so gedacht, dass sie nur im Auto mitfahren, wenn sie wirklich gebraucht werden und bleiben dann in Keller oder Garage, wenn wieder Stauraum oder volle Bestuhlung wichtiger als Bett und Küche sind.

Klassischerweise bleibt die Ausstattung dieser spontanen Campinglösung sehr simpel: Oft sind nur das Möbelmodul, eine Matratze und Auszüge dabei, teure Modelle kommen mit integrierter Spüle, Wassertanks oder einem fest installierten Gaskocher. Trotzdem: Mehr Komfort als im Zelt ist in der Regel garantiert.

In unserer Galerie haben wir daher acht spannende Modelle zusammengestellt, von der einfachen Schlaf- und Stauraum-Box von Dacia über die klassische Hochdachkombi-Heckküche von Ququq bis zum ausfahrbaren Ebicos-Schlafmodul. Wie man sich auch selbst schnell zur Campingbox verhelfen kann, verraten wir in unseren Ratgeber hier.

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